Dienstag, August 11, 2026

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 Heute den Tag schon mal damit gestartet, dass ich einfach mal eine halbe Stunde länger geschlafen habe, weil ich eh nicht schwimmen gehen konnte, weil Termin on site im Dorf UND ich halt endlich mal gut geschlafen habe heute.

Dann: ungewohnter Start eben daheim in bisschen gemütlicher, respektive halt ohne direkt aus dem Haus zu gehen, sondern mit mich daheim fertig machen.

Vor dem Meeting mit den Manufacturing Kollegen on site hatte ich noch ein Call mit meinem Chef im Auto und seinem Peer auch irgendwo, dann eine Stunde geplant und dann tatsächlich 2 in einer grossen Runde, F2F, alle dabei, mit Sachen zum Anschauen (nicht Anfassen, auf gar keinen Fall!), das war auf der einen Seite ein bisschen down memory lane, weil ich in verschiedenen Rollen in solchen Teams schon gesessen bin, auf der anderen Seite auch sehr cool, weil: ich verstehe, was all die einzelnen Leute zu tun haben, zum allein einen Punkt auf einer langen Taskliste abzuhaken. Schon auch gut, dass ich das nicht mehr selber machen muss :-)

Ich hatte dann heute vor dem Gehen daheim zwar noch mit dem Hübschen geredet, aber als ich tatsächlich wegmusste, hat er mich nicht mehr gehen gehört, und ich habe erst nach Stunden gesehen, dass er nach einem Kaffee vor meiner Reise nach Basel gefragt hatte. Und wie schön: das galt immer noch, auch wenn es schon kurz vor Mittagessen war. Also haben wir uns in der Cafeteria, die am nächsten zu seinem Büro liegt, auf einen sehr guten Kaffee getroffen (also: mein Cappuccino war gut, kann nicht sagen, wie sein Cafe Fredo war) und dann erst ins Büro geradelt. War interessant, mal untertags da lang zu fahren. Normalerweise fahre ich ja über das Kraftwerk morgens so zwischen viertel nach sechs und halb sieben, da sind ausser Fahrradpendlern keine Leute. Heute vormittag waren viele Leute, die da arbeiten und anscheinend muss man da standardmässig Schwimmwesten tragen (bitte nicht erklären, dass es sicher keine Schwimmwesten sind, sondern Floating Devices oder umgekehrt, das ist mir egal), was ja auch Sinn macht, bei all dem Wasser.

Sonst: sehr viele Kinder unterwegs auf der deutschen Seite, ist ja logisch: Ferien und halt nicht vor sieben.

Ich kam gerade rechtzeitig für noch ein paar Minuten im Schatten auf meine Mittagessenverabredung warten, wie immer ein sehr netter Austausch.

Der Nachmittag war dann sehr, sehr dicht, ich habe die Erkenntnisse von gestern und dem Vormittag für ein Briefing für meine Chefchefin zusammengefasst und das Meeting war dann wie erwartet schwierig und kein voller Erfolg (wobei das halt auch mit dem Projekt zusammenhängt, es war nicht zu erwarten, dass sie den Teamplänen voll und ganz zustimmt.). Aber: und das habe ich bisher noch bei niemandem auf ihrem Level erlebt: es war zwar schon ein bisschen emotional, weil halt alle mit Herzblut dabei sind, aber nie ad hominem, nie herablassend, nie, sagen wir es einfach, unfair. Ich bin dann mit einem klaren Auftrag rausgegangen und als wir uns später beim Abteilungsapero (niemand wusste übrigens, warum der stattfindet, es gab zwei Emojis, eine Sonne und ein, wie ich dachte, Huhn, das hat mich sehr verwundert, aber hey, was weiss ich, vielleicht gibt es ein Projekt mit Codename "Chicken "oder so. Ich habe unsere ganze Gruppe dazu gebracht, vom "Hühnerapero" zu reden und alle waren verwirrt, es war kein Huhn, sondern ein Cocktailglas und einfach ein "wir feiern den Sommer" (naja) Anlass) nochmal über den Weg sind, hat sie sich versichert, dass ich das alles nicht als persönliche Kritik genommen habe, sondern richtig verstanden habe und meine Güte, es ist ein bisschen traurig, dass das nicht die Norm ist, sondern mich echt berührt. Naaaaaaaja.

Sonst: leider wird das Projekt meine Grabewoche unmöglich machen, das nervt mich schon ein bisschen. Japan bleibt aber unverhandelbar, da mache ich keinen Schritt.

Heimradeln, dort sind alle zu Hause, es gibt einen schnellen Salat und dann schauen wie die vorletzte Folge "House of the dragons" gemeinsam. 

Ich bin immerhin nicht soooo müde wie gestern, das ist doch mal was. Morgen wieder schwimmen, mein Rücken mochte das nicht schwimmen und bei der Arbeit dann keinen ergonomischen Sitzplatz, sondern ohne Witz nur einen auf einer harten Holzbank mit ohne Lehne finden, schon gar nicht.

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