150926
Heute morgen mit immerhin ein bisschen weniger Muskelkater, aber halt doch noch ordentlich, aufgewacht, mit beiden Katzen gefrühstückt (naja, die Katzen bekamen ihr Frühstück, ich meines), dann machte ich mich auf den Weg zum Schwimmen, Jonny wieder nach draussen (warten auf das zweite Frühstück bei den Nachbarn), Sansa auf den Weg nach oben zum Schlafen.
Es ist mittlerweile richtig dunkel draussen beim Radeln, ich fahre wieder gern mit Fernlicht (nachdem ich das letztes Jahr entdeckt habe) und arbeite dran, es nicht zu vergessen abzuschalten, wenn mir jemand entgegenkommt. Ich weiss, dass es NOCH dunkler werden wird im Winter, so dass man ausserhalb des Lichtkegels auf der Landstrasse gar nichts mehr sehen wird. Temperatur ist aber sowohl morgens als auch abends superst zum Radeln: ich habe eine knielange Sporthose an und meine Reflektorjacke über einem T-Shirt, abends dann halt ohne Jacke.
Im Schwimmbad war es wieder total leer, ich hatte Wahl zwischen zwei total freien Bahnen. Kraulen geht immer noch gut, ich geniesse die allererste Bahn tatsächlich am allermeisten. Ich muss mich dann immer noch bremsen, weil ich, je schneller ich werde, natürlich mehr Sauerstoff verbrauche, und dann denke, ich muss noch schneller schwimmen, damit ich meine drei Schläge dazwischen schnell unterbringe, zack, Wasser geschluckt. Deshalb, unter uns Lateinern "Festina lente" oder auch "Langsam, langsam, weils pressiert" oder so, gell, Boomer? Peinlicherweise bin ich dann auf der letzten Bahn mit jemandem frontal zusammengestossen und habe es erst gemerkt, als ich ihr ins Gesicht (?) gegrapscht habe. Wir haben offensichtlich das mit dem "nach unten, nicht nach vorne schauen" sehr ernst genommen. Ich war davon ausgegangen, dass man immer gegen den Uhrzeigersinn schwimmt, aber naja, sie wohl nicht. Aber: alles gut, niemand hat sich weh getan, niemand ist ertrunken, niemand war sauer.
Arbeitstag war dicht gepackt, aber irgendwie fühlte es sich kontrollierter an als gestern (vielleicht auch, weil ich mir 13min Kaffeechat mit meiner Lieblingskollegin gegönnt habe und wir uns gegenseitig Mut zugesprochen und uns unserer spezifischen Skills bestätigt haben. Das tat sehr gut, war nicht geplant, aber ein richtiger Motivationsbooster).
Mittagessen habe ich allein mit Kindle (ich brauchte ein bisschen Zeit nur für mich, in der keiner was von mir will), ich hatte richtig Hunger und wegen Kraulkurs heute abend brauche ich Energie, also habe ich mich gegen die gestern probierte und für sehr, sehr gut befundene "Umami Bowl", die es dank der Wellness-Week gibt, entschieden, weil die nicht lang und viel genug vorhält. Sojabällchen in richtig guter Tomatensosse, Risoni mit Auberginen, dazu sehr, sehr viel Karottensalat, das ist eine gute Grundlage. Schnelle Runde um den Block mit Hörbuch und nach einer Dreiviertelstunde insgesamt wieder zurück ins Rotieren.
Zwischendrin getrollt worden von den Google Nachrichten

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