Samstag, Juli 23, 2016

Einschwingen

Nachdem L. gestern aben schon um 11 aufstehen wollte, dann heute morgen um vier sowohl Q. als auch L. knallwach waren und zu uns ins Bett wollten, befürchtete ich das Schlimmste, jetlägmässig. Irgendwie sind wir aber dann doch alle noch eingeschlafen und L. musste um 10 sogar geweckt werden...
Auf dem Weg zum Einkaufen haben Q. und ich noch ein paar Pokemons gejagt (unser Haus ist voller Habitaks), danach habe ich Rechnungen gezahlt bzw. zum Monieren beiseitegelegt, L. wurde von seiner Freundin, die ganz schüchtern nicht geläutet, sondern geklopft hat und mir damit einen Riesenschrecken eingejagt hat, zum fertig Anziehen animiert und verschwand dann zum Spielen, bis wir Q.s Rucksack fertiggepackt hatten und ihn zum Sommerlager der Pfadis abgeliefert haben. Zwei Wochen werden wir (hoffentlich, Meldungen gibt es nur bei "Wir sind jetzt im Notfall, jemand sollte zum Abholen kommen") höchstens alle zwei Tage ein Facebook-Foto aus dem Lager von ihm sehen. So lang war er noch nie weg! Heute nacht auf einmal wurde ihm ein wenig mulmig, als er dann aber seine besten Freunde beim Antreten traf, gings wieder. Nächste Woche kommt ja auch noch L. zur Verstärkung (weil das Lagerhaus noch nicht frei ist, wandern sie den grössten Teil der Strecke nach Sursee zu Fuss... über die nächsten zwei oder drei Tage, die Wölfli dürfen dann direkt mit dem Zug fahren).
Anschliessend haben wir den dringend nötigen Grosseinkauf getätigt, trotz Samstagsirrsinn und dabei (natürlich!) Pokestops gedreht und -mons gefangen wie die Wilden.
Wieder daheim ist L. wieder zu seiner Freundin verschwunden, wir haben Einkäufe verräumt und dann L. zu einem langen Spaziergang durchs Dorf abgeholt, um ... ja, genau, den leeren Pokeball-Vorrat aufzufüllen. Gottseidank, als wir heimkamen, sass nämlich ein Pikachu in unserem Garten! Danach wurde der Grill angeworfen und solange die Kohlen vorglühten, haben wir noch schnell die Arena in der Schule besetzt (und geschaut, wer vom Lockmodul am Spielplatz alles so angelockt wurde). Ich finde es echt cool: die Strassen sind von Fussgängern bevölkert, man gibt sich gegenseitig Tipps ("KOMMT ALLE ZU UNS, WIR HABEN PIKACHU IM GARTEN"), man bewegt sich (ich sagen nur 10km-Eier)! (Ich bin schon so gespannt, wie die Situation bei der Arbeit ist. Ich habe eine recht feste Vorstellung davon, welche Kollegen das Spiel heimlich spielen und welche es unglaublich doof finden, ohne auch nur das mindeste darüber zu wissen. Und ich hoffe, dass auf dem Elfenbeinturm eine Arena ist, die hol ich mir!)

