Sonntag, Januar 11, 2026

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 Gut geschlafen, dann vor dem Wecker (der wäre um 8 gegangen) aufgewacht, (oke, von des Hübschen Handygeräuschen geweckt worden, der dann auch noch den Mut hatte, zu sagen "Mach deine Benachrichtigungstöne aus", weil: hab ich immer, er hingegen... naja.). Egal, ich war wach, habe unten gemütlich eins von L.s Weihnachtsgeschenken, das er bei der zweiten Bescherung ausgepackt hatte, das leider einfach nicht funktioniert, an Amazon retourniert und gescheiten Ersatz bei Galaxus bestellt (dieses Jahr bei Weihnachtsgeschenken extrem viel Scam dabei gewesen, sogar anscheinend solide Firmen haben erstmal Trackinglinks geschickt, die sich nicht bewegt haben, dann auf Hinweis "Noch ein zweites Päckchen" losgeschickt, das dann tatsächlich ankam. Hm, hm, hm. