Mittwoch, Mai 30, 2012

Kindermund und so

Little L. hat in den letzten Wochen und Monaten einen enormen Schub in Sachen Sprache und Argumentationsfähigkeit etc. gemacht. An ein Kleinkind erinnern eigentlich nur noch das meist als "ss" ausgesprochene "sch" und so nette Wortverdreher wie "lamsang" statt "langsam" ("Lam Sang" klingt nach chinesischer Teesorte, finde ich) und Eigenschöpfungen wie "Wasser mit Seifiblöterli (=Seifenblasen)" für Wasser mit Kohlensäure (was er übrigens absolut nicht mag). (Ins allgemeine Repertoire übernommen wurde übrigens die "Marschmelone" von Little Q.s Kindergartenkollegin. Gemeint war "Marshmallow" und sie mag sie auch nicht)

Ansonsten hat Little L. nach gut einer Woche ohne Betablocker keinerlei Herzflattern gehabt, wir getrauen uns langsam, optimistisch zu werden. Schlaftechnisch sieht es so aus, dass er in der Krippe zwar nach wie von Mittagsschlaf macht, daheim nicht, aber dafür steht er auch nicht unbedingt immer um halb fünf auf. In der Nacht wacht er regelmässig auf, gsd nicht mehr so panisch wie auch schon, meist ziehe ich dann zu ihm ins grosse Kinderbett oder er kommt zu uns. Am WE habe ich mit einer Freundin gesprochen, die selber jahrelang Betablocker genommen hat, und sie hat gemeint, es ging ihr selten so schlecht wie während des Absetzens. Unruhe, Unwohlsein, Nichtrunterkommenkönnen, höllische Alpträume...... nun ja, so gut es Little L. MIT den Betablockern ging, so sehr hoffe ich, dass es mti dem Absetzen klappt, dass er da nicht nochmal durchmuss. (Komisches Gefühl, mal nicht den Sack Reis in China für das Schlafverhalten verantwortlich machen zu müssen).