Sonntag, April 26, 2026

260426

 Gestern abend haben wir trotz allem Frust (das "Spalier" ist ein Witz...) die Terrassensaison noch mit einem Glas Rotwein und Kerzenlicht (zusätzlich zu den Strahlern) und Buch eingeläutet, das war schön!

Heute morgen war ich dann ab 7 ausgeschlafen, so viel Schlaf und Erholung hat dann auch wieder nicht gefehlt. Noch mit Kaffee im Bett erstens genau die gleichen Teller, die gestern auf nur noch 4 ganze dezimiert wurden, nochmal nachbestellen können (es gibt so schönes Geschirr, aber das aktuell liebe ich halt eh sehr und jetzt haben wir wieder genug) UND die Mail an den Gartenbauer geschrieben. Mit dem Hübschen Szenarien für Remediation diskutiert (die wenigen Dinge, die aus dem halben Jahr "Wirtschaft und Recht" in der 10. Klasse hängengeblieben sind, bevor ich übersprungen habe: "Wandel oder Minderung". Ich wäre definitiv für "Wandel", aber halt einen ganz grundlegenden und zwar zackig, oder halt massive Minderung. Ziel: nicht jedesmal Wuttränen, wenn ich in den Garten schaue. Das sollte machbar sein).

Dann: Frühstück, alle zum Betten ab- und beziehen scheuchen, Ründchen im Tanktop, es ist so, so, so warm, Giessen auf dem Balkon (ist aktuell nur mit Giesskanne möglich, d.h einmal Giessens is a a workout), das Kammerl wieder einräumen, dann Chillaxen in der Badewanne.

Dem Hübschen buche ich ein Hotelzimmer für sein Klassentreffen im Juni (ich bin das Reisebüro hier...), sortiere meine Arbeitstage in der Kolchose mit den Plänen für Bergtouren (wenn Sie mal lesen und sehen wollen, wie ein Regenrückhaltebecken abgedichtet wird, schauen Sie bei der Kaltmamsell vorbei! Bei "uns" wurde das letztes Jahr schon gemacht, es sieht richtig spektakulär aus!). Ich gehe jetzt im Juni und Ende Oktober.

Am Abend sind der Hübsche, Q. und ich bei einer LEsung von Caroline Emcke in der Reithalle, vorher gehen wir ins Lily's, auf beides freue ich mich sehr.

Damit habe ich genug Energie getankt für die anstrengende nächste Woche!

Gelesen habe ich die letzten Wochen alle bisher erschienenen Bücher  von Audur Ava Olafsdottir, als letztes "Ein Schmetterling im November". Was für ein grossartiges Buch! Sie schreibt in ihrer lakonischen unaufgeregten Art über die wildesten Geschichten. In dem Fall eine Frau, die am selben Tag von Liebhaber und Ehemann sitzen gelassen wird, zwei Lotterien gewinnt, mit dem hör- und sehbehinderten kleinen Sohn ihrer Freundin einen Roadtrip von Reykjavik in die Ostfjorde unternimmt, dabei die abstrusesten Dinger erlebt und das Kind immer lieber gewinnt. Parallel wird ihre Vergangenheit erzählt und alles durch Kochrezepte für ALLE im Buch erwähnten Gerichte und ein Strickmuster für die Babysocken, die der kleine Junge stricken will, ergänzt. Aber nicht auf eine "Kochblog"-Art und Weise, sondern mit eben diesem lakonischen Ton, in dem erklärt wird, wie diese Rezepte mit Kind zu machen sind, zB Pfannkuchen "Mit ein klein wenig Hilfe kann schon ein vierhähriges Kind diese Pfannkuchen backen, gerade, wenn es vorher im Regen patschnass geworden ist. Einen kleinen, aber stabilen Hocker für den Hilfskoch vor den Herd stellen und ihm eine Schürze umbinden. Mit einer Schöpfkelle kann das Kind jetzt den flüssigen Pfannkuchenteig in die Pfanne giessen. Wenn jemand dem Kind die Pfanne am Stiel festhält und aufpasst, dass es sich dabei nicht verbrennt, ist es sehr wohl in der Lage, die Pfannkuchen mit einem Pfannenwender umzudrehen und sie dann hellbraun gebackn herauszufischen und auf einen Teller zu legen. Das Kind sollte seine Pfannkuchen selber mit Zucker bestreuen dürfen. Ausserdem kann man die PFannkcuehn mit Sirup oder Marmelade bestreichen. Eine gute Idee ist es auch, Pfannkcuehn zu backen und dazu heisse Schokoalde zuzubereiten, während die Gummistiefel des Kindes an der Heizung trocknen"

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