240326
Gestern abend bin ich dann nach allem erledigt (Wäsche, Sachen packen, Spülmaschine und so) nach einer Folge “Shrinking”, zu mehr war mein Hirn nicht mehr in der Lage und ein paar “Seiten” im Buch wie ausgeknipst um 11 eingeschlafen. Das war dringend nötig, und, auch ein gutes Zeichen, nachdem ich früher ins Bett bin, war ich dann halt ab fünf knallwach. Zeigt mir: mir hat einfach Schlaf gefehlt, nicht: ich bin irgendwie krank oder so.
Radeln: ein richtiges Vergnügen mit dem geserviceden Rad, ich gewöhne mich auch wieder dran, nicht mit einem bonanzamässig hochgebogenen Sattel zu Radeln ohne Angst zu haben, vorne runterzukippen. Es ist so hell draussen, es fühlt sich schon fast an wie verschlafen haben, wenn man eben bei diesem Licht durch Wohngebiete und Feldwege flitzt, nicht so undercover wie im Winter im Stockdunklen.
Das Licht war heute besonders schön, es war ein ganz pinkes Rosa, das sich am Himmel und auf dem Rhein spiegelte. Aber: als mir einfiel, ich könnte ein Foto machen, war ich schon am schönen Ort vorbei und zurückfahren ist nicht drin.
Beim Schwimmen war es dann auch relativ hell, das ist mir bisher noch nicht wirklich aufgefallen, auch weil ich natürlich verdunkelte Gläser habe und auch, weil ich halt einfach nicht aufpasse und vor mich hin schwimme.
Lustig dann: ich laufe ja dann rüber, verräume mein Schwimmzeug, dann fahre ich rauf in den 16., hoffe, dass mein Lieblingsplatz frei ist, werfe Rucksack und Jacke dorthin, und hole aus meinem Spind mein Bürokästchen. Mein Spind ist in der Nähe meiner alten DS Kollegen und ganz oft werde ich dort in ein Schwätzchen verstrickt oder aber verstricke sie in Schwätzchen. Heute hatte ich ein recht frühes Meeting und auch ein bisschen ein schlechtes Gewissen, weil ich sie halt immer störe, wenn ich dort, tadaaaaa, auftauche und dann schwätze. Heute habe ich halt nur kurz “Guten Morgen” gesagt und bin meiner Wege gegangen. Als ich dann später am Tag ein paar dieser KollegInnen in meinen Produktmeetings begrüsste, meinten sie: “Ah, jetzt schaust du fitter aus als heute morgen!” EInmal macht man nicht den Kaschperl, schon wird vermutet, man sei nicht fit! (Habe es an “Ohren und Haare jetzt trocken” festgemacht)
Arbeitstag dann: intensiv, aber gut (meine beiden Partnerinnen im grossen Projekt sind OOO, eine in den Ferien, eine auf einem Sitevisit, also war ich die, die in dem AI-Tool-Workshop unser Team für Stunden vertreten musste, ausserdem Strategieplanung mit meinem Chef, ich bin immer noch geflashed, wie ein Chef sein kann.) Mittagessen mit einem Kollegen, mit dem ich seinerzeit in diesem irren Sprint-Projekt 2021 war (das war so kacke und ist alles auch schon wieder down the drain, aber es hat uns wirklich zusammengeschweisst) und mit dem ich jetzt wieder zu tun habe. Ich freu mich aktuell sehr, sehr, sehr über mein Netzwerk, das sich da über die ZEit gebildet hat.
(Selbstbeobachtung zwischendrin: ich helfe tatsächlich IMMER und sofort und zwar sowohl mit dem Gefragten als auch mit der Anleitung, wie man das in Zukunft selber finden kann. Und wenn jemand das schon mehrfach gefragt hat, dann rolle ich für mich die Augen und manchmal leite ich dann einfach auch die Mail vom letzten Mal weiter. Wenn mir dann Leute, denen ich so schon so oft aus der Patsche geholfen habe, und auch sonst schon, dann auf eine Frage meinerseits mit einem laaaaaaangen Vortrag über “I am in the process to helping you catching a fish yourself instead of handing you one.” antwortet…. Naja. Ich sags mal so: wenn ich auf eine Chatnachricht GAR nicht antworte, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass ich stinksauer bin. (“Daumen hoch” mit nix sonst ist eine andere Variante davon)
Nach 3h Workshop mit IT Leuten bin ich mehr als bereit, das Dinner mit dem Team ausfallen lassen (ich hab mich vorbilidlich schon gar nicht abgemeldet) und stattdessen heimzuradeln, mit den Jungs zu essen, was der Kühlschrank hergibt und dann einen “low key”-Kuchen zu backen, wie L. gewünscht hat (Banana Bread) und Geschenke einzupacken und dabei ein bisschen sentimental zu werden. Ich meine: 17?!
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