Mittwoch, September 28, 2016

Zeichen und Wunder

Der Tag war ein recht guter. Zu den Highlights gehören:

  • Morgens noch zwei Arenen (zusätzlich zu meiner Waldarena) besetzt. Eine davon mit einem "Opfer" für den Hübschen, es war nämlich nur noch ein Platz kampflos frei, der Hübsche hat aktuell keine Beleber, ic war aber früher unterwegs und wollte auc rein. So habe ich einen recht schwachen Pokemon reingesetzt und dem Hübschen die Arena fast noch einen Level auftrainiert, bevor ich wirklich zum Bus musste (morgens um halb sieben beim lokalen McDonalds: ein bisschen unheimlich im Nebel und so....).
  • zwei Dokumente, die ich als recht langwierig eingeschätzt hatte, zügig erledigt
  • meinen Irland-Aufenthalt (arbeitshalber) verlängert, zwar zu horrenden Um- aka Neubuchungskosten (ich nehme an, die Lufthansa besetzt meinen Platz im Flieger mit jemandem, der auch bezahlt hat. Warum ich resp. die Firma keinen Rappen zurückbekommt, verstehe ich nicht ganz. Aber gut), aber anstatt einen halbwegs erwarteten Anschiss vom Chef zu bekommen ("Mann, warum fällt Dir erst nach dem Buchen ein, das Du doch einen Tag länger bleiben willst?"), habe ich ein Lob bekommen, weil ich mitgedacht und noch ein zweites Projekt mit dem Aufenthalt erschlage. Entweder sind nicht alle Leute so streng mit sich und anderen wie ich oder ich habe gelernt, taktisch geschickt zu formulieren. Nun werde ich zwar nicht mit zwei Kolleginnen mit dem Zug quer über die grüne Insel fahren, sondern stattdessen wieder ein paar Stunden in Heathrow beim Umsteigen verbringen, aber dafür wird mein seltsamstes Produkt nicht mehr stiefmütterlich behandelt.
  • Beim Mittagessen gab es heute die Wahl zwischen grünem Thai-Curry (vegi) und Zürcher Geschnetzeltem. Ich liebe grünes Thaicurry, habe es aber aus Vernunft schon Jahre nicht mehr gegessen, weil ich die vier, fünf Male, die ich es bisher hatte, mir direkt danach die Seele aus dem Lieb gekotzt habe. Heute war ich anscheinend in YOLO-Stimmung (Abschiedsessen der Kollegin des Oberchefs. What could possibly go wrong....., aber ich bin echt kein Fan von Zürcher Geschnetzeltem) und ..... ja, langweilig, diesmal habe ich es total gut vertragen.
  • Ich habe es geschafft, den gefühlt endlosen Mittwoch abend (erst Essen mit Little L., dann ins Bett bringen, dann Essen für Little Q., der Unihockeytraining hat, dann noch später für Hübschen, der auch beim Training ist und gefühlt riecht die Küche über Stunden nach Flammkuchen) nicht (nur) als endlose Abfolge von Flammkuchen rein-raus zu sehen, sondern die Zeit mit jeweils nur einem Kind für ausgiebige Gespräche zu nutzen (Little L. und ich sind uns nicht einig, wer von uns den anderen lieber hat, Q. hat mir genau erklärt, wie sie im Zeichenunterricht mit Pastellkreiden Planeten gemalt haben und wie weit er mit seinem Kuschelfrosch in textilem Werken ist.). Und Platz für mein Sportelprogramm war auch noch.