Mittwoch, Mai 18, 2022

180522 zu heiss

 Ach ja, Jonny gestern abend? Ich hatte mir geschworen, mir keine Sorgen zu machen, hat so mittel geklappt. Nach dem Essen bin ich eine ausgiebige Runde mit dem Rad suchen gefahren, habe ihn aber nicht gefunden. Als der Hübsche um halb neun vom Sport kam, kam der kleine schwarze Hübsche gerade müde unseren Weg entlang nach Hause gewackelt. Wird, wird. (Heute ist er natürlich wieder den ganzen Tag draussen, es ist morgens wunderbar angenehm, dann wird es unendlich heiss, da würde ich auch am liebsten da schlafen, wo ich grade bin, und abends wird es wieder angenehmer.) Mal sehen, wie das heute abend wird.

Sonst: schlecht geschlafen, es ist heiss, mein Bein tut weh, das reicht wohl an Gründen, um andauernd aufzuwachen.

Weil ich heute von daheim gearbeitet habe, habe ich nach "L aus dem Haus" eine Stunde Sportprogramm eingelegt: Bauchtraining, alles Krafttraining für daheim aus der Physiotherapie (die Kraft ist nicht das Problem, respektive, bevor ich zu dem Punkt komme, wo die Kraft der limitierende Faktor wäre, ist der Schmerz schon lang limitierend. Hmpf), dann noch Crosstrainer, fertig.

Der Arbeitstag war irgendwie umbefriedigend. Ich bin (mal wieder) auf alarmistische Emails reingefallen, respektive alarmistische Absender, respektive einen. Sowas ärgert mich sehr, wenn meine Zeit und Energie für was verschwendet wird, was ein non-issue ist oder wo man sich auch locker selber informieren/kümmern könnte, anstatt sich auf den Marktplatz zu stellen und FEUER, FEUER, FEUER, KEINER MACHT WAS!!!! zu schreien.

Der krönenende Abschluss war eine "Mental Wellbeing Awareness Session", von der ich dachte, sie wäre verpflichtend, so dass ich zähneknirschend akzeptiert habe. Naja. Ausser mir dachten das nur noch eine Handvoll andere Leute und dann war genauso, wie ich mir das vorgestellt habe. Verstehen Sie mich nicht falsch: wenn jemand das mag und freiwillig macht: super. Wenn ich aber mörderische Kopfschmerzen habe und 1000 andere, dringendere Sachen habe, möchte ich nicht gemeinsam atmen und in the moment sein. Oder sein müssen.

Naja. 

Auf der anderen Seite: die Vorfreude auf das Riesenjubiläumsevent am Freitag/Samstag steigt! Es fühlt sich ein bisschen an wie früher, wo man sich fürs Schulsommerfest oder die Uniparty verabredet hat. Nur dass es viel, viel, viel mehr Gäste sein werden, viel, viel, viel mehr Budget, viel, viel, viel mehr Buhei etc. (Es gibt extra Chats, in denen über die Surprise Acts gemunkelt wirde. Ich bin mal sehr gespannt)

Q. geht es sehr gut in seinem Klassenlager in den Bergen (ich wäre auch gern auf >1000m, mir ist das hier viel, viel, viel zu heiss.

Den Tomatenpflanzen auf dem Balkon übrigens anscheinend auch. Es ist echt beeindruckend, wie sich die weigern, auch nur einen Furz zu wachsen. Auf allen Insta-Bildern und Blogs sind die Leute kurz vor der Ernte, meine Pflanzen sind .... 7cm hoch, wenn überhaupt.

So, es hilft nix, der Ofen ist vorgeheizt, ich mache jetzt für L. und mich Flammkuchen zu essen. Ich habe zwar null Hunger oder Appetit, aber langsam wird mir ein wenig schwächlich zu Mute. Mein Go-To-Sommergetränk (Kokos-Espresso auf Eis, aufgegossen mit 300mL kaltem Mineralwasser) ist super, liefert aber keine Energie (hm, ob daher vllt mein Kopfweh kommt?)