Sonntag, März 22, 2026

220326

 Nach gestern (und der Woche und der davor und so) brauchte ich dringend einen entspannteren Tag.

Der Hübsche und ich schliefen aus (naja, bis ich halt wach war, das war 8:14h :-)), dann gab es Kaffee im Bett und dann machten wir uns auf, uns von den Kindern und ihren PfadikollegInnen mit Frühstück versorgen zu lassen.

Das ist tatsächlich ein sehr gemütlicher Anlass: wir kennen die Eltern der anderen LeiterInnen, das Essen ist richtig gut (Speckzopf done by me, ich gehe davon aus, dass er gut war, ich mochte ja den Speckgeschmack auch als Nichtvegetarierin nicht). Gesättigt und ordentlich aufkoffeiniert (bis dahin hatte ich 6 Tassen Kaffee intus) machten der Hübsche und ich ein Ründchen bei sehr angenehmer Sonne und Temperaturen, danach immer noch bisschen Hauskram: Wäsche, ich habe den Auk neu befüllt (Zitronenkoriander, Minze, Rucola. Petersilie), Schwimmsachen für morgen gepackt, kurz Besuch von meiner Schwester und Babyneffen bekommen, L.s Lagerblätter für die New York-Reise ausgefüllt (für UK ETA und US ESTA brauche ich ihn in Person), noch ein wunderbar cooles Geburtstagsgeschenk für ihn gefunden (ich war ein bisschen unzufrieden, weil bisher keine coole Überraschung dabei war), dann dringend nötige Notfallribollita wegen Hunger. 

Blick aufs Gemüsefach ergab: das bekomme ich in der strengen Woche nicht verkocht, deshalb wird die Suppe in Portionen gekühlt und aufgehoben, für heute Abend koche ich einen grossen Topf Gemüsecurry. L. und der Hübsche schauen sich noch ein bisschen Mathe an, dann gibt es Sport für alle, dann das Curry und DANN: Kinoabend so richtig mit im Kino.

Zwischendrin habe ich ein bisschen in "Am Meerschweinchen übt das Kind den Tod" gelesen. Das Buch ist wunderbar (es geht um den Umgang einer erwachsenen Tochter mit der Trauer nach dem Tod ihrer Mutter, mit der das Verhältnis nicht immer einfach war. Auch das mit dem Vater nicht, der noch lebt.). Ich liebe den schwarzen Humor und die "unperfekte" Erzählweise. Aber: es hat mich auch sehr traurig gemacht, als ich las, was sie alles vermisst, seit ihre Mutter tot ist, was sie von ihr übernommen hat, was sie mitbekommen hat auf ihren Lebensweg. Auf eine Weise wird das für mich irgendwann leichter werden, weil: was man nie hatte, kann man auch nicht vermissen.

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