Freitag, Juli 31, 2015

So sehen Gewinner aus ;-) #streamteam #meindracheundich

Sie erinnern sich? Die #meindracheundich-Challenge von Netflix zum Start von "Auf zu neuen Ufern"? (Die Jungs haben die Serie an den zwei, drei Regentagen nach dem Urlaub weginhaliert)

Es gibt einen Gewinner unter allen Teilnehmern der Fotochallenge und tadaaaaaaaaaa, das sind wir! Heute haben wir unseren Preis bekommen und wie man sieht: die Hoodies stehen den Jungs und Ohnezahn gefällts hier auch schon richtig gut.

Dragonwinners


Vielen Dank! Das Fotoshooting hat echt Spass gemacht und ich fürchte, der gewonnene Plüsch-Ohnezahn muss direkt morgen mit ins SoLa der Pfadis ;-).



Als Streamteammember bekommen wir den Netflix-Zugang gestellt und haben die Gelegenheit, bei Aktionen wie der og Challenge mitzumachen. Danke!

Donnerstag, Juli 30, 2015

Unterwäschekauf mal anders

Gestern habe ich bei den Kindern Kleider aus- und umsortiert: erst aus Little L.s Kisten raus, was ihm zu klein ist (er hat sich bei einer Körpergrösse von über 130cm in Lieblingsstücke der Grösse 98/104 geklemmt...), dann sah es erstmal so aus, als ob das Kind nichts mehr anzuziehen hätte.
Dann habe ich bei Little Q. aussortiert, was kaputt und nicht mehr reparierbar ist, dann das, was zu klein ist (es gab noch Lieblingsstücke in 110/116 und Little Q. ist über 140cm) aus- und bei Little L. einsortiert.
Danach sah es so aus, als ob Little L. wieder genug hätte, Little Q. dringend Unterwäsche, Schlafanzüge, Langarmshirts und Pyjamas bräuchte. Die letzten drei Positionen lässt er sich gerne von mir nähen, aber da ich Unterwäsche auch nicht unter Geschwistern vererbe, und so Little L. da auch durchaus Nachfüllbedarf hatte, haben wir uns heute auf den Weg ins Schiesser-Outlet im Seemaxx in Radolfszell gemacht. Es klingt jetzt auf den ersten Blick ein bisschen bescheuert, für Unterwäsche über 100km weit zu fahren, aber in Wirklichkeit wollten wir heute sowieso meine Schwester in Konstanz besuchen und haben halt da kurz noch einen Zwischenstopp eingeschoben ;-).
Danach haben wir uns mit Schwester und Freund im Wildpark Allensbach getroffen (Little L. mag immer noch nicht von Tieren abgeschleckt werden und ist immer noch der Herr der Ziegen ;-)), Hüpfkissen, Rutschbahnen, Kletterparcours unsicher gemacht und den Abend auf dem Weinfest in Konstanz ausklingen lassen (Meine Kinder, die Zwiebeln jedweder Zubereitungsart verweigern, haben jeder zwei Dinnede mit Speck und Zwiebeln verdrückt. Und das auch noch ohne Anstehen, obwohl die Schlange bis ums Karree ging. Danach wurde die Heimfahrt ein bisschen lustig "Mami, bei mir geht das Konzert von vorher im Bauch weiter", aber hey: ein traumhafter Sommertag mit Herzensmenschen, Wein, Musik und neuer Unterwäsche.)


Mittwoch, Juli 29, 2015

Etappenziel

So. Seit heute nachmittag bin ich wieder nierenschlauchfrei.
Mir wurde nochmal erzählt,

  • wie selten ich bin (sehr. Wirklich sehr, sehr.),
  • was ich tun soll, wenn es wieder passiert (so schnell wie möglich kommen, finden und dementsprechend flicken lässt es sich nur blutenderweise),
  • was ich tun soll, wenn ich nicht grad kommen kann (in eine Klinik mit urologischer Abteilung gehen, damit ich keine Nierenkoliken krieg. Dementsprechend sind Abenteuertrips in die Wüste Gobi oder in die Sahara oder Nordostmongolei nicht ganz das richtige, aber mein globaler Job mit Reisen an verschiedene Produktionsstandorte und unsere Urlaube, die ja nie so richtig abenteuerlich sind, sind kein Problem. "Sterben werden Sie da dran nicht. Kann sein, dass Sie ziemliche Schmerzen haben" Also.)
  • und dann, zack, (also: mittelschnelles Zack, weil vor dem Zack eine Blasenspiegelung kommt und das ist eher so mittelschön), raus mit dem Schlauch. (Ich durfte ihn anschauen, er war grün, lang und gar nicht sooooo dünn, aber bevor ich anmerken konnte, dass ich ihn "vielleicht, so im Glas, wissen Sie, zum Zeigen für Freunde, Familie, Kollegen, das Internet" mit heim nehmen wollen würde, war er schon, zack, mit all dem anderen Abfallgedöns weggeschmissen. Und ich suche ungern in Sondermüll rum, also: ich habe leider kein Bild für Sie.)

Hoffen wir mal, dass es so bleibt und ich da nicht mehr hin muss, das wäre nämlich, bei aller Freude über eine wissenschaftliche Publikation über meine Niere, mein präferiertes Happy End der ganzen Story.

Dienstag, Juli 28, 2015

Fangirl #StreamTeam

Das erste Mal habe ich übrigens von Netflix gehört, als wir uns "House of Cards" (damals noch klassisch auf DVD) angeschaut haben. Ich sah "Original Neflix Series", recherchierte ein wenig, fand das "höhö, krass, komisch, dass so ein Internetdings es schafft, eine hammergute Serie mit Topschauspielern hinzukriegen, ich dachte, dazu braucht es einen "echten" Fernsehsender" (jaja, Oma erzählt vom Krieg oder so).
Die Serie auf jeden Fall ist grossartig, für mich ist sie sozusagen die dunkle Seite von "The West Wing", meine zweite Allerlieblingsserie und zusammen zeigen sie, dass Politik auf gar keinen Fall langweilig sein muss (Nehmen Sie noch dazu "Borgen" und schon ist alles nicht mehr auf die USA beschränkt, wo ja immer alles toller und besser ist).
Also: Dass Kevin Spacey als skrupelloser Manipulator und Strippenzieher der Held der Serie ist (kann man überhaupt Held sein, wenn man abgrundtief unsympathisch ist?), ist irgendwie offensichtlich und ich mag Kevin Spacey ja auch sehr. Aber für mich ist die wahre Heldin seine Serienfrau Claire Underwood (Robin Whright). Sie verkörpert eine eigentlich ihrem Mann den Rücken freihaltende Frau, aber auch irgendwie wieder nicht, weil sie ihre ganz eigene Agenda verfolgt, auf eine Art, die .... unglaublich geschickt, manipulativ, irgendwie doch ehrlich, also .... unglaublich ist.
Nun ja. Mittlerweile ist ja die dritte Staffel der Serie abgedreht und ich muss sagen, ich war schon echt ein bisschen enttäuscht, dass sie im US-Netflix direkt sofort ausgestrahlt wurde, aber für den deutschsprachigen Raum erst an einen anderen Pay-TV-Anbieter verkauft wurde. Aber was solls, am 28. August ist es so weit: ich bin schon sehr gespannt, wie sich Claire als First Lady macht. Oder was sie aus der First Lady macht.

Heute hatte ich übrigens einen dringend nötigen Friseurtermin und nachdem ich mich vom Sliding Doors-Look ein bisschen abgesehen habe (also: nicht vom Look selber, eher vom Look an mir, der im grade rausgewachsenen Stadium mit irrer Fülle hinter den Ohren aufwartet), habe ich beschlossen, mir eine Claire-Frisur verpassen zu lassen.
Auf Twitter wurde ich erst noch gewarnt, mich nicht auf die Serienkenntnis der Hairstylistin zu verlassen, nicht dass sie Underwood mit Undercut verwechselt (damit liebäugle ich ja auch so ein bsischen, aber das trau ich mich nicht).
Also bin ich heute mit einem Haufen Bildern zum Friseur marschiert und was passiert? Beim ersten quietscht die Hairstylistin meines Vertrauens auf, beim zweiten meint sie "Wie cool, ich liebe die Serie, schon die Frisur finde ich super, ich habe gestern abend die dritte Staffel fertig geschaut, das ist der Hammer."
Also: Sie hat mit noch mehr Freude als sonst geschnitten, danach meinte sie "Das erzähle ich als allererstes heute abend meinem Freund, dass ich eine Claire-Frisur schneiden sollte, wie cool ist das denn?"
Ich werde zum Stylen wieder meinen Pixie-Dust aka "Redken Powder Grip 03" (musste ich nachschauen, ich nenne es nur Pixie Dust) verwenden ;-).
So, und weil ich für das neue Organigram (also: für meinen neuen Platz in einem existierenden Organigram) eh noch ein aktuelles Foto von mir brauche, habe ich den Hübschen um ein Claire-Fan-Foto gebeten und tadaaaaa:

Jaja, die Haare sind heller, ich bin urlaubsbraun, das iPhone wartet (in schwarz) beim Firmen-IT-Service drauf, den Samsunghaushalt zu entern, die Bluse ist weiss statt hellblau,  Robin Wright ist natürlich noch viel schöner, aber hey!