Freitag, Juli 22, 2016

My home is my dings

ElJajaja, hat alles geklappt, wir konnten sogar im Vorbeilaufen im Dutyfree in San Francisco das Parfum für den Hübschen nachkaufen, das irgendwas auf der Fahrt nicht überstanden hat und alles sehr männlich riechen liess den ganzen Urlaub über.
Auf dem Inlandsflug hatte ich mit L. noch eine erschreckende Diskussion:
"Ich hoffe, dass wir nicht über Berge fliegen."
"Warum denn nicht?"
"Will ich dir nicht sagen."
"Hast Du Angst, dass es einen Unfall gibt?"
"Ja, weil manchmal sind die Piloten nicht so nett, wie sie sich anhören und dann fliegen sie mit Absicht dagegen."
"Aber meistens machen sie das nicht und dafür sind sie ja auch zu zweit im Cockpit."
"Ja, aber dann lockt der eine den anderen raus und lässt ihn nicht mehr rein und schon ist es passiert."
"Ja, das war so. Aber deswegen müssen dann halt jetzt immer zwei im Cockpit sein, wenn einer rausgeht, muss einer von denen, die sonst hier so rumlaufen, mit zum Pilot."
"Echt?"
"Ja" (ODER?)
Dann gings und wir haben die Berggipfel unter uns genossen. Ein bisschen gruselig wurde es dann noch beim Landeanflug auf SFO, wo ich mir nicht bewusst war, dass die Landebahn auch direkt an die Bay angrenzt und man praktisch mit den Flügelspitzen schon ins Wasser taucht, bevor es ordentlich ruckelt, wenn man aufsetzt.
Beim Transatlantikflug haben wir alle mehr oder weniger gut und lang geschlafen (die Kinder haben sich eingerollt wie Kätzchen und es sah richtig gemütlich aus, der Hübsche und ich haben immerhin die Augen zugemacht.), der Rest war dann wie erwartet unkompliziert (kein Gepäck verloren, nicht am Zoll gefilzt worden, Auto gefunden, trotz Müdigkeit und "huch, da ist ja wieder eine Kupplung" gut nach Hause gekommen.
Wir sind um viertel vor vier in Zürich gelandet und um acht sassen wir mit ausgepackten und verräumten Koffern und einer laut schnurrenden Katze bei Nudeln mit Tomatensosse am Tisch.
Nach dem Abendessen haben wir erstens die Nachrichten aus München verfolgt, den Poststapel sortiert, Little Q.s SoLa-Rucksack gepackt (zwei Wochen. So lang war er noch nie weg! Ich schiebe es mal auf den Jetlag und die Übermüdung, dass ich das grad gar nicht so cool finde, wie auch schon.), die Pokemon-Go-Lage vor Ort überprüft (sehr nett, die Schule hat ein Lockmodul, eine Arena und zwei Pokestops. Und ein Mobiltelefonverbot, das sich gewaschen hat.) und jetzt trinken der Hübsche und ich einen Absacker und sind gespannt, wie oft wir die Kinder noch ins Bett schicken müssen. L. hatte gerade schon vergessen, dass wir im ersten Stock auch eine Toilette haben und wollte dann gerne aufstehen.... nun denn. Gute Nachtchrchrchhhhhrrrrr....

Donnerstag, Juli 21, 2016

Back to the glue factory

Es ist soweit: wir schliessen das Appartement hinter uns ab, gehen noch einmal zum aktuell angesagtesten Frühstücksladen, besorgen ein paar Mitbringsel, geben das Auto ab und machen uns auf den Weg zum Flughafen zurück in die Heimat (Sie dürfen alle Daumen drücken, dass das mit dem Umsteigen klappt, der Online Check-In hat schon mal für drei von uns nicht geklappt, weil die nette Frau im Reisebüro bei jedem Kindernamen noch CHLD angehängt hat und bei mir meinen Doktortitel, der aber nicht im maschinenlesbaren Teil des Passes steht, deswegen habe ich auch die extra-Terroristenbehandlung beim Hinflug gewonnen). Ich bin högscht nervös, ob es klappt, uns und das Gepäck bis Zürich einzuchecken, weil wir in San Francisco eh nur wenig Umsteigezeit haben. Der Hübsche sagt, das würde schon klappen, und ich würde ihm gern glauben..
Nun denn, jetzt lässt sich eh nix mehr dran ändern.
Bis bald!

Abschluss

Als würdigen Abschluss haben wir heute den ganzen Tag am Strand verbracht, in der Mittagshitze die (saubere, die Waschmaschine läuft ja nebenbei hier und so können wir daheim alles direkt in den Schrank bzw in Q.s Pfadfinderrucksack einpacken) Kleider eingepackt, nötige Sachen für morgen noch rausgelegt etc., dann uns noch ein letztes Mal von den Wellen durchschütteln lassen, ein letztes Mal im Jaccuzzi abgehangen, ein letztes Mal beim Sushi-Laden specialty rolls geholt ("Disco Inferno": das muss ja lecker sein und wars auch), beim Warten ganz unglaublich kreativ im Frozen Yoghurtladen den Nachtisch schon vor dem Abendessen verdrückt, ein paar Pokemons gefangen (ich habe jetzt so eine Art "My little Pony"), gemeinsam versucht, eine Arena einzunehmen, dann das Sushi abgeholt und bei Sonnenuntergang auf der Dachterrasse verspeist.
Es war unglaublich toll hier, wir haben es für in vier Jahren spätestens wieder eingeplant (Q. hat gemeint, da käme er dann auch nochmal mit, in 8 Jahren würde er es sich schon überlegen müssen.).














