230326
Also: "Hail Mary Project" oder auch "Der Astronaut": kann man schon anschauen. War für mich eine weirde Situation, weil der Hübsche das Buch gelesen hatte und ich nicht, normal ist das immer andersrum. Er meinte: gut umgesetzt, sie haben endlose Längen im Buch gestrafft. Ich meine: Kein Film, und der hier ganz bestimmt nicht, muss 2h30min dauern, das geht knapper. Aber eben: kann man gut anschauen, wenn man (was ich nicht konnte) drüber hinwegschauen kann, dass Ryan Goslingreynolds halt vielleicht in Vorbereitung sich ewig wo einsperren liess, aber nicht jemanden, der schon mal eine Brille mit Stärke getragen hat, gefragt hat, wie man eine Brille trägt (Wenn man IMMER drüber guckt, braucht man keine. NIE macht es Sinn, mit einem Auge durch und dem anderen nicht durch zu schauen. Und kein Mensch, der eine Brille trägt, hängt sie an einem Ohr unters Kinn, wo sie runterfällt oder mit Hautfett verschmiert wird, wenn man sie nicht aufhat. Meine Güte...) Sehr angenehm: kein niedliches Alien, keine Lovestory, ein paar Logiklöcher, aber gut machbar.
Weil die sich nicht kurzfassen konnten, waren wir halt erst kurz vor Mitternacht zu Hause, ich lag um viertel nach 12 im Bett, konnte ewig nicht einschlafen (gefühlt: gar nicht bis fünf), naja. Kaffee und Cola zu Mittag haben es gerichtet.
Radeln mit dem neu geserviceden Rad ist grossartig, Schwimmen auch, morgens dann direkt eine am Freitag noch angeforderte Feuerwehrübung erledigt. Antwort war "Danke, aber so dringend war das jetzt nicht". (ich bin dezent angenervt, es ist nicht das erste Mal, dass ich alles stehen und liegen lasse, vermeintlich für das Wohl des Produktes oder für irgendwelche strategischen Gespräche, die dann "ups, doch verlegt" oder "Ah, ne, doch nicht", oder "wurde entschieden ohne Input", fühlt sich nicht wirklich wertgeschätzt an.)
Dann: eins der Dauerbrennerthemen, die ich dachte, mit der alten Rolle losgeworden zu sein, aber naja, immerhin reicht jetzt anstossen, ich muss es nicht mehr implementieren.
Passte dann ganz gut, dass ich für Mittag nix abgemacht hatte und in Ruhe bei Salat mein Buch fertiglesen konnte und eine Runde frische Luft um den Block schnappen konnte...
Der Nachmittag war dann Detailfieselarbeit in einem riesigen Sheet, das wir nach langen Verhandlungen spätestens Ende der Woche an unterfähr 200 Leute zum Ausfüllen schicken müssen, zusammen mit einer detaillierten Ausfüllanleitung und Businessprozess und Scoring Guidance. Es war zu 90% fertig, aber eben: dieser Detailkram am Schluss frisst Zeit und ich mag nicht mit 200 Leuten diskutieren.
Irgendwann sah ich nur noch Regenbogenfarben und beendete den Tag.
Heimradeln: super schön!
Daheim holte ichaus dem Supermarkt schnell noch Skyr, den Printspiegel (Recherchen wie die Fernandes-Ulmen-Recherche kann man durchaus mal fördern. Ich erinnere mich noch, wie damals (TM) im Deutsch-Grundkurs jemand ein Referat über den Spiegel gemacht hat, in dem auch der "für immer unveränderbare Preis von 5 DM erwähnt wurde". Des Hübschen Eltern hatten den Spiegel lang abonniert und ich erinnere mich noch gut an die dicken Zeitschriften, in denen ich immer schmökerte. Heute... Print ist nicht tot, aber teuer (10 CHF, ich sags nur, das sind.. 11 Euro, das sind 22 Mark) und dünn. Aber es ist halt auch schon eine Zeitlang nicht mehr 1993..
Jetzt: Montagspizza für die Jungs, Ribollita für mich, dann Klamottenpacken und nicht so spät ins Bett.
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