Montag, Mai 11, 2026

110526

 Kurze Woche gestartet mit kurzer Nacht (ich konnte ewig nicht eingschlafen, lag um halb eins noch wach und am viertel nach vier wieder. Dabei ist der stresslevel deutlich niedriger als die letzten Wochen?!). 

Der Tag versprach ein nasser Radltag zu werden, aber  der Hinweg war noch nahezu trocken. (Wenig Verkehr, also noch weniger als sonst um kurz nach sechs, vermutlich machen viele die kurze Woche zu einer ganz freien Woche).

Schwimmen war super, ich bin bei der letzten Folge der diesmal draufgeladenen Ladung Podcasts angekommen. Morgen höre ich den noch fertig, dann bespiele ich die Knochenkopfhörer neu.

Arbeitstag startet dann direkt mit Alignmentmeeting mit meinem Chef, mal ein anderes Thema als die letzten Wochen, das ist auch gut. Wir sind ein bisschen (ich hoffe, nicht zu viel) in den Cleanup der Dinge involviert, die entweder signifikant dazu beigetragen haben, dass meine alte Gruppe beerdigt wurde, oder aber, deren Outcome dazu genutzt wurde, eben diese Beerdigung zu besiegeln. Dementsprechend unentspannt bin ich da, und jetzt muss ich meinen Chef in einem Meeting mit ganz ganz oben vertreten. (Habe jetzt gelernt, was ich wie in welchen Ebenen sagen kann und es ist hilfreich und transparent, und in welchen Ebenen nicht.).

Dann ein Maintenance run: ich habe das endlich wieder lieferbare (teure Originator) Migränemedikament aus der Apotheke abgeholt. Die Generika sind bis nächsten April nicht lieferbar und ich musste ein bisschen lachen: Originatormedikamentenpackungen schauen bei einem gewissen Ursprungsalter so, so, so anachronistisch aus.... ich bin grad ein grosser Fan "unserer" nie modern aussehenden, aber deshalb auch nicht wirklich alt aussehenden Schachteln. Dem hier merkt man schon sehr an, dass das Patent nicht erst gestern abgelaufen ist....


Dann ging es weiter zum Zahnarzt, dem Knacken und Knirschen und Kieferausrenken Herr werden. Er war angemessen beeindruckt von den Knirschgeräuschen, die ich schon gar nicht mehr wahrnehme, und dem Blockieren und den kaum existenten Schmerzen in den Muskeln. Ich werde an den Kiefergelenkspapst der Unizahnklinik überwiesen, der auch Q. schon seine Beissschiene gemacht hat. Für zwischendrin wurden mir Massagetechniken gezeigt (ja, hm, vllt mache ich das auch nicht, ich glaube, das was ich ertaste, sind Knochen, keine Muskeln und ausserdem mag ich mir nicht so im Mund rumfummeln und sabbern.) und wie ich meinen Unterkiefer wieder einrenken kann, wenn es nicht mit hin und her nackeln geht, wie aktuell. (Wichtig: Zeigefinger beide dick in Küchenrolle einpacken und dann den Unterkiefer so weit nach unten ziehen, wie es geht. Dann schnappt er wieder ins Gelenk und der Kiefer auch zu, deshalb muss man die Finger eingepackt haben, sonst verletzt man sich da sehr.).

Damit sind jetzt die offenen Gesundheitsthemen geregelt oder wenigstens angestossen.

Rest des Tages: mit meinem Chef endlich mal über mein eines Produkt geredet (Sie erinnern sich vllt nicht, ich aber schon: nächste LT Präsentation nächsten Montag), er war sehr schockiert ob der AI generierten Infografik in Glücksbärchenoptik. Er kennt mich also doch nicht so gut, wie ich dachte, weil er hatte wirklich ernsthaft Sorge, dass ich das nehmen würde. 

Dann: Produktteammeeting, Austausch mit meiner Lieblingskollegin, heimradeln so, dass mich der maximal krasse Sturzregen erwischte. Regenklamotten machten ihren Job, das ist gut.

Jetzt bin ich sehr hungrig, aber die MOntagspizza und der MOntagssalat sind gleich fertig.


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