Mal sehen, wie es um die Serienfestigkeit der neuen Kollegen bestellt ist, ob sie diese Anspielung verstehen ;-). Bisher bin ich ja da ganz schön baden gegangen, auch wenn ich meinen ehemaligen Büronachbarn zu Netflix beschwatzt habe ("Und, wie gings?" "Eigentlich gut. Habe zur Vorbereitung nochmal House of Cards geschaut, das hat echt gut geholfen")

Naja, und um nochmal einen Bogen zum Anfang zu schlagen: ich habe heute auf meine Uhr geschaut, die "28" im Datumsfenster gesehen, den Hübschen angerufen und gemeint "Unsere Abendpläne müssen sofort geändert werden, heute kommt die dritte Staffel "House of Cards" und ich hab die richtige Frisur.". Naja. Anscheinend habe ich immer noch den bayerischen Schulferienkalender im Blut, wo gegen Ende der Sommerferien auch Ende August ist.
Also: Heute in einem Monat dann. Da freuen wir uns alle jetzt schon drauf.*

*Und, wer erkennt dieses Zitat? (eins meiner meistverwendeten)


Und wie immer: Amazon-Links sind Affiliate-Links und als StreamTeam-Member bekomme ich den Netflix-Zugang gestellt.

Montag, Juli 27, 2015

Kopfmassage

Gestern dachte ich ja noch, heute würde ein sehr doofer Tag. Das hat die Katze wohl gespürt, ich bin nämlich um drei Uhr morgens davon aufgewacht, dass sie meinen Kopf geputzt hat*. Also: mit der Zunge abschlecken, dann mit der feuchten Pfote noch nachkämmen und das mit lautem Schnurren. (okay, vielleicht fand sie mich auch einfach schmutzig), so als ob sie sich selber putzen würde. Auf eine sehr seltsame Art war das sehr tröstlich. (Ich musste allerdings heute morgen als erstes duschen. Einseitige Katzenspuckenkur, gut eingearbeitet, sorgt für den wahren bad hair day.)

Die Sachen, vor denen ich Bammel hatte, waren dann (jaja, Sie und der Hübsche, Sie wussten das natürlich die ganze Zeit) erstaunlich unspektakulär:

  • Für unser Putzfrauendrama zeichnet sich eine Lösung am Horizont ab, ich bin vorsichtig optimistisch.
  • Unser Konto ist wieder in der ursprünglichen Bankfiliale angekommen und der Bankberater will uns kennenlernen. Dann halt.
  • Und die Krankenversicherung wollte nur wissen, warum ich im Spital war ("Aus Datenschutzgründen bekommen wir vom Spital keine Diagnose, was war denn?" finde ich zwar auch eine komische Art, aber ich hatte bei "Stellungnahme zu unserer Leistungspflicht" erwartet, dass sie sich weigern zu zahlen, weil ich nicht vorher um Erlaubnis gefragt habe. Für die Zukunft: geplante Aufenthalte vorher melden, Notfälle nicht, da ist das so ok, wie ich das gemacht habe. Für wenn ich mal wieder nicht weiss, wie das mit der Zusatzversicherung und Spital ist)
  • Dann hatte ich als Bonus ja noch für eins der Produktteammeetings trotz Ferien aus Versehen für heute zugesagt und als ich mir dachte: "Ha, da habe ich Ferien, da geh ich doch nicht hin", stand als erster Punkt auf der Agenda "Welcome our new team member" drin und dann habe ich mich nicht absagen getraut und bin heute halt hin. Und was soll ich sagen? Es wird ganz grossartig werden, der neue Job. Genau das richtige.

So.

