170626
Gut geschlafen, aufgewacht vom Wecker, das passiert nicht so oft.
Unten erstmal festgestellt: Sansa hatte schon für Frühstück gesorgt :-/, Gemüsebeilage lag nebendran auf dem Fussabstreifer (immerhin nicht IM Schu, nech?)
Kurzes Ründchen, um zu gucken, ob Jonny irgendwo abhängt (nein), und dabei meine ersten Tigerschlegel gesehen. Ich finde Nacktschnecken ja sehr widerlich, fand die Bananenschnecken auf Hanson Island recht interessant und habe mir irgendwie gemerkt, dass die Tigerschlegel die grusligen roten Nacktschnecken auffressen. Weiss nicht, ob das stimmt, möchte es auch nicht so genau wissen, aber der, den ich da gesehen habe, war (für eine Schnecke) recht zügig unterwegs.
Radeln: sehr angenehm, ich war ein bisschen vorsichtig(er) unterwegs, weil ich eine Box voll Rhabarberschokoladencookies auf dem Gepäckträger hatte. Die habe ich dann im Schwimmschrank geparkt und nach den 40 Bahnen wieder abgeholt.
Das Becken sah erst superwild aus, aber war dann auf meiner Bahn fast leer, das war sehr angenehm.
Arbeitsmorgen startete mit einem Telefonat mit einem Kollegen, der sich ein Jahr vor mir die Schulter genau gleich wie ich (nur beim Skifahren) gebrochen hatte, eigentlich zu einem anderen Thema, aber er meinte auch "Ich habe wieder vorgelegt", er hat sich nämlich das Wadenbein beim Fussballspielen gebrochen. Ich sehe da jetzt bei mir eher weniger Gefahr, weil ich ja nicht Fussball spiele (gelogen, habe ich am Wochenende mit den Neffen), aber auch sonst nicht renne und beim Gehen knicke ich nicht um (dabei kann man sich das Wadenbein auch brechen, habe ich gelernt). There, I jinxed it.
Dann: einerseits konzentriertes Arbeiten, andererseits auch viel Swirl. Wir haben eine freie Stelle bei uns in der Stelle ausgeschrieben und es gibt viel Interesse daran (andersrum auch viel Desinteresse (ist das falsche Wort, eher bewusstes "nein danke") bei vielen von denen, die ich absolut im Kandidatenpool sehen würde und auch zT direkt angefragt habe, aus sehr interessanten Gründen))
Beim Mittagessen habe ich dann heute mit Absicht trotz Hunger "nur" einen Salat gegessen (learning: vegi-Cesars-Dressing kann man gut mit Kapern statt Anchovis machen, die Kombi mit dem French-Dressing bei der Arbeit schmeckt mir aber nicht. Und die warme Proteinquelle, die sie drin hatten, war auch nix. Aber für zum Selbermachen ist das eine gute Option), weil: wir haben ja am Freitag grossen Spendenlauf etc (und Sommerfest) und unser "Lauf"team (ich werde definitiv nicht laufen, eher das Schweizer "laufen") hat einen Bakesale nach dem Mittagessen organisisiert (also: Kalorien gegen Spende). Schade übrigens: wir sind ja eine rein technische / Engineering-Abteilung UND sehr ausgeglichen mit Männern/Frauen besetzt. Das Laufteam und die Back-Beiträge waren 100% weiblich. Das ist schon ein bisschen arm, finde ich.
Aber: sehr gut, ich habe Macarons und Zitronenkuchen gegessen und dann war mir ein bisschen schlecht.
Ich war damit dann für den Nachmittag mit back to back meetings bis 18:00h gut unterfüttert, musste nur ab und an Wasser nachfüllen :-)
Gottseidank habe ich noch die wöchentliche Agenda-Email für ein Produktteammeeting morgen gelesen, dort wurde nämlich wegen eines sehr speziellen Tages um grüne Kleidung gebeten. Passt sehr gut zu meinem aktuellen Faible für salbei, weiss und blau und dazu, dass ich heute, weil wir morgens ein Meeting mit Japan hatten, mich für statt des eigentlich geplanten grünen Kleids ein weisses seriöses Oberteil (zu meiner rosa gestreiften Clownshose, die man auf der Kamera nicht sah) entschieden habe, also morgen wetterangepasst farblich passend kommen kann.
Japan Meeting war dann ein bisschen lustig: "wir" sind ja immer sehr darauf bedacht, höflich zu sein und nicht zu mitteleuropäisch direkt, auf der anderen Seite wurde dann aber fast schon ruppig reagiert. INTERESTING!
Kurze Freude: in einem Arbeitschat (weiss gar nicht mehr wo), wurde vor einiger Zeit eine Buchclubgründung angekündigt. Ich bin ja generell schon dran interessiert, mich mit anderen Leuten über Bücher auszutauschen (oder das wenigstens mal auszuprobieren, vielleicht fände ich es auch ganz furchtbar). Heute wurde bekanntgegeben, wie es weiter geht und dann war ich auch schon raus. Plan ist: im Quartal EIN Buch zu lesen und sich dreimal zu treffen und jeweils über einen Teil des Buchs zu lesen. Und meine Güte, nein. Ich habe nachgeschaut: ich habe 2026 bisher 55 Bücher gelesen, ich habe sicher keinen Nerv, an einem so lang rumzueiern, während ich parallel 25 andere lese (und nein, niemand muss schnell lesen, können Sie alle machen, wie Sie wollen, ich machs halt nicht).
Heimradeln dann durch die Hitze mit den letzten Cookies auf dem Gepäckträger, durchatmen, Wäscheaufhängen und die Erkenntnis, dass heute noch gar nicht Donnerstag ist :-)
Gewisse Erleichterung: die Klobürstenscammer mussten mir mein Geld zurückgeben. Was für eine Bude...



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