070526
Sehr verplant mehrfach aufgewacht, aber doch bis zum Weckerklingeln durchgewurschtelt…
Sehr verplant beim Frühstück gewesen, also wirklich. Ich habe zB meinen Ausweis nicht gefunden, dachte, ich hätte ihn am Schreibtisch oben vergessen, bin also in voller Radmontur auf der Galerie suchen gegangen, erst im Dunkeln, dann wieder runtergerumpelt, doch Licht angemacht, nix gefunden und beim Treppensteigen gemerkt: ach guck, er hängt um meinen Hals. Meine Güte, ey…
Beim Anziehen habe ich meine Schuhe vor der Regenhose angezogen, dann wieder ausgezogen, dann die Schuhe wieder an.
Beim Radeln war ich sehr genervt, weil ich so langsam war respektive es so anstrengend war, normal schnell zu sein. Beim EINPARKEN habe ich gemerkt, dass ich nur die halbe Unterstützung zu geschaltet hatte...
Beim Schwimmen habe ich mich dann auch noch grandios verzählt (oder ich war richtig langsam und schlapp und das war ich eigentlich nicht, ich habe mich nämlich mit einem zügigen Krauler irgendwie arrangiert und war eher schneller also sonst unterwegs). Ich glaube, ich bin eher 50 als 40 Bahnen geschwommen...
Nach dem Schwimmen habe ich mein Handy nicht gefunden (ich wusste, es kann nicht weit sein, weil es immer noch Bluetooth-Verbindung hatte zur Uhr, aber ich habe es nirgends gefunden). Drüben im Turm dann schon (war unter das Laptop gerutscht), was ein Quatsch ey.
Ich hatte bis 9 meetingfrei, d.h. habe Zeug erledigt, was sehr dringend war und schnell ging. Ab dann habe ich meinen Büroplatz geräumt, mein Glump bei einem Nachbarkollegen untergestellt (und mir ab und zu eine Runde Strom fürs Laptop geholt).
Der Tag war wild (Donnerstage sind immer wild, heute mit noch zusätzlichen Meetings bis insgesamt 7 Uhr abends und zwar alle am Stück….)
Mittagessen war ich mit der Kollegin, mit der ich damals das Italienprojekt gestartet habe. Wir haben aktuell keine gemeinsamen Arbeitsberührungspunkte und das ist sehr schade. Ich habe, und das klingt vermtulich furcthbar, aber es ist wirklich so, erst gemerkt, wie sehr ich sie und unsere echt ehrlichen Gespräche (unendlich lange Autofahrten durch die süditalienische Pampa verbinden) vermisst habe, als sie über jemanden meinte “Und die xy, die ist ja endlich auch weg, die ist so einfach so unglaublich dumm….” Und ja, das ist so und das kann man auch mal sagen. Hach.
Heimradeln zwischendrin war drin (und nötig, sonst wäre ich heute erst nach 8 zu Hause...), dabei noch schnell den Gemüsekorb abgeholt:
Es ist soweit: ich brauche Weitwinkel, um den Inhalt ganz drauf zu kriegen. UND es gibt Erdbeeren!
Daheim ist Q. leider krank geworden. Er hatte gestern abend so, so, so viel zu erzählen von der Zivilschutzübung und auch zu zeigen, seine "inneren Verletzungen" liessen sich auch gar nciht so gut abduschen, der Handgelenksbruch aus Wachs war schon abgefallen. Er war in seinem ersten Einsatz eine Zeitlang im Regen auf dem nassen Boden gelegen, bis er erst ein bisschen in eine Rettungsdecke gewickelt wurde und dann irgendwann abtransportiert wurde. Danach hat er dann noch einen halben Tag Soldaten zur "Dekontaminierung" gebracht (dort war die grösste Herausforderung, dass die ABC-Soldaten, die im Rahmen ihrer 7Tage-Durchhalteübung am Ende der Rekrutenschule da nochmal Dekontaminiertwerden im Rahmen der Zivilschutzübung lernten, aus der Westschweiz waren und nur wenig deutsch sprachen und die Einsatzkräfte nur wenig Französisch. Es gab lustige und skurrile Situationen, auch als Q. auf die Frage "Wird das Wasser warm sein?" mit "Un petit peu warm". So kann man 22 Grad auch sagen. Jetzt muss Q. nicht mehr krank simulieren, sondern liegt mit Gliederschmerzen und Halsweh auf dem Sofa. Der Arme! (Er hat sogar seine Atemschutzübung für heute abgesagt, es muss ihm wirklich schlecht gehen...)
Better news von daheim: der Wechselrichter wurde heute gegen einen neuen ausgetauscht. Jetzt wird wieder Strom produziert und in die Batterie geladen. Und nach der Extrarunde der Solarboys letzte Woche können wir jetzt auch das Auto wieder über Solar aufladen und das via den Wechselrichter sehen / steuern. Wir sind also da, wo wir dachten ("ist keine grosse Sache"), am 11. Februar zu sein. Mit einem grossen Umweg überhaupt gar keine Stromproduktion mehr, das war schon eher suboptimal.

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