Ach. Und eine Bitte hätte ich noch: könnten Sie bitte dieses Video anschauen, liken, teilen etc.? Es geht um eine familieninterne Wette, die ich natürlich gewinnen möchte (nein, es ist nicht von meinem Arbeitgeber, aber es ist nett gemacht und man kann trotzdem was lernen. Und ich eben gewinnen ;-). Kleine Pommes, wie immer)





* Seit die Katze bei uns lebt und das sind jetzt schon 16 Jahre, schläft sie bei uns auf dem Kopfkissen. Als minifuzziklaanes Baby nuckelte sie dabei an meinem Ohrläppchen**, bis das rot und entzündet war und es Zeit fürs endgültige Entwöhnen war, beim Hübschen schläft sie unters Kinn gekuschelt, bei mir auf meinem Kopfkissen, die Pfoten über meinen Kopf gelegt.

** Und ja, ich fand das die ganze Zeit schon nur so mittel, aber sie hat einfach gewartet, bis ich schlief und dann, zack: Ohrläppchen eingesaugt.

Sonntag, Juli 26, 2015

Auszeit vorbei

Die Wäscheberge sind bewältigt (übertrieben: wir haben vor Ort gewaschen und es war so heiss, viel hatten wir eh nicht an),
die Kinder haben ihr Lego wieder in Besitz genommen,
die Post ist sortiert und da gehts auch schon los:
wir haben Post. Von der Bank und der Krankenkasse. Beide Male wegen "Rufen Sie uns an".
Bei der Bank geht es vermutlich immer noch um den Kontorückumzug, der meiner Meinung nach stattgefunden hat, aber anscheinend muss man da noch was besprechen. Oder was anderes, man weiss es nicht. Bei der Krankenkasse, die uns durch diese Meisterleistung ja erst auf den Wegzug unseres Kontos gebracht hat, geht es um den Spitalaufenthalt meinerseits vor dem Urlaub. Yay. An sich wäre es ja kein Problem, weil: Ich bin versichert, ich war im Spital, die Krankenkasse zahlt das, aber Sie wissen ja: Erfahrung und so. Ich rechne also mit einem unangenehmen Gespräch, habe gestern im Halbschlaf Taktiken vorbereitet, heute in einem Winkel meines Hirns verfeinert (ich sollte wohl unbedarft beginnen, dann verwundert tun, dann schockiert ein bisschen Drama, Blut und Schmerzen einfliessen lassen und alles wird gut laufen. Andererseits wäre meine ehrliche, ungefilterte Gesprächseröffnung: "Was ist denn JETZT SCHON WIEDER?!" und das ist ja immer ein bisschen schwierig.
Also:
Der Mann übernimmt das Bankgespräch, ich die Versicherung. Alte Connections und so (und ausserdem habe ich keinen Kaffee bestellt und kann mich so bei der Bank sicher wieder nicht identifizieren.)

Samstag, Juli 25, 2015

Wie machen die denn das?

Heute beim Heimdüsen stellte sich mir eine Frage, die mich ehrlich gesagt schon länge rumtreibt, also eigentlich schon seit ich in der Schweiz bin, wo die Lastwägen am Wochenende nicht durchfahren dürfen und deshalb in langen Schlangen vor der Schweizer Grenze stehen ab Freitag oder so: wie machen das Lastwagenfahrer eigentlich, wenn sie irgendwo parken?
Sitzen die dann die ganze Nacht, oder wenns blöd kommt, von Freitag abend bis Montag morgen auf einem Autobahnparkplatz? Was machen die dann da? Oder wenn sie keinen Platz mehr auf dem Parkplatz bekommen, stehen sie dann drei Tage und Nächte auf Autobahnkilometer 3.5 vor der Schweizer Grenze und machen ..... nix? Oder spielen Uno mit ihren Lastwagenfahrerkollegen? Aus den diversen "Das sind meine Fahrzeuge"-Büchern der Jungs weiss ich, dass Lastwagenfahrer in ihrer Kabine ein Bett drin haben, aus eigener Anschauung weiss ich, dass sie sich ihre Kabinen sehr ... äh ... individuell dekorieren, aber: wo kochen sie? Wo .... also, sie wissen schon, entsorgen sie das verdaute Essen? Mit wem reden sie?
Oder fahren sie mit einem (woher haben sie das? hinten auf der Ladefläche) kleinen Auto oder Moped in die nächste Stadt und sind dann halt da? Und lassen den Laster herrenlos auf Autobahnkilometer 3.5 stehen? Was ist, wenn mal einer nicht rechtzeitig zurückkommt? Oder gibts einen Abhol- oder Busservice, der die Brummifahrer am Freitag abend dort abholt und am Sonntag abend wieder zurückbringt?

Tja. Also. Sowas habe ich mich heute gefragt. Unter anderem.