Montag, Juni 06, 2016

Fragenstöckchen!

Ramona von Jademond hat mir ein Fragenstöckchen zugeworfen und als Daily Blogger freut man sich natürlich noch mehr als eh schon über sozusagen einen Tag, an dem man nicht über Content nachdenken muss :-)! Dankeschön!

1.Süß oder herzhaft – welcher Frühstückstyp bist du?
Eigentlich beides. Unter der Woche, wo ich sehr früh aufstehe und sofort auf Touren kommen muss (aktuell warten ja jeden Morgen 13km Fahrradstrecke auf mich) und mein Magen noch nicht soooo fit ist, ist es ein Marmeladenbrot. Jeden Morgen, wobei das Brot meist ein Stück Butterzopf vom Sonntag ist und die Marmelade aktuell die selber gemachte Erdbeer-Ingwer-Marmelade. Wenn ich aber etwas später frühstücke, gehört auch immer etwas herzhaftes dazu, entweder ein Käsebrot mit Senf oder ein Avocadobrot oder ein Brot mit Leberkäse und Senf :-).

2.Wenn du mich treffen könntest, wie/wo würdest du den Tag mit mir verbringen wollen?
Ich glaube, ich würde gerne einen Tag in deine Welt schnuppern. Ich würde dir gern beim Zeichnen, Malen, Kleben, Kalligraphieren zuschauen (eventuell mitmachen und drauf hoffen, dass in sachkundiger Umgebung mehr als "gewollt, aber nicht gekonnt" rauskommt), vegan essen gehen und eine Runde in eurem See schwimmen (ach ja: Eure Haustechnik würde ich mir gern vor Ort erklären lassen!)

3.Spielst du ein Instrument? Wenn ja, welches?
Mhm. Gelernt habe ich nach der obligatorischen Blockflöte Klarinette und Klavier. Ich hatte sehr lang Unterricht, in Orchestern gespielt und irgendwann mit zwei Freundinnen bei "Jugend musiziert" teilgenommen. Leider ist das aktive Spielen dann irgendwann Studium und Beruf zum Opfer gefallen. Das Klavier ist abe rmit uns umgezogen und ab und an setze ich mich dran. Klarinette geht auch noch, aber da fehlt mir tatsächlich die Kondition aktuell.

4.Womit hast du als Schulkind deine Freizeit verbracht?
Der organisierte Teil der Freizeit teilte sich auf zwischen Theatergruppe, Musik (Klarinette, Klavier, Schulorchester, Musikschulorchester, Kammermusik), Trampolintraining und Tanzsportverein.
Den freien Teil habe ich mit unendlich viel Lesen, im Keller Chemieexperimente machen, mit den Kindern aus der Nachbarschaft "Räuber und Gendarm" und Völkerball spielen verbracht.

5.Wieviele Paar Schuhe besitzt du?
Unendlich viele. (Ich schätze mal: deutlich über 30)

6.Hose oder Rock?
Beides. Sowohl im Privat-Bequem-Modus als auch (endlich wieder) im Businesslook. (Selten gleichzeitig :-))

7.Was hat dich überrascht?
Heute? Überhaupt? Aktuell am ehesten, wie wenig ich anscheinend mit dem Drama-Juni 2015 abgeschlossen habe.

8.Was ist deine größte Herausforderung im Alltag?
Mir selber zu sagen, dass es irgendwann gut ist und ich aufhören kann zu machen und zu tun und vorzubereiten und zu planen. Und mich dran zu halten.

9.Welche Themen beschäftigen dich gerade? Worüber liest du/sammelst du Informationen?
Meine Niere.
Zweimal Schuljahresabschluss.
Bei der Arbeit alles so fertigzukriegen oder zu übergeben, dass ich bald guten Gewissens drei Wochen in die Ferien verschwinden kann.

Und worüber ich heute exemplarisch Informationen gesuchte habe:
1. Praktisch: die geschickteste Fahrradroute vom Basler SBB bis zu uns nach Hause. Die letztes Mal wars nicht und die heute auch nicht. Aber die erste Hälfte war schon mal besser.
2. Allgemeinwissen: Jagd- und Ernährungsverhalten der Hyänen. Aus irgendeinem Grund war das heute unser Gesprächsthema bei der Kaffeerunde und ich hatte auf halbem Ohr Little L.s Geolino-CD zum Thema "Raubtiere" mitangehört, aber die Kollegen wollten fundierte Aussagen, kein Halbwissen. (aber ich hatte Recht.)
3. Beruflich: Details der ICHQ3C und ICHQ3D-Guideline zum Thema Schwermetalle und Restlösungsmittel in Wirkstoffen.

10.Was gibt es heute zum Abendessen?
Montag ist immer Pizzatag.

11.Welche Musik empfiehlst du mir, mal reinzuhören?
Mhm. "Röyksopp" vielleicht?

 
 
So.
Das waren schöne Fragen!
Jetzt habe ich noch die Aufgabe, mir 11 Fragen auszudenken und sie unters Bloggervolk zu werfen.
 
1. Wie hättest Du geheissen, wenn Du mit dem anderen Geschlecht zur Welt gekommen wärst?
2. Gibt es was, was Du Dir als Kind selber zurecht gelegt hast als Erklärung für irgendwas, was so überhaupt nicht mit der Realität übereinstimmt?
3. Wer hat dich seinerzeit zum Bloggen gebracht/motiviert/inspiriert?
4. Wenn Du den Rest Deines Lebens nur noch ein Outfit tragen dürftest, was wäre das?
5. Gibt es einen Punkt in Deinem Leben, von dem Du sagen kannst: Hätte ich mich da anders entschieden, wäre ich 5 Minuten später gekommen, in die andere Richtung gegangen, mein Leben wäre total anders verlaufen? Wenn ja, welchen?
6. Wie wäre es denn verlaufen?
7. An welchen Bewegungen, Haltungen, Gesichtsausdrücken erkennt man Dich?
8. Was ist Dein Lieblingsverkehrsmittel?
9. Was ist Dein skurrilster Essenstick?
10. Morgens oder abends duschen?
11. Lässt Du Dich zu Mutproben anstiften? Was war die blödste?
 
Und diese Fragen gehen an:
Frau Rabensalat (wenn sie will, kann sie das gerne an Herrn Rabensalat delegieren. Oder beide.)
 
Und natürlich an alle, die sonst noch wollen!


Kommentare:

Novemberregen hat gesagt…

Oh, danke, ja, Content ist immer super. Morgen dann :-)

Johanna hat gesagt…

Ich finde, Ramona hätte die Chemieexpertin fragen sollen, wie sie zu Plastik versus Glas versus Edelstahl in der Küche steht, denn die Antwort wäre für die Allgemeinheit so außerordentlich nützlich. (Vor allem für mich, die demnächst in Behälter für Mehl, Zucker, Rosinen und einfach alles investieren wird...)
Vielleicht auch ein Thema für einen Post? "Wie mein Fachwissen meinen Alltag beeinflusst." Ich würde mich freuen!

Frau Brüllen hat gesagt…

@Johanna: nun ja, das wäre ein relativ langweiliger Blogpost. Ich nehme, was mir gefällt, was mir in die Finger kommt und was in den Schrank passt. Solange das "Verwendbar für Lebensmittel-Zeichen" drauf ist und man sich an die Reinigungs- und Verwendungshinweise hält (für welche Temperaturen ist es geeignet, darf es in die Spülmaschine, darf ich es mit einem Glitzischwamm ausschrubben), ist das eigentlich, persönliche Vorlieben ausgenommen, Jacke wie Hose, was man da nimmt.

Johanna hat gesagt…

Die Antwort macht mich sehr glücklich. Danke!
Ich möchte auch noch ein Danke für den tollen Blog dalassen. Ich lese sehr gerne hier und fühle mich durch die pfiffige Schreibe nicht nur gut unterhalten, sondern auch inspiriert und bestärkt für unseren (noch frischen und daher noch nicht so gut eingespielten) Alltag als berufstätige Eltern. :)

Anonym hat gesagt…

Hihi, ICH-Guidelines...die haue ich mir gerade auch um die Ohren. Liebe Grüße von einem Regulatory Affairs-Neuling ;-)

Thema Behälter oben: Ich persönlich würde zumindest Flüssigkeiten, gerade mit Säureanteil, nicht in Plastik sondern eher in Glas aufbewahren. Und viele Lebensmittel mögen es auch gerne dunkel, da könnte man dann in getönte Gefäße investieren, besonders z.B. für alles was Öle enthält (Öl selbst, Nüsse,...). Für die oben genannten Produkte ist eher das sicht abschließen wichtig.

inaina hat gesagt…

Hach, schöne Stöckchen. Jetzt das Gefühl haben, ich hätte was zu bloggen und die Disziplin, es durchzuziehen.

ramona hat gesagt…

Danke. Ich habe die Antworten sehr gern gelesen. Und da ich mir selbst kaum Gedanken über Lebensmittelbehälter mache, ist mir die Frage natürlich nicht in den Sinn gekommen. Ich nehme auch, was mir gefällt und in den Schrank passt. Meistens sind das ausgewaschene saure-Gurken-Gläser oder einfach die originaltüten mit einer Wäscheklammer verschlossen, muhaha. @Johanna

Sylvia Hubele hat gesagt…

Nun, das Stöckchen wurde brav aufgenommen und apportiert:
http://www.jaellekatz.de/fragen/elf-fragen-von-frau-bruellen-gestellt
viele Grüße, Jaelle