120226
Aufregende Woche für L: gestern kam er gegen viertel vor 11 nach Hause, kunstblutverschmiert und müde. Bin gespannt, wie es heute läuft und ganz besonders freue ich mich auf morgen, wo wir ihn dann live auf der Bühne sehen.
Geschlafen habe ich dann wieder so weird: supergestresst bis vier, dann anderthalb Stunden relaxed. Naja.
Zum Frühstück gab es zwei übrig gebliebene Gemüsewaffeln von gestern abend (diesmal mit dem Quark als Dip, nicht im Teig, mit jeder Menge Gemüse drin, Sellerie, Paprika, Kürbis, Pilze, Karotten --> dafür erstaunlich neutral im geschmack), das nach anderthalb war ich einfach pappvoll.
Die Energie konnte ich zum Radeln aber wirklich brauchen: draussen stürmte es und zwar von vorne! Dementsprechend war ich erst um fünf vor sieben in der Schwimmumkleide und es war schon recht voll. Aber: trotz zum Teil zu viert auf der einen Bahn kamen wir richtig gut aneinander vorbei.
Der Arbeitstag war dann superbusy, meine Donnerstage sind ja bekanntlicherweise extrem voll, dazu kam einerseits all das "noch vor den Ferien fertig machen", "meine Kollegin kann grad nicht, ich muss einspringen", die Notfallaktion des Kollegen von gestern, die mich allein schon bis morgen beschäftigen wird, ein paar Querschüsse UND ein Meeting, das mir schwer im Magen lag, nachdem das Vorgängermeeting letzten Mo ja so in die Hose gegangen war (und ja, ich hab so eine Ahnung, warum ich nicht soooo gut schlafe im Moment). Anyway: das Meeting ging super (einzige Überraschung: wir konnten es auf Deutsch machen UND die Konversation mit einem Zimmer voller Anwälte war einfacher als mit den Business/Techops-Leuten letzte Woche. Schau an.
Mittagessen spontan mit einem Kollegen in der Rooftop-Lounge, er hatte mir einiges zu erzählen und wollte da nicht so viele Zuhörer (ist dann immer ein bisschen skurril, weil ALLE mit halbwegs vertraulichen Sachen eben in die verschiedenen Rooftopbars gehen und dann treffen sich da alle, die am liebsten nicht gesehen und gehört werden wollen.). Neben dem Vertrauen in mich, das mich sehr ehrt, war auch das Essen echt gut (man kann da aus verschiedenen Komponenten ein Dreigängemenü zusammenstellen). Ausserdem gibt es normalerweise noch Aussicht, heute aber wegen Nebel und diesig eher nicht.
Heimradeln gegen kurz vor sechs in fast noch hell, diesmal mit ordentlich Rückenwind.
Mal sehen, ob ich morgen den Spirit von "Ich lass das jetzt so" finde und mit Seelenfrieden in die Ferien gehen kann.
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