Mittwoch, Juli 20, 2016

12 Stunden

Disneyland hätte gestern von 8 Uhr morgens bis Mitternacht aufgehabt. Wir sind also um halb sechs aufgestanden, um 6 losgefahren, um halb acht in den Shuttle auf dem Woody-Parkplatz gestiegen und dann .... kam die Securitykontrolle noch vor dem Ticketkauf bzw der Ticketkontrolle (für so Füchse wie uns, die alles schon online gebucht haben). Jede Tasche wird nicht nur inspiziert, sondern wirklich gefilzt und nach welchem Prinzip auch immer müssen Leute auch in die Metalldetektorschleuse (ich diesmal nicht, warum auch immer). Das ging dann eine Dreiviertelstunde, dann habe wir noch unser ganzes Essen in ein Schliessfach gesperrt und zack, war es 8:20, bis wir bei der Registrierung der Kinder für die Jedi-Academy waren. Und zack: waren alle Plätze schon vergeben und sie bekamen nur noch welche auf der Warteliste (wir hatten ja vorab dieses Video angeschaut und die Instruktionen genau durchgelesen). Mittlerweile ist es nämlich nicht mehr so, dass erst zur regulären Parköffnungszeit eingeschrieben wird, die Hälfte der Plätze wird schon für die Earlybirds, die aus welchem Grund auch immer noch eine Stunde eher in den Park dürfen, vergeben. War aber alles nicht so schlimm, wenn man auf der Warteliste ist, kann man nämlich bei jeder Aufführung sein Glück versuchen, und drauf hoffen, einen Nachrückerplatz zu bekommen. Und entweder aus mangelnder Voraussicht oder ups, wir sind aus Versehen 2 Stunden bie Indiana Jones angestanden, oder spontan erlahmtem Interesse schaffen es jede Menge Leute nicht, ihre angemeldeten Kinder zur angemeldeten Show zu bringen und so kann man eben nachrücken. Die Kinder habe brav beantwortet, dass sie erstens Anweisungen folgen können, dass sie zweitens auf einer Bühne auftreten können, dass sie drittens mutig genug sind, sich allein der dunkeln Seite zu stellen. Und dann sind wir erstmal Bahnen fahren gegangen. Den ganzen Vormittag haben wir eingentlich im Tomorrowland verbracht, im mittlerweile aufgebohrten "Hyperspacemountain", mit zwei "Startours"-Fahrten in einem unglaublich gut gemachten 4D-Kino und abkühlen in der StarWars Launchbay, wo es verschiedene Fotospots und Originalrequisiten gab. Ausserdem, mit der Aussicht darauf hatten wir die Jungs aus bisher jedem Spielzeugladen und Kruschgeschäft gebracht, kann man im StarTrader sein eigenes Lichtschwert zusammenbauen. Die beiden haben also in unglaublicher Akribie und mit Begeisterung ein grünes und ein blaues Schwert gebaut, während der Hübsche und ich uns die restlichen Merchandise-Artikel zu Gemüte führten. Während ja überall moniert wird, dass Rey total unterrepräsentiert wäre und grosse Frauenfeindlichkeit vermutet wird, ist dort (und in jedem Disney- und Legoladen, in dem wir waren) in jedem Figurenset eine Rey dabei, es gibt Rey-Kostüme, Tassen, T-Shirts, genau wie für die anderen Helden auch. Alle können aufatmen, es ist doch keine Malkulistenverschwörung. (und dann sieht man Darth-Vader- und R2D2 Kleidchen und wundert sich doch ein wenig. Aber gut.)
Irgendwann wurde es unglaublich heiss, wir haben eine Mittagspause im Schatten eingelegt (wir hatten uns Brotzeit mitgebracht, irgendwo hatten wir den Tipp gelesen, gefrorene Wasserflaschen mitzunehmen und immer wieder an den Trinkbrunnen aufzufüllen, das war echt super.), dazu Bagels, verschiedene Aufstriche, Früchte, Kekse, das gab Energie und uns wurde nicht noch heisser.
Obwohl ich schon dreimal vorher im Disneyland war, und sich nicht soooo viel verändert hat, finden wir immer noch Attraktionen, die wir bisher noch nicht kannten, so zB das Haunted Mansion in "New Orleans". Nach dem Geisterbahndebakel im Europapark war ich etwas skeptisch, aber erstens war es da drin kühl und dann ist es halt doch Disney und so war alles echt sehr schön und ungruslig. Und mit Gesang. Viel Gesang. Nun denn. Immerhin kühl.
Zeitlich passte es dann gerade, den Rückweg zum Starwarsbereich zu schaffen und sich für die Reserveplätze der Jedi-Show zu melden. Es gab so viele No-Shows, dass beide Kinder mitmachen hätten können, aber während Little Q. mit dem breitesten Grinsen der Welt in die heiligen Hallen des Jedi-Tempels marschierte, Umhang und Lichtschwert in Empfang nehmen, bekam L. Angst vor der eigenen Courage und wollte dann doch lieber nicht (es ist fies, für den Hübschen und mich ist Englisch fast wie Deutsch, Little Q. versteht auch einiges, aber für L. .... nun ja. Es war ihm sehr unheimlich, auch die Aussicht auf einen echten Vader und so hat er dann doch lieber mit uns zugeschaut. Ich finde das beides grossartig: Q., der die Bühne liebt und L., der sich zwar manchmal von Q.s Begeisterung anstecken lässt, aber dann doch so deutlich und reflektiert sagen kann, dass und was und warum er nicht möchte. Er sass dann glücklich mit uns in der "Angehörigen-Reihe" :-), während Q. mit seinen Jedi-Schüler-Kollegen erst ein kleines Training bekam, dann mit Macht den Tempel zum Erscheinen brachte und schliesslich jeder  einzeln gegen entweder Darth Vader oder den Inquisitor of the Seven Sisters (ja. das scheint es echt zu geben. In Star Wars Rebels. Oder so) antreten musste. Es war unglaublich niedlich zu sehen, wie zum Teil echte Winzlinge abgingen wie Schmidts Katze oder aber auch grössere Kinder mit schreckstarrem Gesicht einfach da standen und alles über isch ergehen liessen (okay, die haben mir echt leid getan). Ich war dann etwas gespannt, ob Q. sich an die gelernte Choreographie "Ready position, left shoulder, right shoulder, duck, block, strike to the head" halten würde oder seine lang antrainierten (und echt guten!) Lichtschwertkampf-Skills auspacken würde. So sehr er auch Rampensau ist, er hat sich dann doch an die Regeln gehalten :-).

