020426
Was als gemütlicher Tag, an dem ich nix machen muss ausser Gemüsekorb holen und Koffer packen, und dementsprechend viel machen kann, wie ausschlafen, lesen, Hüttenwanderung und vllt Japanurlaub planen, angedacht war, wurde ein Tag, an dem auf einmal sehr viel zu tun war und naja, zwischendrin hat mich das ganz schön gestresst.
Und zwar haben wir uns einen Wecker um acht gestellt (ist jetzt nicht wirklich früh, aber genau heute hätte ich tatsächlich noch ein paar Minuten länger schlafen können. Naja) und sind relativ zügig aufgestanden.
L. wollte recht badl weg, in seiner alten Schule sind nämlich noch keine Ferien und sie sind ihre alten LehrerInnen besuchen gegangen. Wie süss ist das denn?
Der Hübsche, Q. und ich sind zum Ikea gefahren, Q. braucht für die Lego-Räumaktion noch mehr Umzugskartons, Gefrierbeutel und der Hübsche grosse Gläser. Wir alle: eine Daimtorte und mehr Hotdogs.
Auf dem Rückweg holen wir den Gemüsekorb ab. Eigentlich hätte ich das mit dem Rad machen wollen, aber es ist dann doch so viel los, dass es besser ist, das gleich zu erledigen. Man merkt, dass die Gewächshäuser beheizt sind, neben Lagergemüse (wo ziehen sie immer noch Kürbisse her?) gibt es jede Menge frische Kräuter und Salate.
Dann: Kurzes Ründchen, Wochenendeinkauf, weil wir ja trotz Wochenende weg dann eine ganze Woche vor uns haben, in der wir sogar mehr als sonst von dabeim essen werden, weil ja die Gartenbauer da sind und wir ein bisschen mehr Homeoffice als auch schon einlegen werden.
Als die Einkäufe verräumt sind, geht es an das Terrasse freiräumen. Da hat keiner von uns richtig Lust drauf und wir waren die ganze Zeit froh, dass das erst Ende April passieren muss, aber jetzt muss es halt jetzt sein, weil am Dienstag morgen der Bagger kommt. Die mittelgrosse Begeisterung sorgt dafür, dass das Terrassenregal sehr strikt ausgemistet wird (wieviele Bälle aus Treue-Aktionen kann man haben?). Es kommen der grosse Tisch und alle Stühle nach Abspritzen und Saubermachen ins Wohnzimmer. Darauf gestapelt werden die Feuerschale und die wenigen Sachen, die aus dem Regal bleiben dürfen. Der grosse Kühlschrank wird geleert, der Hübsche nimmt ihn, ein wenig voreilig, ohne ein Bild zu machen und sich der Komplexität des Zusammensetzens bewusst zu sein, auseinander, wir reinigen ihn von Grund auf. Das Zusammenbauen ist.... nicht einfach (ich weiss das, ich habe das schon mehrfach gemacht und jedesmal auch MIT Vorherbild geflucht). Dank Google Fotos findet der Hübsche noch ein "lang vorher"-Bild, aber trotzdem bleiben zwei Glasplatten übrig. Ich bin schon ein bisschen stolz, dass ich direkt ableiten kann, wo sie hingehören (Zwischenböden des Gefrierteils). Dann wird alles wieder eingeräumt, wir bringen mehrere Müllsäcke und Recylingzeug weg, die Jungs gehen zum Sport und ich packe meinen Teil des Reisegepäcks incl aller Ostergeschenke, die mit auf die Reise gehen.
Ausgiebige Dusche, Pizzateig geht, und ich überlege, ob ich jetzt erst das Pizzazeug und den Salat vorbereite oder doch einen Bergwanderungsrecherche einlege...
Ich dachte übrigens, wir könnten morgen einigermassen ausschlafen, weil L.s Kurs erst um neun losgeht. Stellt sich raus: das stimmt zwar, aber halt nicht am Basler SBB, sondern am Zielbahnhof irgendwo jwd im Berner Jura oder so. Abfahrt hier bei uns: 6:40. Naaaaaaja.
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| Lauch in superdick und eher dünn, Schnittlauch, Pastinaken, Kürbisviertel, rote Bete, Radicchio, roter Eichblatt, grüner Eichblatt, DIE EIER, Karotten, Kartoffeln |

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