Dienstag, April 06, 2010

Uuuuuund check

Und wieder ein Bereich der kindlichen Entwicklung, den wir abhaken könnnen: Little Q. hat einen imaginären Freund. Und zwar nicht nur einen normalen Freund, der sich viel mehr traut als er selber und rotzfrech ist und mit Absicht Little Q.s Wasserbecher umwirft, nein, er hat einen Seehundbruder. Der heisst auch L., hat seine Seehundfamilie im Streit mit seinem Bruder ("Weisst du, Mami, der hatte einen Bruder, der war nicht so lieb wie ich zu unserem Little L., die haben sich ganz fest gestritten und dann ist der SeehundL. weggegangen. Er hat nur eine Tube Creme mitgenommen, im Fall er Windbrocken bekommt." (Ich finde diese Schweizer Grammatik auf Hochdeutsch, das Little Q. ja mit uns spricht, einfach herrlich)
Kennengelernt hat er ihn übrigens auf dem Klo, als er mal länger sass, weil er Flitzekacke hatte. Ein bisschen mehr Info, als ich wollte, aber gut.
Wenn Little Q. also daran denkt, wird für den Seehundbruder mitgedeckt, er wird mitangeschnallt, darf mit im Hochbett schlafen, obwohl er überhaupt nicht korrekt die Leiter benutzt, sondern immer Kopf voraus auf die unten für Notfälle liegenden Matratzen springt.