Ein von Christian Xstettmayer (@prozac74) gepostetes Video am

Danach haben wir dann versucht, nicht allzuviel Zeit mit Anstehen zu verplempern und trotzdem noch ein paar Bahnen zu fahren (95 Minuten anstehen für eine Fahrt von ... 3 Minuten oder so ist schon bekloppt, oder?), haben dann sogar in einer Mickey-Show (GESANG!!!) im Schatten die Füsse ausgeruht, haben uns eine Fahrt im Splash Mountain mit einmal nassmachen bitte durch ganz viel, genau, Gesang von Plüschfiguren im Berg erkauft, haben dann doch noch den Moment erwischt, wo der Indiana-Jones-Ride gerade nicht kaputt war (es war schon lustig: hier mussten die Leute per Lautsprecher dazu aufgefordert werden. endlich mal vorwärts zu machen und aufzuschliessen, anscheinend waren nämlich im Aussen-Anstehgelände einige Pokestops und seltene Pokemons (wir hatten vereinbart, kein Pokemon-Go im Disneyland um des Fortkommens willen), so dass die Leute da mangelnde Anstehdisziplin zeigten.
Irgendwann gegen 20:00 war es dann gut, wir hätten für jede Fahrt, die wir noch gemacht hätten, fast zwei Stunden anstehen müssen, unser nächster Fastpass war noch anderthalb Stunden nicht gültig und wir hatten 20000 Schritte hinter uns. So haben wir also nach 12 Stunden Park müde und glücklich die Segel gestrichen, haben auf dem Heimweg noch an einem In-n-out-Burger gestoppt und waren dann gegen 22:00h zu Hause. Phew!

















Montag, Juli 18, 2016

happy place

kibder in der hefi-academy ummerhin auf die warteliste gesetzt, gleich sind wir im gyperspace mountain und der fastpass für die startours ist gelöst. zwischebdrin bauen wir uns noch lichtschwertee. geht grad so

EDIT bzw. Addendum nach der Landung aus dem Hyperraum: ich lass das jetzt so. Liest sich so, als wäre ich besoffen gewesen, in Wirklichkeit sollte ich einfach nicht auf dem Handy tippen, wenn ich grade im Hyperraum von Sturmtruppen angegriffen werde.

