Dienstag, April 21, 2026

210426

 Oder auch T-5 Arbeitstage bis prereads, T-9 Arbeitstage bis LT-Präsentation. T-1 bis Pre-Pitch bei der Oberchefin.

Gestern abend eigentlich optimistisch ins Bett, heute ab halb fünf halbwach gewesen und relativ voller Sorge un den Tag gestartet. Immerhin mit gutem Frühstück (Skyr, Orangen, HImbeeren, Granola und Hafermilchkaffee. In zwei separaten Gefässen), ich achte in so stressigen Zeiten tatsächlich darauf, wenigstens meinen Körper grundlegend gut zu behandeln, also: Sport, frische Luft, gesundes Essen (ein Hoch auf den Gemüsekorb und den mit verschiedenen Suppen und sonstigen Restportionen gefüllten Gefrierschrank und natürlich eine supere Kantinenauswahl am Standort).

Dann: Radeln, Schwimmen (neue Bestzeit und ich habe mich definitiv nicht verzählt: ich bin meine 40 Bahnen in 31 Minuten geschwommen und war damit 1 Min vor Start des Kraulkurses von der für den Kurs gesperrten Bahn weg.

Dann: Arbeitsstart, relativ overwhelmed und so gern ich den SItzplatz in direkter Nähe zu meinem Chef mag, für dringendes Arbeiten unter Zeitdruck ist er suboptimal, weil halt einfach viel Austausch und "Du, übrigens nur kurz" passiert. Das ist an sich sehr super, aber... eben. Mit meinen beiden KollegInnen, die wir ja vor einem dreiviertel Jahr die erste Runde einfach "ihr zwei macht das und L. hilft euch" zusammengesteckt wurden und die erste Runde dafür super geschafft haben, klappt die Zusammenarbeit reibungslos, wir wissen, dass die Zeit absolut superstressig und anstrengend ist, aber wir wissen auch, wo wir hinkommen müssen und dass wir das mit weniger Background und Ahnung schon mal geschafft haben.

Zwischendrin verschwinden wir immer wieder für Themen für unseren eigentlichen Job, das hilft nur bedingt, wenn man nach 1 Woche Workshop noch für so eine fokussierte Projektwoche "fehlt". Aber: man lernt auf die harte Tour, dass man nicht alles selber machen kann und die Strukuren ja aus einem Grund etabliert wurden. Wird schon.

MIttagessen mit nur einer Vornamenskollegin, die anderen haben uns versetzt. So haben wir zwei uns über Complainttrending unterhalten.

Nachmittags weitergewerkelt, mich sehr gefreut, dass eine Teamkollegin, die sonst remote aus Bayern arbeitet, heute vor Ort war.

In allerletzter MInute losgesaust, um vor den letzten 3 Back2Back-meetings noch nach Hause radeln zu können und einen dm-Einkauf einzuschieben. Dafür hatte ich nur noch 10 MInuten (von Radabstellen bis wieder losfahren), das war sportlich kalkuliert. Ich habe 30 Sekunden zu lang vor dem Duschgelregal sinniert und so keine Zeit mehr gehabt, um die Wattepads, die nicht mehr da waren, wo sonst immer, zu suchen, die wandern auf die Supermarktliste. Was ich nicht eingeplant hatte: dass eine Mutter mit Kleinkind (und dementsprechend Fahrradsitz und 2 Helmen am Rad angebracht) ihr Ebike zwischen die beiden Räder, die in dem zwei Fahrräder fassenden Ständer abgestellt waren, gerammt hatte und so fest geschlossen hatte, dass ich wirklich kurz dachte, ich würde meines einfach überhaupt nicht dort rausbekommen, geschweige denn die vollen Taschen montieren können. Es hat mich wertvolle Minuten gekostet, da rauszukommen, ohne mein oder ihr Rad kaputtzumachen oder alle umzuwerfen, ich war wirklich stinksauer. Und dann kommt sie raus und säuselt mit ihrem Kind durch die Gegend "Schau mal, die Frau hat auch ein Rad". Ich konnte mich nur noch so weit zusammenreissen, dass ich ihr einfach gesagt habe, dass sie das nächste Mal vielleicht 5 Sekunden nachdenkt und an die anderen Menschen, die ausser ihr und ihrem Kind noch auf der Welt sind, denkt, bevor sie ihr Rad abstellt. und bin dann losgefahren, ohne auf eine Antwort zu warten "Schau, die Frau ist jetzt ein bisschen sauer!"

Durch Verzichten auf Parken in der Garage und stattdessen direkt vor der Haustür, alles nur schnell in die Garderobe werfen, kam ich nur 3 min zu spät zum ersten Meeting. Uff.

Im Garten... was soll ich sagen. Es sieht besser aus als auch schon. Aber.

Es wurde letzte Woche versprochen, am Montag wäre alles fertig, dass die Elektroarbeiten gemacht werden könnten. Auf mein "Echt?!" kam: "Oder Dienstag. Aber Dienstag abend ist eh alles total fertig, mit Bäumen und Rasen und allem."

Tja.



Die Terrasse ist fast fertig (sie haben die letzte Platte verschnitten, hatten keinen Ersatz mehr, dann haben sie eine aus der MItte rausgenommen, die wieder verschnitten, noch eine rausgenommen, die ist jetzt richtig, aber so lang wollte der Elektriker nicht warten, der bis 12 eingeplant hatte und dann um vier gegangen ist. Der Rasen ist... bestimmt irgendwo parat, immerhin ist die frische Erde da und gelockert und glatt und was weiss ich. Die Bäume sind da, aber anscheinend wurde die Sache mit "Spalier" nicht kommuniziert vom Planer zu den Ausführenden. Gottseidank war der Hübsche heute daheim und konnte dann klären, was wir mit Spalier meinen. Ein Spalier halt.

Die Batterie ist wieder angehängt, wird vom Wechselrichter auch erkannt, allerdings liefert die Solaranlage keinen Strom. Der Elektriker, der das Ab- und Anhängen übernommen hat, meinte "Ja, ich bin halt auch kein Solarspezialist." NACHDEM er auf unsere Anfrage, ob sie die Batterie und Solaranlage ab- und anhängen könnten, extra dafür geschickt worden war.

Ich sags mal so: das wird vermutlich langfristig schon alles gut und vermutlich ist der einzige positive Nebeneffekt der Stresssituation bei der Arbeit, dass ich null Bandwidth übrig habe, um mich um dieses Thema zu kümmern (danke an den Hübschen!), noch mich wirklich drüber aufzuregen.

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