300526
Uff. Es ist so, so, so, so heiss!
Gestern abend waren schon wieder nicht alle zum Pizzaabend da, Q. hatte Feuerwehrübung (Maschinistenübung für Elementarereignisse unten am Rhein). Wir anderen haben aber draussen auf der Terrasse Pizza gegessen und alles über das Sportlager gelernt. Es ist so schön mit den Kids: sie sind so coole Menschen geworden und haben so unterschiedliche, coole Interessen und erzählen da so begeistert drüber, das ist wirklich grossartig.
Heute morgen dann übrigens die Erkenntnis: wir leben wirklich richtig auf dem Dorf, unsere Kinder sind in der Hinsicht schon etwas sehr unbedarft, aber eben: es hat halt keine Konsequenzen. Schweizer Wohnungs /Haustüren sind anders als deutsche Haus- und Wohnungstüren aussen auch mit Klinken versehen, d.h. man kann sich einerseits nicht aussperren, andererseits reicht zuziehen halt auch nicht für ein Minimum an "Leute draussen halten." Wir haben aktuell immer wieder das Thema: "Wer als letzter das Haus verlässt, sperrt ab. Ja, auch wenn es nur für eine halbe Stunde ist" (Eltern nicht das beste Vorbild dafür), es war schon das eine oder andere Mal die Haustür über Nacht nicht abgeschlossen. Heute nacht aber neues Highlight: die Haustür stand einfach offen. Der Riegel war rausgedreht, aber die Tür nicht im Schloss. Naja. Grosses Ups, die Katzen- Reconciliation hat nicht ganz gepasst (vorne rein, hinten raus), aber sonst ist nix passiert.
Ich habe mit leicht migränigem Kopf insgesamt bis halb neun geschlafen, ich war bei jedem Aufwachen ab fünf so, so, so müde, dass es sich aufsummierte.
Kaffeetrinken im Bett, dann Frühstück auf der Terrasse. Q. packte zusammen für seinen heutigen Plan des Tages: Towerrun den Basler Messeturm rauf in voller Atemschutzmontur. Joaaaaaah.
Ich hatte ein weniger ambitioniertes Sportründchen (Bewegung, Bauchtraining, Liegestützen, KLimmzüge, aber nicht mehr Kopfweh als vorher) eingeplant, dann Häuslichkeiten wie Wäsche ab und auf, Kombucha umfüllen.draussen auf der Terrasse Eis essen und lesen, dann mit dem Hübschen Rheinschwimmen. Letzte Woche noch grenzwertig kalt mit unter 18 Grad, heute einfach 21 Grad und grad noch so erfrischend.
Beim Heimradeln waren wir schon wieder trocken. Wir haben auf dem Weg zurück beschlossen, weil Q. zum Essen da sein würde (L. ist mit Freunden verabredet), nochmal den Grill anzuwerfen und die vom letzten Wochenende eingefrorenen Würschtli und Spiesse mit frischem Kräuterbutterbrot, Perlcouscoussalat und Bratkäse zu brutzeln.
Aperitiv auf dem Balkon hat mich nahezu ausgeschaltet, ich merke: mein Sommerproblem ist zurück: kein Appetit auf nix ausser auf Obst, dann schlimm Kreislauf.
Jetzt bin ich dank Roland-Snackperlen (richtig, richtig gut! Das sind gebackene Reismehl-Laugen-Perlen, einfach grossartig!!!) wieder ein bisschen fit, mische den Salat an und werde in dieser Sekunde von Q. erfahren, wie es war, den Turm hochzurennen
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