220726
Die Kaltmamsell hatte die Münchner FrühschwimmerInnen bei einem Lerchenschwumm im Dantebad kennengelernt / zugehört und den schönen Begriff "Genussentscheidung" verwendet und ich musste da heute morgen dran denken, als ich wieder neben der Frühschwimmertruppe vor dem Egliseebad stand. Dort wurde drüber philosophiert, dass gestern eine Minuten zu spät aufgesperrt wurde und heute hoffentlich früher, und nach den Schulferien wäre das mit dem Frühschwimmen vorbei und es würde wieder erst um 9 aufgemacht und das ist ja mitten am Tag und "wenn man um 9 für 2 Stunden schwimmt, ist der Tag praktisch rum". Man plant, dann ins Joggeli zu gehen, dort wird um 6 geöffnet auch ausserhalb der Schulzeit.
Vorderarbeitschwimmer gibt es im Eglisee tatsächlich nicht besonders viele, ich würde, sagen, ein, zwei und mich, zumindest in der Schicht um sieben. Ich werde natürlich nach den Schulferien wieder ins Arbeitsschwimmbad umziehen, aber weiss jetzt, wo ich die Sommerferien über Schwimmen kann.
Temperatur übrigens: heute morgens zum Radeln an den Händen empfindlich kalt (10Grad), Beine in Shorts und Füsse in Flipflops grenzwertig kalt. Wenn das so bleibt (ich hoffe es!!!!), nächste Woche dann mit Turnschuhen und langen Hosen! Es wurde dann noch ein bisschen frischer, weil die warme Dusche vor dem Schwimmen noch gereinigt wurde und ich so zwar nicht nass durchs halbe Bad zum Becken laufen "musste", aber dort dann halt kalt duschen. Das Beckenwasser war dann ok, aber nicht warm auf den ersten Kontakt. Zum Schwimmen dann perfekt, die Sonne kam über den Umkleiden hoch und schimmerte auf den Boden, beim ostwärts schwimmen glänzte die Wasseroberfläche wie flüssiges Gold. Ich hatte die ganzen 20 Bahnen eine ganze Bahn für mich allein, das war schön! Ich war so schnell heute, dass ich beim Duschen in den gereinigten Duschen die erste war und kurz nervös wurde, weil es dreimal Drücken (und drunterstehen) brauchte, bis das Wasser dort warm wurde, und sogar für mich das dann langsam ein bisschen frisch geworden wäre. So war ich dann aber aufgewärmt für kurzärmliches Radeln ins Büro (ich habe heute meinen Ankerbraut-Onesie an).
Dann: erstmal den Tag ein bisschen umshuffeln, ich habe den ganzen Nachmittag bis relativ spät Meetings UND muss an sich direkt danach daheim sein, weil wir ja heute abend mal wieder mit gefühlt ALLEN ins Kino gehen (also: Q. kommt nicht mit, aber eine Riesenfreude-und-deren-Kinder-Gruppe) und Odyssey schauen und uns dafür vorher noch stärken müssen. Deshalb brauche ich einen kleinen Heimradelblock und dafür habe ich den Checkin mit meinem Chef vorgezogen (strategisch aber nach dem Geburtstagskuchen einer Kollegin, ein Käse-Streuselkuchen mit Pistazien und Brombeeren und meine Güte, war der gut!!!!)
Meeting mit Chef: superst! (War dann lustig, ich bin seiner Chefin auf dem Weg zum Mittagessen im Lift über den Weg gelaufen, klassische Elevatorpitch-Situation. Wir haben über das neue Produkt geredet, unsere Gruppe, mein Standing, das war alles sehr schön).
Sonst halt: einiges zu tun, Mischung aus kleinteiligem Zeug (meine Güte....) und den grossen Rädern, aus KollegInnen Mut zuzusprechen, dann schnell lossausen, damit ich den einzigen Slot zum Heimradeln nutzen kann, um auch noch beim dm noch fehlendes einzukaufen. Daheim dann nicht wie geplant am Küchentisch, sondern am Terrassentisch gelandet, weil der Küchentisch mit Bastelwasteln besetzt war. Ein Projekt weitergegeben, wo ich den Pilot gestartet habe und es jetzt ein "richtiges" Projekt wird. Halleluja.
Abends dann; schnelle Dusche, Umziehen, ab ins Auto und mal schauen, was Christopher Nolan aus Homer gemacht hat. Ich habe gemischte Gefühle.... freue mich aber sehr auf einen gemeinsamen Abend mit so vielen Freunden.
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