210526
Gut geschlafen (gestern nach fast einer Woche allein daheim endlich dann doch mal eine Serie geschaut am Abend, "Imperfect Women", gefällt mir!), dann Honigbrot gefrühstückt und früh losgeradelt. Es war kühl, frisch, die Sonne schien mir direkt von hinten in den Rückspiegel, es war wie in perfekt kaltem Wasser schwimmen, so schön! Schwimmen selber dann tatsächlich ein bisschen underwhelming (weil: halt Chlorwasser, geschlossenes Hallenbad, warmfeuchte Umkleide, perfekt für Winter, ich ahne, dass es im Sommer ... vielleicht gar nicht so grossartig wird, wie ich mir das denke. Aber eben: die Freibäder auf dem Weg machen noch nicht so früh auf...). Aber: war dann doch gut, hatte Raum für ein paar Rückenbahnen, das tut immer recht gut.
Dann: Arbeitsreicher Tag, wir wissen ja: Donnerstage sind crazy! (Beim Warten, bis das Teewasser kocht, noch ein Schwätzchen mit dem Hübschen, der ist endlich wieder ganz guter Dinge (und fast auf dem Weg zum Flughafen).
Ein Meeting nach dem nächsten, es gibt viel zu tun, viel zu jonglieren, aber es fühlt sich nichts bedrohlich an. Das ist einfach das beste Gefühl!
Generelle Beobachtung: ich komme ja aus einem technischen Umfeld, das total männerbasiert war (ist? nicht mehr so, wie auch schon), ich habe mich damit arrangiert, halt nur mit Männern zu arbeiten. Gab ja nix anderes. Mein Wechsel in eine globale Rolle und dann besonders zu Quality hat mir die Zusammenarbeit mit Frauen, auch in rein weiblichen Teams und/oder Teams mit weiblicher Mehrheit gezeigt und das schätzen. Aber: war halt Quality und das bin halt nicht ich, mein Herz gehört Produkt/MSAT/technischen Themen. Und jetzt bin ich in DER technischen Funktion / Abteilung UND arbeite in einem direkten Team, das zuer Mehrheit aus Frauen besteht, die Oberstchefin und viele ihrer direct reports sind Frauen und DAS ist die perfekte Umgebung für mich. Lauter Menschen, deren Herz für Technik schlägt, und so, so, so viele Frauen (und ja, mittlerweile sehe ich das Geläster von Middle Management-Männern über "jetzt wird da beim Kaffee über Handtaschen und Schuhe geredet" als das, was es ist: reine Misogynie. Und sage dann "naja, jetzt wisst ihr, wie es für manche ist, wenn zB nur über Fussball und PS geredet wird"). (Auslöser für diese kleine Freudenbubble: meine Kollegin, die heute morgen um die Pflanze, hinter der "mein" Desk steht, rumkam --- und wir haben sehr tricky technische und politisch delikate Themen zu diskutieren --- und wir haben gleichzeitig angefangen mit "Oh, ich mag deinen Sommerlook heute". Und unsere Sustainability & Safety Chefin, mit der ich heute zu "Turkish Delight" 10 Minuten über Sonnenschutz, arabische / nordeuropäische Haut, Schwestern-Dynamik geredet habe.)
Mittagessen mit einem Kollegen von früher, er hat einen beängstigenden Arzttermin vor sich, ich hoffe sehr, es geht gut aus und bin froh, dass er mir genug vertraut, um mir seine Ängste zu teilen.
Uff.
Vor dem letzten Meeting radle ich durch die Knallsonne nach Hause, Gemüsekorb abholen, dann Salatabendessen machen und dann eine ausführliche Runde Haare blondieren und tonern, morgen wird geschnitten.
Wunschlistenfrage
Die lila Haarmaske die auch als Leave-in funktioniert interessiert mich sehr, würden sie die Marke verraten?
Schwarzkopf Professional Blond Me Cool Blondes Neutralizing Mask, allerdings ist die natürlich zum Ausspülen gedacht. Ich lasse sie einfach drin (auch, weil ich halt viermal die Woche im Chlorwasser dümple), für kurze Haare passt das. Ob es mir für lange Haare nicht zu beschwerend wäre zum drinlassen, das weiss ich nicht.

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