Dienstag, April 07, 2026

070426

 Was für ein seltsamer Tag!

Der Wecker läutete erst um halb sechs, aber das war zu früh, weil heute gehe ich ja nicht schwimmen, weil Homeoffice, dann nochmal um sechs.

Ich stand auf, machte mich fertig (Kleider schon so, dass ich für eine Mittagsradltour zum Friseur korrekt gekleidet war) und begann unten am Küchentisch parallel zum Frühstück mal die Inbox zu sichten (ok, das hatte ich über die Feiertage eh gemacht, aber ein paar Sachen verdrängt.)

Gegen viertel vor acht bemerkte ich suchende Gartenbauer in der Siedlung und lotste sie zu uns. (Angekündigt war eigentlich gewesen: "Vor neun kommen wir sicher nicht". Tja. Mir sehr recht, ich war eh wach). Wir klärten die Zufahrtsoptionen (die Lehrtochter manövrierte gekonnt den Lieferwagen in den superschmalen Weg), ich vertröstete noch, dass die Elektriker eigentlich auch erst um neun kommen wollten, dann läuteten die auch schon.

Ich konnte gar nicht so schnell schauen, wie die alte Terrasse abgebaut war und der Schutt magisch verschwand. 

Ich arbeitete am Küchentisch vor mich hin, servierte einmal Kaffee und Kekse, zeigte, wo der Batteriespeicher zwischengelagert werden sollte (alles ins Wohnzimmer!) und musste die Elektriker nochmal zurückholen, weil sie vergessen hatten, den Strom wieder einzuschalten. Dass es die Sicherung, die unter anderem fürs Internet im Wohnzimmer zuständig ist, rausgehauen hatte, merkte ich erst nach einiger Zeit...

Arbeit war ein bisschen zäh, ich schiebe es auf nicht wirklich erholt nach den Feiertagen, dann das für mich tatsächlich nicht mehr so gut funktionierende Homeofficesetting (Q. ist gestern der fürs Homeoffice angeschaffte Bürostuhl "einfach so" zerbrochen, ich nehme das als Zeichen...), dann waren heute kaum KollegInnen am Arbeiten, ich sagte mangels attendance der Reihe nach ALLE Meetings heute ab (naja, und ein bisschen laut war es draussen auch).

Aber: ich habe, nicht sonderlich effizient oder smooth, aber immerhin, einen lange vor mir hergeschobenen Block fertig gemacht.

Mittags dann eine Radtour durch traumhaftes Wetter zum Haareschneiden. Die Färberei gestern hatte ja erst WILD ausgesehen und ich war bereit, zu richtig erdbeerfarbenen Haaren zu stehen. Was aber nach Ausspülen, Shamponieren, Tralalala, übrig geblieben ist: ein leicht rosafarbenes Zuckerwattezeug. Das sieht ganz gut aus, nur der Schnitt war halt überfällig. Jetzt: wieder "flott", gefällt mir super! (Mal sehen, wie lang es im Chlorwasser überlebt).




Am Nachmittag der kleine Dämpfer: die Plattenfirma (die Doppeldeutigkeit des Begriffs dauerte bei mir ein bisschen, Musik bedeutet mit tatsächlich immer weniger) hat die von uns gewünschten Platten erst Anfang nächster Woche, es wird also eine Woche Verzögerung geben. Die Gartenbauer haben also das Kiesbett aufgeschüttet, die Leerrohre verlegt, die Spot-Hülsen gesetzt und mit der Rüttelplatte alles so fest gemacht, dass wir auch drüberlaufen können. Die Katzen sind not amused, dass Leute da waren UND EINE RÜTTELPLATTE, aber sehr amused über einen grossen Sandbadeplatz direkt vor dem Katzentörchen. (Wehe, das wird vollgekackt!)

Nun denn. Jetzt warte ich noch auf eine Weinlieferung, dann mache ich die vllt allerletzte Kürbissuppe der Saison und hoffentlich noch einen Workout. 

Morgen dann mehr Alltag, mit Schwimmen und so.

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