Montag, März 30, 2026

300326

 Aufstehen um halb sechs war keine grosse Sache, es war wieder ziemlich dunkel draussen (nicht stockdunkel) beim Radfahren dann. In der Schwimmhalle ... ist das Licht entweder immer gleich mittelhell oder aber sie haben es nicht der Zeitumstellung angepasst, es blieb den ganzen Schwumm über recht düster. Angenehm: die Kurse scheinen in den Osterferien nicht stattzufinden, es knubbelte sich dementsprechend nicht in den letzten paar Minuten auf den zwei verbleibenden Bahnen, sondern verteilte sich auf vier. Und: der Boden war nicht angehoben an dem einen Ende, so dass ich beim Wenden nicht darauf aufpassen musste, nicht am Boden entlangzuschraddeln.

Arbeit dann: joah, viel, viel zeitgleich, aber auch in ruhigerem Umfeld als auch schon, man merkt, dass viele Eltern in die Osterferien verschwunden sind. Hier hat ja nur einer Osterferien, der das mit sonntagabends weggehen eingeläutet hat und heute dementsprechend ausgeschlafen hat. Ist ja auch richtig so.

Mittagessen mit Buch in Ruhe, dann eine Runde ums Karree in einer der seltenen Regenpausen. (Zwischendrin sah es so aus, als ob draussen ein Schwarzweissfilter drüber gelegt worden wäre). Heimradeln vor dem letzten Meeting auch in einer Regenpause. Das eigentlich letzte Meeting wurde das vorletzte, weil meine Kollegin noch mit unserem Chef rausgefunden hatte, dass die Agenda unseres F2F Workshops massiv geändert werden muss, aber morgen in die Ferien geht und so haben wir zwei noch ein bisschen gebastelt und ich habe sozusagen den Staffelstab übernommen. Wie toll das ist, wenn man mit jemandem so gut zusammenarbeiten kann!

Danach war ich richtig durchgefroren und das kam so: beim Schwimmzeugzusammenpacken hatte ich irgendwie mein eines Handtuch "verloren", d.h als ich im Lockerraum meine Tasche ausräumte, war nur eines drin. Ich hatte eigentlich gedacht, ich hätte es in der Schwimmumkleide vergessen, war tatsächlich ein bisschen geknickt, obwohl es nur ein schwindliges Microfasertuch ist, das ich mal bei einer Schrittchallenge als Preis gab. Aber: das war eine Challenge in einer Abteilung, die nur ungefähr für 5 Minuten so hiess und alle, die da schon dabei waren, lachen sich immer noch tot, wenn man sagt: "Ah, and do you remember the 5 mins we were called xyz", weil das so ein politischer Quatsch war. Naja. So sehr vermisst, dass ich nochmal in die Umkleide gegangen wäre, habe ich es dann auch nicht. Aber dann, als ich mich zum Heimradeln umziehen wollte, war es wieder da: ich hatte das nasse Handtuch mit den Radklamotten in die Tasche gestopft, die jetzt halt feucht waren. Dann heimradeln, keine Zeit mehr zum Umziehen ("Ist ja nur eine halbe Stunde"), nach 80 Minuten dann kalt bis auf die Knochen... aber immerhin ist das Handtuch noch da!

Kurzes Ründchen draussen mit dem Hübschen, um die 12k Schritte voll zu kriegen (und: gegen frösteln hilft richtig frieren) und ein paar vergessene Sachen einzukaufen. Während wir Jonny noch am Tennisplatz abholen, bringt Sansa eine frische, fitte Maus ins Haus, die wir aber ganz schnell und elegant einfangen und vor die Tür setzen. Jonny hat überhaupt nicht gemerkt, dass die da war.

Nochmal kurz über die Agenda für morgen, Staubsauger losschicken, Abendessen, Feierabendfolge und ab in die Heia :-).


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