Dienstag, Januar 19, 2021

190121 Marathon

Heute war ein worst case Tag, was Meetings angeht: Start frühmorgens mit Shanghai, Ende erst später abends mit San Francisco. Immerhin habe ich zwischendrin Zeit rausgeholt, um meine Sportründchen einzulegen. Die Verbindung war heute eh so wackelig, dass Video nicht drin war und niemand meinen frischgeduschten Gemütlichkeitslook mit nassen (immer noch rosa) Haaren und Zimtstern-Hoodie sah. (Aufziehende hämmernde Kopfschmerzen wegen nicht gewohnt halbwegs gleichmässig gehaltenem Blutzuckerlevel wurden durch angereichte Kopfschmerztablette schnell behoben, aber ich sags mal so: CfA-Gap-Assessment für 2 Stunden nach einem 9 Stunden Arbeitstag ist schon eine Hausnummer....) 


Der Abend wurde dementsprechend ein bisschen kürzer als sonst, aber naja, das ist halt so und ich bin ja flexibel. Höhöhö. Sonst: Bisschen Verwirrung, weil bei L. ein Teil des Unterrichts ausfiel und erst nicht klar war was und was nicht. 
Normalerweise (TM) geht L. dann immer in die Notbetreuung (= Nachbarklasse), weil ja NORMALERWEISE (TM) keiner von uns daheim ist, wenn Schule ist. Aktuell sind natürlich sowohl der Hübsche als auch ich eh die ganze Zeit daheim, der Betreuungsbedarf für einen fast 12jährigen ist auch überschaubar, besonders, wenn es um nur einen Teil eines Tages geht und der fast 12jährige auch nix tun «muss», ausserdem ist natürlich dieaktuelleLage, L. hat noch Reste von Rücken und so hat er sich einfach einen gemütlichen Vormittag gemacht und am Nachmittag ganz ungewohnt mal auswärts abgemacht, erst zum Zocken, dann zum Schlitteln, weil Schnee ist ja auch noch. 

Sehr gerührt gewesen, dass unsere Katzen mittleweile jede Menge Freunde in der Gegend haben (ok, wenn ich ehrlich wäre, würde ich sagen: mehr als wir). Heute wurden wir von mehreren Spaziergängern nach ihnen gefragt, als wir mit ihnen im Schlepptau nach Hause gingen, ging es ewig, weil Jonny mehrere Audienzen für Streichelwünsche von (ihm) Bekannten geben musste, zB wurde ihm auch begeistert von einem Kleinkind aus dem ersten Stock(?) eines Wohnhauses nachgewunken. 

Gegessen: 
Joghurt, Früchte, Granola (morgen muss ich mir was anderes überlegen, Joghurt ist alle) 
Rest Bulgur und Süsskartoffelragout, das war nochmal richtig gut! 
Die letzten Gyozas aus dem Asialaden und eine grosse Portion Salat  

Gesehen: «Valhalla Murders» 

Gelesen: «Schloss aus Glas» (Wie ich dazu kam, ist lustig: ich habe doch im Rahmen von «Wieviele belanglose Nicci-French-Thriller am Stück kann ich lesen?» auch «Der Glaspavillon» gelesen und daraufhin wurde mir via Mail eben «Haus aus Glas» empfohlen, was ähnlich klingt, ganz anders ist und mir ans Herz gelegt wurde. Ich habe mal kurz geschaut und es klang sehr interessant und so habe ich es bestellt. Ok, jetzt habe ich gerade gemerkt, dass das ein bisschen voreilig erzählt war, weil ich mich gestern abend doch dafür entschlossen habe, doch erst ein anderes Buch zu lesen, das ich aber auch aus einer Online-Empfehlung heraus bestellt habe, nämlich: «Vom Ende der Einsamkeit» und das ist richtig toll! 

Stressleveldurchschnitt gestern: 35 

Selbstbeweihräucherung: Weil ich schon müde war, in einem ersten Meeting mit externen Partnern meinen Witzfilter für seriös noch nicht eingeschaltet, und so war das dann doch viel lustiger als gedacht (und der externe Mensch entweder sehr höflich oder sehr gut unterhalten.). Und ich finde immer noch, dass «Gelatineschlotz» ein valider Fachbegriff ist und das Geräusch zur Versinnbildlichung, wie da klingt, wenn das in einem Autosampler ausfällt und dann trotzdem aufgesaugt wird, eine fast schon verpflichtende Verdeutlichung der Sachlage ist.