Freitag, April 03, 2026

030426

Sehr spät ins Bett, ab viertel nach fünf lag ich wach, weil der Wecker ja um sechs läuten würde (joah, ich weiss).

Dann: im Bademantel Spülmaschine ausgeräumt, mit L gefrühstückt und Kaffee getrunken, beim Zuziehen des Rucksacks geholfen,  ihn 2 Min vor Busabfahrt zur Tür rausgeschoben. Dann habe ich mich nochmal hingelegt, schließlich standen 400km stressige (wusste noch nicht, WIE stressige) Autofahrt auf dem Plan.
Um acht nochmal Kaffee (zwischendrin ein paar Nachrichten von L, der seine  Lunch daheim vergessen hatte), dann das sehr überschaubaren Gepäck für die paar Tage ins Auto verfrachten und los gings.
Als ich erst direkt bei uns Chiasso auf den Autobahnschildern durchgestrichen sah, dann vor Zürich elegant an dem kilometerlangen Stau zur Abzweigung Richtung San Bernardino vorbeicruiste, feierte ich mich noch für unser antizyklisches Reisen.
Bis mir dann bei einer zig kilometerlangen Stauschlange vor der Ausfahrt nach Au/Lustenau bewusst wurde: am Karfreitag gibt es kein antizyklisches Reisen. Was es aber gibt, sind all the bd Feelings bei Leuten im Stau. Es wurde aus offenen Fenstern geschimpft und gedreht, es wurde vorbeigeschlängelt und gehört, es wurde nicht reingelassen und extra noch nah an die einfädelnden rangefahren, damit die mal sehen, wer hier richtig steht und recht sollen sie mir den Spiegel abfahren.
Naaaaja. Nach Bickerlkauf wurde wie immer gewechselt und der Hübsche stellte sich in den Stau vor dem Pfändertunnel.
Irgendwann war es geschafft und wir konnten zum Laden und essen cruisen. Immerhin heult niemand mehr im Auto  aber ich habe die Strecke von Basel nach München in den letzten 24 Jahren echt hassen gelernt... (Zug ist da halt auch keine Alternative). 
Hoffentlich kommen wir noch vor dem Abendessen im Pflegeheim an, um wenigstens kurz Hallo sagen zu können.
Heute abend dann: Q Schwabing zeigen

Keine Kommentare: