Freitag, Mai 27, 2016

Auftragsbloggerei

Aktuell ist es anscheinend so, dass die meisten Kinder gar kein Znüni mehr mit in die Schule nehmen, sondern ihre Boxen vollgestopft sind mit Paninibildchen, die dann in der Pause geklopft und manchmal auch friedlich getauscht werden.
Ganz ohne mein Zutun haben die Jungs dieses Jahr allerdings beschlossen, auf das Sammeln zu verzichten und ihr Geld für ein, ach, ich weiss nicht genau, Vintage-Starwars-Legoset oder so zu sparen.
Aber: aktuell läuft ja im (Schweizer) Coop die "Abenteuer Garten"-Sammelaktion, wo man pro 20CHF Einkauf ein Paket Sammelkarten bekommt und manche sind so Gutscheine für Ansaatsets. Das alles ist sehr niedlich gemacht und passt auch super ins Regal mit den Edeka-WWF, Regenwald, Disney und Zeugs und den letzten WM-Panini-Alben. Allerdings ist es dieses Jahr zum allerersten Mal so, dass Little L. dauerhaft dabei bleibt, jede einzelne Sammelkarte liest, das Rätsel auf der Rückseite löst und mittlerweile ein wandelndes Gartenlexikon ist. Es ist auch nicht so wie auch schon, dass die Päckchen aufgerissen werden, wenn es hochkommt, noch die doppelten aussortiert werden und dann alles auf einem Riesenhaufen liegenbleibt, bis jemand mit zwanghaftem Ordnungsfimmel aka ich dann Karten einsortiert oder Aufkleber genau rechtwinklig einklebt. Little L. ist mir einer Akribie dabei, die sogar die coolen Nachbarskinder rührt, so dass er sich aus allen Doppelstapeln schon bedienen durfte, aber trotzdem fehlen ihm noch ein paar Karten und zwar die folgenden:

6, 8, 13, 21, 30, 35, 42, 47, 59, 61, 62, 68, 72, 87, 88, 90, 103, 109. *

Leider gibt es in unserem lokalen coop keine Tauschbörse mehr, deswegen habe ich ihm versprochen, mal das Internet zu fragen, ob jemand die vllt über hat.
Also: wenn ja, dann würde ich mich über eine kurze Meldung freuen, entweder in den Kommentaren oder unter fraubruellen@gmail.com und Little L. noch viel, viel mehr!

* Hui, das ging schon mal sehr schnell! Vielen lieben Dank!

Donnerstag, Mai 26, 2016

Igeligeligel

Der Tag startete heute damit, dass mir auf dem Weg übers Werksareal ein Igel vor die Füsse lief (okay, er lief quer über den Zebrastreifen, sehr gut in Sachen SHE, wobei ich da aus der Ferne noch dachte, es wäre ein Maulwurf. Als ich ihn dann erreicht hatte, war er schon wieder auf dem Rückweg aus dem einen Blumenbeet ins nächste.) Diese Begegnung liess mich innerlich schmunzeln.

Ein von @fraubruellen gepostetes Foto am

Die erste Email des Tages dann auch, es wurde nämlich angekündigt, dass heute im Treppenhaus des Elfenbeinturms Versuche mit der Rauchdruckanlage durchgeführt würden und es zu "Zugserscheinungen" kommen könnte. Ich habe mir erst so eine Art Tornado über 40 Stockwerke vorgestellt, dann überlegt, ob sie vielleicht diesmal Holzpaletten unten angezündet hätten oder aber doch wieder die Seifenblasenmaschine angeworfen haben. Während ich so vor mich hingluckste, las mein Kollege dieselbe Mail und schickte mir den Link zu dieser Präsentation, der mich buchstäblich Tränen lachen liess (jajajaja, ich weiss, in dem Moment übehaupt nicht zum Lachen, wir haben auch schon geflucht, als sie Sprühflutanlage aus Versehen anging...).

Ich habe den Link dann natürlich mit meinem sehr SHE-affinen Mann geteilt, der, glaube ich, daraufhin die Hoffnung hegte, von seinem kleinen Turm in 12.5km Entfernung im Laufe des Tages Schaumfontänen aus unserem grossen Turm schiessen zu sehen. Naja. Ich hatte ja noch den Luftstrudel im Hinterkopf und habe mich dann nicht ins Treppenhaus zum Nachschauen getraut, ich Feigling.

Diese zwei Dinge am frühen Morgen haben mich wirklich den ganzen Tag über grundglücklich gemacht. Ja, ich bin ein einfaches Gemüt.

Mittwoch, Mai 25, 2016

I told you so.

Wie Sie mittlerweile ja sicher mitbekommen haben, habe und behalte ich unglaublich gerne recht. Wenn mein Vorschlag, Idee, Rat was auch immer, nicht befolgt wird und es dann in die Hose geht, dann muss ich sehr an mich halten, das reflexhafte "Was hab ich gesagt?" nur triumphierend zu denken und nicht rauszuplatzen.

Ganz selten aber da wünsche ich mir, nicht recht gehabt zu haben. Ich weiss noch sehr genau, wie ich vor anderthalb Jahren prophezeit habe, dass mit diesem Konzeptwechsel die Dorfkinderkrippe binnen eines Jahres pleite ist. Was soll ich sagen? Ist sie nicht, weil die Gemeinde der Schuld einen "Rangrücktritt" gewährt hat. Deswegen werden, anstatt kurz mal innezuhalten und drüber nachzudenken, wie eine Nonprofit-GmbH, die Synergien nutzen sollte, eine seit 40 Jahren perfekt funktionierende, finanziell stabile, von einem Elternverein gemanagte Kinderkrippe so schnell an die Wand fahren konnte, spontan die Beiträge erneut um 10% angehoben.

Mir kann es eigentlich wurscht sein, ich lege auch die Anmeldebögen für die vom gleichen Träger mittlerweile etablierten Ferienbetreuungswochen mit mildem Lächeln beiseite. Mal ehrlich: ein Bogen vom Charme eines Solaranlagenförderantrags, auf dem kein bisschen angepriesen wird, was man macht, wer mit den Kindern etwas unternimmt, wo man Bilder von den Vorjahren sehen kann, wo nur draufsteht, dass man keinen Rechtsanspruch auf einen Platz hat und dass ein Tag 110CHF kostet, ich muss sagen.... da können die 17jährigen PfadfinderleiterInnen mitreissendere Flyer verfassen! (Und nein, ich verlange keine Hochglanzprospekte in Regenbogenoptik und in Comic Sans). Abgesehen davon, dass die Pfadfinder für eine Woche Lager (und das heisst 7 Tage incl Übernachtungen, mit Programm, Lernen, Gemeinschaft, Lagerfeuer, Sport und Abenteuer) 150CHF verlangen anstatt 550 CHF für 5 Tage irgendwas ohne Übernachten.
Interessehalber habe ich mir auf der von meinem Arbeitgeber veranstalteten "Holiday Camp Fair", wo sich alle Ferienlageranbieter der Region vorstellen konnten, mal Informationen gesammelt und Preise verglichen. Für  200 - 400 Franken pro Woche könnten meine Kinder eine Woche Fussballcamp im St Jakobsstadion machen oder malen oder töpfern oder Theaterspielen oder einen Filmdrehen oder Rappen lernen, eine E-Gitarre bauen, Kanufahren, Kühehüten auf einer Alm, im Zoo mitarbeiten. Oder aber für fast das doppelte in einem ungelüfteten stickigen Jugendzentrum rumhocken und nix machen. Oder vielleicht auch was ganz tolles, was man aber lieber vorher nicht sagt.

Nun ja. Ganz neu im Portfolio ist übrigens, nicht dass es heisst, ich würde hier nur lästern, ab dem nächsten Schuljahr eine Nachmittagsbetreuung der Schulkinder im Rahmen der Tagesstrukturen. Ich bin mir zwar ziemlich sicher, dass das nix für uns ist, aber rein interessehalber und sei es nur, um meinen Kopfschüttelmuskel zu trainieren, gehe ich natürlich zum Infoabend nächste Woche.

Und weil  manche Leute im Internet grossartig sind, habe ich jetzt dank dem jawl noch das passende Video dazu:

Dienstag, Mai 24, 2016

Noch 5 Wochen

Schule, dann ist Little L. kein Erstklässler mehr, dann kommt Q. in die 5. Klasse.
Q. hat letzten Sonntag gesagt "So cool, Mami, endlich mal wieder eine echt normale Woche, ohne Feiertag hier und da und Projektwoche und Zeug." Hmmm, woher er das wohl hat? :-)

So ganz normal ist die Woche aber trotzdem nicht, was zusätzlich zu den letzten Tests vor dem Zeugnis noch kommt, ist nämlich die Fahrradprüfung incl. Theorierunterricht und -prüfung mit der Polizei und die praktischen Übungen und Prüfung. Ich erinnere mich, dass wir damals in der vierten Klasse, als wir um Ehrenwimpel und so gefahren sind, auf einem klitzekleine Übungsplatz mit Minizebrastreifen und so üben und vorfahren waren. Hier fahren die Kinder auf der normalen Strasse. Huiiii. Wobei: tun sie ja sonst auch. Und nicht jeder überfährt in der Prüfung seinen Vordermann und stürzt Kopf voraus in eine Hecke (Wobei der Uli aber auch echt einen Stuss zusammengefahren ist.).

Und so frage ich Little Q. fröhlich mit seinem Theorieübungsbüchlein ab. Hätten Sie gewusst, wo man als Radler im Kreisverkehr fährt? Ich hätte aus dem Bauch raus gesagt, am rechten Rand, wie immer halt, aber nein: man fährt in die Mitte der Fahrbahn und lässt kein Auto an sich vorbei. Hmmm.



Montag, Mai 23, 2016

"Des chunnt scho guet"

Ist ja eine dieser Redensarten, bei denen ich mich immer ein bisschen schwer tue, sie zuzulassen, weil man könnte ja trotzdem zur Sicherheit noch... und noch ein paar Eventualitäten mehr ien planen, wer weiss ob die Pläne A-F reichen und man nicht doch bis W weiterplanen sollte.

So habe ich mir ja zB Gottweisswieviele Gedanken drüber gemacht,

  • wie das mit dem Wechseln von Kinderkrippe auf Nanny klappen würde. (super)
  • wie das mit dem Wechsel von 60% auf 80% auf 90% auf 100% klappen würde (super)
  • wie das mit dem Wechsel des Jobs von lokal zu global (aka mehr Reisen) klappen würde (superst)
  • wie das mit keinem Parkplatz bei der Arbeit und nur noch ÖV/Rad/Shuttle nutzen werden würde (super).


Bei den Kindern hatte ich bei Little L. ja erst Bedenken, dass er sich gar nicht für irgendwas ausser Spielen interessieren würde.
Nach dem blöden Schnuppern beim Karate (nach 10 Minuten: "Mami, wir können uns das gern fertig anschauen, aber da gehe ich im Leben nicht hin") war ich ja froh, dass ihm das Unihockey so super gefiel und dass er endlich auch mal was eigenes hatte, was nicht der grosse Bruder schon vor ihm erlebt und durchgespielt hatte.
Dann war Q. einmal beim Unihockeyschnuppern dabei und zack, begeistert. Hmmm. Sollte ich ihm jetzt das nicht erlauben, nur damit der Kleine was Eigenes hat, worauf der gar keinen Wert legt?
Also hatten wir zwei Kinder beim Unihockey.
Dann auf einmal war Little L. (Q. geht ja auch!) bei den Pfadis resp Wölfli, dann beim freiwilligen Extraschulsport, wo er feststellte, dass er Geräteturnen super findet, auf einmal waren wir beim Geräteturnen schnuppern und zack, war einen Bubenriege gegründet und L. sozusagen Gründungsmitglied (das Training findet in einer Halle am anderen Ende des Orts statt), dazu der Schwimmkurs am Samstag, auf den wir als Eltern bestehen, bis zum Bronze-, wenn nicht sogar Goldabzeichen, dann standen auf einmal die "Ihr Kind ist jetzt alt genug, um auch Meisterschaft zu spielen, wir müssen Dienste einteilen"-Elternversammlungen beim Unihockey an und ich sah den Hübschen und mich schon unsere Wochenenden getrennt voneinander auf D- bzw C-Junioren Turnieren verbringen...

Deswegen war ich gar nicht so unglücklich, als Little L. (er hatte sich Anfang der ersten Klasse schon mal eine kleine Auszeit genommen) sagte: "Ich mag eigentlich nicht mehr zum Unihockey gehen. Das kommt mir sooooo lang vor. Es macht auch nicht wirklich Spass, ganz anders als das Turnen. Beides geht 90 Minuten, aber beim Unihockey fühlt es sich an wie 1000 und beim Turnen wie 10."
Das fand ich so gut erklärt und reflektiert, dass ich mir dachte: da sagen wir doch lieber vor Beginn der neuen Saison im Hockey ab. Leider konnte ich wegen Solarinbetriebnahme nicht mitgehen und das mit dem Trainer besprechen, so dass L. allein hinging und mit kindlicher Ehrlichkeit erklärte: "Du, ich komme jetzt nicht mehr zum Training. Ich finde, es geht megalang, macht nicht wirklich Spass, es gibt welche, die tun dauernd blöd und das Schimpfen dann finde ich auch nicht toll. Ich gehe jetzt zum Turnen, das macht megaviel Spass." Ich hätte es vielleicht ein wenig diplomatischer ausgedrückt, aber so ist alles gesagt.

Und die Praktikabilitätsbedenken wegen Training mitten am Nachmittag am anderen Ende des Dorfs (Kantonsstrasse, Verkehr, Bahngleise) haben sich auch erledigt: Die Nanny bringt ihn runter zum Training und da ich jeden Montag nachmittag ein Meeting mit Kollegen an dem anderen Standort direkt am Bahnhof habe, fahre ich danach mit dem Zug nach Hause, laufe einen Schlenker über die Dorfturnhalle und dann mit L. gemütlich durchs Dorf nach oben. Wenn man es schafft, diese extra 30 Minuten nicht als Extra30Minuten in Hitze oder Regen mit schwerer Tasche und uuuuunendlich langsamem Kind zu sehe, sondern als Exklusivzeit mit einem wunderbaren Jungen, der Störche, Eidechsen, Schafe, Metall und Blumen findet, wo ich in Gedanken an das letzte Meeting nur nach Hause gehetzt wäre, dann ist das nicht nur ein Problem weniger, sondern sogar ein wunderbares Geschenk.

Sonntag, Mai 22, 2016

Tipp vom Profi

Wenn Ihnen wie mir bei diesen Temperaturen (gestern hatten wir 31.5 Grad auf dem Balkon, und wegen Solar habe ich jetzt zwei Seelen in meiner Brust, die eine schreit: "Juhuuuu, Karmapunkte, schnell waschen, trocknen Spülmaschine an", die andere sackt mit dramatischem Handrücken an der Stirn zusammen und haucht "Heiss, zu heiss....") gerne mal der Kreislauf in den Keller sackt, habe ich einen Supertipp für Sie:
Für das Zusammenstecken der Grillspiesse giessen Sie sich ein grosses Glas Aperol Sprizz ein. Dafür kann man gern eins der allerletzten grossen Rotweingläser nehmen, die von dem Hauseinweihungs-, AbschiedausMünchen-, irgendwasjetztseidihrerwachsenundseriös-Geschenk noch übrig sind, genommen . Achten Sie drauf, dass Sie den Sekt restlos aufbrauchen und füllen Sie das Ganze gut mit Sodawasser auf, Sie wollen ja nicht betrunken werden. Beim Schneiden der Hähnchenbrustwürfel merken Sie dann, dass das doch ein bisschen viel Fleisch ist. Bevor Sie die zweite Hähnchenbrust in einen Ziploc-Beutel verpacken, nehmen Sie einen Schluck Aperol Sprizz, das ist nämlich Ihre letzte Chance. Beim Zuzippen des Beutels rutscht Ihnen nämlich die Hand ab und Sie schlagen das volle 600mL-Glas mit Schwung um, es zersplittert, Eiswürfel, Orangen, klebriges Britzelzeug läuft Ihnen gemischt mit Glassplittern über die (es ist ja heiss) nackten Füsse, in die offene Schublade mit Papiermuffinformen, Brotzeittüten, Bentopickern und .... Ziploc-Beuteln, die Sie offen gelassen haben, über die Küchenfront und einfach ALLES! Danach ist der Blutdruck wieder im gesunden Bereich.

Ich habe sogar noch einen Bonustipp für Sie: wenn dann alles ein bisschen länger als geplant gedauert hat, bis alles eben grillfertig war, und das Gewitter dann da ist und draussen ist es schon ein bisschen kalt und Ihre nackten Füsse werden auch langsam kalt, dann sollten Sie beim "Ich hol mal schnell noch die Schnittlauchblütenbutter aus den Kühlschrank" auf keinen Fall aufhören, an der Unterhaltung auf der Terrasse teilzunehmen, den Weg in die Küche kennen Sie schliesslich auch ohne Hinschauen. Und mal ehrlich: Sehenden Auges würden Sie nie mit drei Zehen auf einmal so gegen den strategisch plazierten TrippTrapp-Stuhl treten, dass Ihnen kurz Sternchen vor den Augen tanzen und Sie somit Ihr Sommersoll von mindestens einem gebrochenen Zehen pro Sommer auf einen Tritt mehr als übererfüllt haben. Das Schöne ist: die Zehen werden sofort so dick und heiss, Ihnen ist gar nicht mehr kalt. Und Hüftschiefstand wegen Minderbelastung des Morton-Fusses wird auch umgangen, allerdings nur, wenn Sie peinlich genau darauf achten, eben den "guten" Fuss gegen den Tripptrapp zu schlenzen. Aber an manchen Tagen, da klappt das ohne Hinschauen.

Samstag, Mai 21, 2016

Nachlieferung

Hier wurde heute den ganzen Tag gewerkelt und gemach tun getan (Den Hübschen haben anscheinend Frühlingsgefühle überkommen, er hat Balkon und Terrasse gekärchert und mit hilfreicher Anleitung des Nachbarn ("Gell, nicht wieder so niedrig wie beim letzten Mal!" die Hecke geschnitten, während Little L. und ich erst Schwimmen waren, dann mit SOLARTSTROM Rhabarberkuchen (ja, auch mit Baiser ist lecker ;-)) gebacken haben und die Jungs dann in eine ungefähr dreistündige Wasserschlacht mit Nachbarskindern verschwunden sind (Der Entwicklungsmeilenstein "Alt genug um Wasserbomben nicht nur zu befüllen, sondern auch zuzuknoten" war mir bisher gar nicht als solcher bewusst, nach Erreichen desselben kann man sich darüber aber gar nicht genug freuen.).
Dafür habe ich aber noch ein paar Bilder von der Kunstauktion von letzter Woche:

Wie man hier sieht: Little L. ist besser darin, seine Müdigkeit zu verbergen. Ich hätte auf dem schönen Leo-Sofa nach einem laaaaaangen und intensiven Arbeitstag direkt einschlafen können.

Es wurden ca 40 Kunstwerke aka Fotografien und Gemälde verkauft. Neben den Bildern des Hübschen waren die beiden kleinformatigen Meerbilder hier meine Lieblinge.


Der Hübsche hatte insgesamt 4 seiner Bilder ausgewählt und auf Dibond drucken lassen (bzw das war sozusagen mein Beitrag zu dem Ganzen: ich kenne seit meinem RieseneventDings vor anderthalb Jahren die Fähigkeiten unserer Firmenreprozentrale ziemlich gut und weiss, dass man das auch privat nutzen darf. Also habe ich mich um den Druck gekümmert und sie sind wirklich sehr gut geworden)

Little Q. war sehr interessiert an dem ganzen Konzept (er dachte anfangs, dass man nur als dritter Bieter eine Chance hätte "Zum ersten, zum zweiten, zum dritten, verkauft.")

Zu Recht stolz :-)



Leider ging das alles so schrecklich lang, bis alles losging, dass die Kinder (und, ja ich gebs zu, ich auch) sehr müde und hungrig wurden und schnell noch was zum McD ums Eck essen gehen mussten. Konnte ja keiner ahnen, dass die nur warten, bis wir raus sind und dann die Versteigerung von drölfzig Bildern grad mit denen, bei denen wir gern dabei gewesen wären, beginnen).

Wir haben wegen müde und Schule und Mathetest und Arbeit am nächsten Tag nicht durchgehalten, bis alle Bilder durch waren, aber insgesamt kamen wohl über 2500 CHF für einen guten Zweck, den ich leider schon wieder vergessen habe, zusammen.



Ach noch was: Gestern haben mich ganz viele Nachrichten erreicht, die auf diesen Artikel (bzw. auf das Titelbild, der Artikel zementiert ja eher halbgare Stereotypen) hinwiesen. Der Hübsche verkauft ja einige seiner Bilder via Getty Images, das "Work-Life-Balance-Bild", das, man erkennt es an Little L., den ich heute nicht mehr (ok, damals auch nicht) locker auf einer Hand tragen würde, schon einige Jahre auf dem Buckel hat, wird immer wieder gern gekauft (und auch manchmal verwendet, ohne dafür zu bezahlen, mögen Euch die Präsentationen schimmeln). Ich finde es schön zu sehen, wie breit "mein" Netz ist, und wie schnell ich solche Dinge erfahre, danke, meine Lieben!