Mittwoch, Januar 19, 2022

190122 Modimittwoch

 Ich verliere total das Zeitgefühl. Aber: Mittwoch. Mittwoch. (Chemie-Schwerpunktfach-Test, ein Tag nach Deutsch-Test, ein Tag vor Geschichts-Test, zwei Tage vor Französisch-Test, zwei Tage bis Wochenende, minus der von heute 3 Feedbacksessions bis neues Video aufnehmen).

Gut geschlafen, obwohl ich oft aufgewacht bin, aber immer nur, um mich in wohliger Gemütlichkeit einzumummeln, nachdem ich kurz bestätigt habe, dass ich noch stundenlang schlafen kann.

Frühstück mit Q., dann sofort eine Stunde auf den Crosstrainer, L. beim Frühstück mit zweitem Kaffee begleiten, umziehen in Q.s Zimmer zum Arbeiten. 

Ich bin schwer verliebt in mein Stoov-Heizdeckchen auf dem Bürostuhl, allein deshalb habe ich Mühe, mir Arbeiten im Büro wieder vorzustellen :-).

Ich hechle meiner eigentlichen Arbeit hinterher, während die Sprint-Arbeit nicht weniger wird. (Habe mal die original-Time-Committments überprüft, zu denen wir uns im November verpflichtet hatten. Mhmmm, mhmmm.)

Mittagessen mit dem Hübschen und L., das war schön.

(Ach: die Spülmaschine hat den Tag gestern übrigens wieder mit "Waterproof" beendet, das war sehr nervig. Ausstecken und wiedereinstecken hat sie aber zur Besinnung -"Ach, ich wurde ja grad erst repariert, sorry, nicht so gemeint" gebracht. So schön, nicht abzuspülen!)

Dann: Leiten des Teammeetings, kurzes Draussenründchen, weil einzige Möglichkeit, dann die aufgeregt erwartete Feedbackrunde mit dem Leadershipteam. Lief ok, wir werden sehen, wie es weitergeht. (Homeoffice und Videokonferenzen sind so abgenutzt, den Kindern ist es mittlerweile total egal, wer wo mit wem konferiert, wenn was geklärt werden muss, muss es geklärt werden. Immerhin sind sie dabei mittlerweile voll bekleidet. Heute: "Jonny möchte rein, es ist kalt draussen, Sansa hält das Törchen zu von innen." Liess sich schnell klären, kratzt mittlerweile keinen mehr, ist nicht mehr dramatisch, nicht mehr niedlich, kein Shitstorm mehr, ist halt einfach so.)

Sowohl bei uns bei der Arbeit als auch bei unseren Lieferanten merkt man Omikron jetzt massiv. Trotz Homeofficepflicht für alle, die nicht vor Ort sein müssen, steigen die Infektionszahlen und Quarantänefälle. Wir jonglieren Aufträge, um shortages und stock-outs zu vermeiden, leicht ist das nicht. Deshalb wurden jetzt auch bei uns die Quarantäneregeln den Schweizer Vorgaben angepasst, d.h man kann nach 5 Tagen, davon mindestens die letzten 48h symptomfrei zurück zur Arbeit kommen. Ich denke, alles andere ist illusorisch, wenn wir uns nicht längerfristig in eine Preppergesellschaft, die von eingekochten Klopapiervorräten, die mit dem Schrotgewehr verteidigt werden, weil Nachschub ist nicht, lebt, verwandeln wollen.

Nun denn. Früher Feierabend, mein Kopf ist leer, wichtiger Termin der ganz anderen Art morgen, man hangelt sich so durch, ne?

Gegessen:

Hefezopf mit Spekulatiushonig

Reste von den Nudeln mit Rosenkohl von gestern

Mandarinen! Viele!

Fladenbrot und Wraps gefüllt mit Zeug


Gelesen: "Das Erbe des Bösen"

Gesehen: "In Treatment", "Vikings" (es gibt jetzt "Vikings Valhalla". NEVER EVER!!!!)