250226
Heute: eigentlich hatte ich ja Skifahren geplant. Nachdem gestern Sturm war und das Skigebiet auch nachmittags wegen Wetter zu hatte, dachte ich, heute, ohne Sturm, wäre wieder alles tutti. Während des Frühstücks änderte sich allerdings nichts auf der Website, um 10 (da sollte es eigtl öffnen) bewegten sich die Lifte auf der Webcam nicht ansatzweise, es blieb still und ruhig. Naja. Dann nicht. (man muss Tickets vorab online kaufen und kann sie auf vorhandene SkiData-Karten spielen, die ich immer in ausreichender MEnge in der einen Tasche, die so schwer zu erreichen ist, der Skijacke habe, aber eben: Registrieren und alle Teilnehmer eintöckeln, würde ich lieber am Computer als am Handy machen, also lieber von daheim als von vor Ort.
War aber eh offensichtlich, dass nix war. Deshalb: gemütlich fertig machen für einen weiteren Schneespaziergang im Wald. Heute in der Eis-Version. Wie gut, dass wir alle Spikes für die Schuhe haben, da war das easy.
Unterwegs Wanderkaffee in einer Vogelbeobachtungshütte, dann Bäckereibesuch zum Auftanken von Zucker und Zimt und für die Omnivoren ein Konterhotdog.
Daheim dann war es endlich so weit: ich ging schwimmen. Der Hübsche kam mit (ich war etwas nervös. ob sie bei leichtem Schneefall am Ende das "grosse" (17m) Becken nicht aufmachen würden, nur die Hotpots, aber eben: Island. Ich schwamm also bei perfekter Temperatur (am einen Ende war es mir zu warm, am anderen genau richtig), irgendwo mass ein Thermometer knapp über 29 Grad eine gute halbe Stunde. Bahnenzählen kann ich nicht ohne Podcast, den hatte ich aber nicht dabei. Meine Brille sass erst überhaupt nicht gut, aber nach den ersten 10 Bahnen hatte ich es raus.
Ungewohnt für mich: es war sehr blau und hell, das Arbeitsbecken hat einen Metallboden, da wirkt tendenziell dunkler.
Danach: im Hotpot kurz aufwärmen (es waren ausser uns noch zwei ältere Männer da, einer von beiden aus dem Ort), dann anziehen und zurück.
Jetzt: Spaghetti, Hotpot, Monikers. Wir haben es schon ziemlich gut.
Und dann noch eine Wunschlistenfrage:
Basierend auf Ihrer Erfahrung / persönlichen Wahrnehmung: wie viele Frauen (anteilsmässig) sehen Sie in mittleren bis höheren Kader Funktionen, welche tatsächlich einen Schweizer background haben (in der Schweiz in die Schule gegangen und aufgewachsen)? Und wie viele davon sind dann auch noch Mutter von Kindern?
Weil: Ich selbst keinen Einblick in die Pharma Industrie im Bekanntenkreis habe, bei mir in der Branche jedoch beobachte, dass es nach wie vor wenig schweizer Frauen in solchen Positionen gibt und es mich als Mutter von 2 Töchtern interessiert woran dies liegen könnte? Schulsystem? Kulturelle Prägung und Erwartungshaltung?
Das ist eine sehr interessante Frage und ich dachte, ich könnte die leicht beantworten, indem ich ein bisschen in die Firmenstatistik gucke. Aber entweder ist das nicht (für 08/15 Mitarbeiterinnen) zugänglich oder aber tiefer versteckt, als ich in den Ferien bereit bin, zu suchen.
Generell ist es bei der grossen Pharmafirma, bei der ich arbeite, so, dass der Anteil an Schweizern und SchweizerInnen tatsächlich eher überschaubar ist und vermutlich geringer als man glaubt. In Basel ist halt das Headquarter mit allen globalen Funktionen, das ist ein Magnet für die ganze Welt. Dementsprechend arbeiten dort auch Menschen aus (ich hab nachgeschaut) 115 Nationen, davon ist natürlich ein Teil SchweizerInnen, aber allein aus Deutschland und Frankreich kommen dank der Lage im Dreiländereck allein schon sehr viele Ausländer, die noch nicht mal aus ihrem Heimatland wegziehen müss(t)en, um dort zu arbeiten. Dazu alle andere internationalen KollegInnen....
Dann: die Frauen. Der Frauenanteil am Standort beträgt 40%, bevor die Diversitätsziele ..... den "geopolitischen Herausforderungen" geopfert wurden, war das Ziel für den Frauenanteil in Führungspositionen 38% oder so. In dem Bereich, in dem ich bin, hat sich in den letzten 13 Jahren da sehr, sehr, sehr viel getan (Technical Operations, historisch gesehen eine Männerbastion), besonders die hohen Führungspositionen sind zu einem überwiegenden Anteil mit Frauen besetzt. Interessanterweise haben geschätzt 95% dieser Frauen Familie mit Kindern.
Jetzt aber die Frage nach der Schnittmenge: ich würde jetzt nicht sagen, dass es kaum bis wenig Schweizerinnen in diesen Rollen gibt. Es ist halt ein wild gemischtes internationales Umfeld, geradeind en höheren Kaderpositionen konkurriert man mit Führungskräften aus aller Welt, aber eben: es gibt sie durchaus. Und ALLE, die ich kenne, haben Kinder. Ich persönlich glaube, dass das in dem Umfeld aber schon auch mit der Prägung im Studium zusammenhängt, da sind solche Rollen mehr oder weniger "vorgezeichnet" und man stellt sich darauf ein.












































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