Dienstag, Mai 19, 2026

190526

 Ich hatte das Gefühl, trotz Hübschen am anderen Ende der Welt gut und lang geschlafen zu haben, allerdings sagt die Uhr, es wären nur wenig mehr als 6 Stunden (dafür muss man aber halt auch früh ins Bett gehen, wenn um halb sechs der Wecker läutet), ich bin superoft aufgewacht (letztes Mal um zwanzig nach fünf aus einem Traum, in dem eine Freundin zu Besuch war und eine Maus und eine Vogelspinne (oder eine Tarantel? Das sind unterschiedliche Tiere, oder? Bitte nicht erklären, ich kann selber nachschauen) an der Hose hatte und die beiden liessen sich nicht einfangen. Naja, bin ich halt aufgewachen und aufgestanden.

Frühstück heute: Honigbrot, dann zum Schwimmen radeln. Mittlerweile ist es halt einfach ganz normal taghell um viertel nach sechs, wenn ich losfahre. Beim Schwimmen heute recht Gas gegeben, ich war auf einer der Bahnen, die für den Kraulkurs um halb acht verwendet wird, deshalb wollte ich mit meinen 40 Bahnen vorher fertig sein, hat auch geklappt (und ich habe Dienstag vor halb acht schon mein Aktivitätsminutenziel für die Woche --> vllt mal anpassen, erreicht).

Meetingreicher Morgen, ich gehe spontan mit einem Kollegen mittagessen, den ich letzte Woche leider verpasst habe und den ich sehr mag (er hat wie ich einen small molecule Hintergrund, anders als der Rest unserer Truppe, tut manchmal ganz gut, da immer mal wieder auszutauschen.) UND der auch gern ein Ründchen nach dem Essen macht. Heute war es crazy: ja, wir sind erst um 12 losgegangen, wie so Anfänger, aber wir haben 7 Minuten gebraucht aus dem 16. Stock nach untern und durchs Drehtor direkt unten. Dann: Stau in der Kantine, kaum ein Platz zu finden und crazy Lautstärke! War gut, dass wir da mit bisschen frischer Luft gegengesteuert haben.

Zwischendrin hat sich der Hübsche mal gemeldet, der hat ein ganz, ganz anderes Programm als wir mit unserem Alltag hier, bin gespannt, was er in Ruhe erzählt, wenn er wieder da ist.

Heimradeln zwischendrin (bisschen unter Zeitdruck, weil ich länger gebraucht hatte, um ein LLM zu trainieren, das gerade für einen unseren Prozesse entwickelt wird. Ich hatte dafür 40 Deviationrecords zu reviewen und zu entscheiden, ob sie relevant sind oder nicht. Ich sags mal so: soweit kam ich bei den wenigsten, weil eine grundlegende andere Filterfunktion ganz offensichtlich betrunken war...

Naja.

Ausserdem wollte ich auf dem HEimweg noch schnell ein Paket abholen (ein Paket grosse Essteller. Genau das, was man auf dem Rad transportieren will, wenn man ein bisschen im Zeitdruck ist, aber: gut gegangen!)

Gerade noch so rechtzeitig daheim angekommen, dass ich mich aus den Radklamotten schälen (bisschen heiss und nass war es innen drin, weil  es nicht genug geregnet hat von aussen, um die Gummikleider angemessen zu kühlen) und nach oben unters Dach hirschen konnte und mich in die Nachmittagsabendsmeetings stürzen konnte. Sansa fand das richtig, richtig grossartig, sie ist bei JEDEM Meeting vor der Kamera rumgeturnt und hat sich dann neben mich gesetzt und ganz wichtig in die Kamera geschaut, als wir über regulatory strategy diskutiert haben. War auch ein bisschen witzig, weil ich ja weiss, WIE gross die Screens im Büroturm sind und sie da bestimmt endlich mal so gross gesehen wurde, wie sie sich fühlt (ich musste übrigens auch lachen, als ALLE in dem grossen Meeting mir individuell geschrieben haben "Jöööö, Katze" und so, während dort eine hoch aufgehängte Diskussion stattfand. Als ob es keine Pandemie mit Homeofficepflicht gegeben hätte, wo Katzen und Hunde und Kinder und teilweise bekleidete Partner im Hintergrund zur Grundausstattung gehört haben!


Jetzt bin ich tatsächlich bereit für Feierabend, die Kinder sind, glaube ich, verschwunden zu Pfadihock und Mat-bereitlegen für das Pfila (immer noch nicht drüber weg, dass die Woche Pfingsten ist), ich mache ein bisschen Hauszeug (Wäsche, Ründchen, Essen vorbereiten, Gartenrechnung überprüfen und bezahlen), und dann schauen wir mal, welche Alpträume ich heute habe :-)


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