Die Zeit rast

In der Vorfreude und im Schuljahresend- und Vorurlaubsstress schienen die drei Wochen USA endlos. Jetzt, da sie fast rum sind (Donnerstag geht es zurück), scheint die Zeit zu rasen. Es gibt noch so viel zu sehen, machen, tun, Frühstücksplätze zu besuchen, Pokemons zu fangen, Rituale wieder aufleben zu lassen, wir waren noch nicht an der Mission Bay, wir waren noch nicht in Pacific Beach, Zoo, Seaworld und Wild Animal Park haben wir dieses Mal eh ausgeklammert, wir waren noch nicht Downtown und im Gaslampquarter und auch nicht in Old Town....

Nun denn, es ist wie es ist, andererseits kommt es mir schon viel länger als zwei Wochen her vor, dass ich die Kinderschulränzen ausgemistet habe und meine Out of Office-Reply formuliert habe (ich checke meine Arbeitsmail eh täglich, antworte aber gar nicht, weil ich ja sehe, dass die Jungs das ohne mich gut im Griff haben, weil es Sachen sind, die ich von hier eh nicht erledigen kann, oder die sich bis nächste Woche schon von selber erledigen :-), und weil noch nix kam, was sie nicht anhand der Infos und Kontakte auf meinem dreiseitigen Übergabeprotokoll hinkriegen würden, weil ich ja Urlaub habe.) und auch schon wieder ewig, dass wir in Las Vegas fast verbrutzelt sind und in Sequoia durch die Wälder gestreift sind.
Ich versuche hier, die Balance zwischen "Das war immer so toll, das gehört einfach dazu" und "Lasst uns mal was Neues ausprobieren" zu halten.
So haben wir gestern mit unseren Freunden den Tag erst bei einem gemütlichen Frühstück im Pacifica Breeze und dann am Strand verbracht und uns dann zu Ihnen nach Hause zu einem gemütlichen Barbecue (und den Cocktails von gestern) einladen lassen :-). Das war der Teil "Das muss jedes Mal sein".
Neu waren wir heute dann zum ersten Mal auf dem Del Mar Race Track, um zu schauen, woher die Fliegen und Mücken kommen, die ab Mitte Juli Del Mar bevölkern, und haben den Familientag dort besucht. Wie auch schon in Vegas war das dann so eine Art Parallelwelt: am Eingang haben die Tierschützer protestiert, dass Pferderennen Tierquälerei sei und der Del Mar Track ein Todestrack, wo alle drei Tage ein Pferd stürbe, drinnen wurden die Kinder mit einem Gratisplüschpferd begrüsst, und auch wenn die Hüte nicht ganz so ausgeprägt waren wie am Opening Day, war es doch eine hohe Dichte an Anzügen und Zeug zu sichten.
Ich persönlich fand es besonders nach den Tierschützerplakaten sehr creepy, dass es direkt am Racetrack ein "BBQ State Championship" stattfand (wir sahen erst nur eine lange Schlange und als gute Deutsche/Schweizer haben wir uns brav angestellt, weil wir dachten, da ginge es zu den Kinderattraktionen, und zack, hatten wir vier Tokens gekauft und stimmten über verschiedene Pulled Pork und Rib-Samples ab).
Ein von @fraubruellen gepostetes Foto am

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Im Infield gab es dann jede Menge Gratisattraktionen für die Kinder, von Klettertürmen über Ponyreiten, Kinderschminken, Zirkus, Mad-Hats-Basteln (die werden aus so braunen Papiertüten gemacht und das gibts wohl hier auf jedem Fest, muss mal überlegen, ob ich das für einen Kindergeburtstag verwende) und Trampolinspringen). Wir haben die verfügbaren Erwachsenen strategisch auf die verschiedenen Anstehschlangen verteilt und kamen so ganz gut durch. Parallel wurde aussenrum gerannt (ich dachte ja persönlich, die würden da irgendwie zig Runden reiten, aber so schnell konnte man immer gar nicht schauen, wie das dann wieder rum war..... nun denn. Keiner gestorben, als wir da waren, soweit ich das beurteilen kann.)

Auf dem Rückweg hat der Hübsche dann noch eine Pokemon-Arena besetzt (ich bin jetzt auch endlich Level fünf), und wir haben uns ("DAS IST SO LECKER, DAS MUSS JEDES MAL SEIN") bei Station Sushi eingedeckt und auf der Dachterrasse gespeist. Nachdem wir uns im Jaccuzzi von den Massagedüsen die müden Füsse fitspülen haben lassen. Geht grad so, würde ich sagen....
(Morgen: Disneyland. Hui.)