060426
Erfreulich unaufgeregter, trotzdem ansterngender Tag:
Aufgestanden um 8, ein letztes Mal Motel One Frühstück (habe ich jetzt dann auch gesehen), ein letztes Mal aus der Tiefgarage zirkeln (der Hübsche, ich habe meine Atmung kontrolliert), dann raus aus München und da nicht soooo viel Verkehr auf der Autobahn ist, darf Q. mal grosses Auto und deutsche Autobahn fahren. Ich habe mir mit Absicht Kopfhörer rein und auf der Rèckbank Serie geschaut. Der Hübsche hat mental (und technisch, der Tesla Autopilot ist nicht selbsterklärend und am Anfang sicher keine Erleichterung) unterstützt. Q hat seine erste Phantombremsung mitgemacht, wir haben noch 2 Strikes, dann wird uns für eine Woche der Autopilot abgeschaltet, keine Ahnung, wie er das geschafft hat. Einmal zumindest drängelte jemand von einer anderen Spur so an ihn heran, dass das Auto sehr, sehr nervös wurde (ich auch).
Schweizer Strecke erfreulich entspannt. Sansa hat sich dann sehr gefreut, uns zu sehen, Jonny war noch bei den Nachbarn oder draussen.
Wir haben nur schnell die Sachen hochgebracht und dann das Traumwetter hier für eine Runde Spazieren genutzt.
Danach nämlich hatte ich ein längeres Projekt vor, das mir Rausgehen nicht ermöglichen würde zwischendrin: Haare und v.a. den richtig langen Ansatz diesmal frisch blondieren, bevor morgen die Wolle abkommt. Leider ging es noch deutlich länger als geplant, weil ich einen Fleck übersehen hatte und den Hübschen um Nachpinseln bitten musste und dann halt noch mal 45min extra warten musste. Dann das Abenteuer (dessen ich mir gar nicht so bewusst war): Toner. Ich dachte, ich hätte letztes mal halbe halbe Strawberry/Ice genommen und wollte ein bisschen mehr Strawberry. Stellte sich dann beim Mischen raus: das letzte Mal waren es 20:40 Strawberry/Ice, heute 40:20. Ich habe jetzt sehr rosa Haare und finde es tatsächlich sehr gut! (Wird dank Chlorwasser eh nicht lang halten).
Während der Einwirkungsphasen haben wir die neue Folge "For all Mankind" angeschaut, dann habe ich eine Lauch Quiche und Salat gemacht und habe jetzt Hungerhungerhunger und keine Lust mehr auf nasse Haare.
Morgen dann: Beginn des Gartenabenteuers, ich merke, wie mich die Abweichung von der Routine UND die Abewesenheit des Hübschen (Messe in Paris) und meinereiner (F2F Workshop nächste Woche für dreieinhalb Tage, wo ich niemals zu Gartenarbeitszeiten da sein werden kann, stresst. Aber eben: wird schon gut gutgehen, ist nicht besonders lang und der Alltag ist nicht so massiv eingeschränkt wie seinerzeit bei Küche und Bad: wir haben halt einfach nur Terrassenmöbel im Wohnzimmer und ab morgen fremde Menschen in Haus und Garten...
Wie läuft es mit den Knochenkopfhörern? Verwenden Sie sie nach wie vor gerne? Können Sie das von Ihnen genutzte Modell empfehlen?
Es läuft super, ist ein integraler Bestandteil meines Schwimmens. Ob mein Modell jetzt besonders gut ist oder nicht: keine Ahnung, es tut halt. Ich glaube, der Sound ist bei Knochenschallkopfhörern, besonders, wenn man sie im Wasser verwendet und halt blubbernd ausatmet eh nie besonders toll oder kristallklar. Ausserdem geht unter Wasser Bluetooth nicht, dh man kann nur das hören, was man sich auf die Speichereinheit gezogen hat, das ist bisschen nervig, aber nicht anders zu regeln, glaube ich. Wenn ich mir was wünschen könnte, wäre das ein USB-C Anschluss des Ladekabels für Strom und Daten, weil das für Computer UND Handy passend wäre. Aber eben: mit den zig Stunden Podcast, die ich mir da aufs Mal drauflade, kann ich eine Zeitlang schwimmen, bevor ich neu beladen muss.
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