280426
Vor lauter Fertigheit gestern den Countdown vergessen:
T+1 nach Stakeholderalignment, T-0 für Prereadsverschicken, T-2 für LT Präsentation (hatte vergessen, dass 1. Mai ein Feiertag ist und mich über den meetingfreien Tag zum Aufarbeiten von Liegengebliebenem gefreut)
Heute Nacht habe ich eine Mischung aus Stakeholderfeedback last minute in die Präsentation einbauen UND der, wie es in unserem F2F Workshop hiess, "difficult conversation", die der Hübsche heute allein mit dem Gartenbauer führen musste, weil ich ja ersteres machen musste. (Fitnessbandl sagt: Sleepscore 85, ich fands trotzdem nicht erholsam).
Radeln war ein Genuss, Schwimmen auch (die Aussicht auf die um Punkt halb acht das Becken enternden Kraulkurs-Piranhas lässt mich am Dienstag immer besonders schnell schwimmen), der Arbeitstag war: voll. Sehr. Aber: wir sind fertig geworden, unser Dreierteam für das Riesenprojekt mit Unterstützung unseres Chefs arbeitet wirklich, wirklich super zusammen. Ausserdem gab es spannende Produktmeetings, die ich durch den Stress mit dem Riesenprojekt viel mehr schätzen konnte, als sonst vielleicht. Es fühlte sich fast an wie Urlaub, über Bioburdenlimits, DP-CoAs von der DS site, gamma-irradiated PE bags, release restrictions und solche Themen zu diskutieren. (Erinnert mich ein bisschen an die Zeit, als die Kinder noch klein waren und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie tatsächlich ein Struggle. Da dachte ich mir bei der Arbeit: "Naja, immerhin wirft sich hier niemand auf den Boden und heult!" und daheim "Immerhin haben wir uns alle lieb, sie sind sehr niedlich und niemand hat eine hidden agenda")
Zum Mittagessen auf einen Salat in den anderen Turm mit einer alten Kollegin aus dem letzten Job und ... ich habe erstmals einen Salat erwischt, bei dem ich mir dachte: "Ja, hättet ihr mal besser so nicht kombiniert" (Gebratenes, geschnetzeltes Erbsenprotein, Süsskartoffel, Avocado, Karotten, Frühlingszwiebel, Erdbeerstücke und irgendwie Blattsalat). Es war zu wenig Mix in der Konsistenz (fast alles alles weich) und die Geschmäcker der Einzelkomponenten eher neutral, nur die Erdbeeren sauer. Hm. Naja, weiss ich das auch.
Heimradeln dann wieder ein Genuss, das Wetter ist einfach perfekt dafür.
Daheim noch schnell die Kinder und den Mann begrüsst respektive zu Sport und Hock verabschiedet, Wäsche erledigt und dann im Kochen mich mit Nützlichem und Händischen geerdet. Vom Gemüsekorb sind jetzt nur noch Karotten und Kartoffeln über, die mache ich morgen, vom Rest gibt es heute Lauch Tarte Tatin, Mangold-Wähe und halt einen grossen Salat.
Jetzt müsste nur noch jemand heimkommen, dann könnten wir essen, ich habe richtig, richtig Hunger!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen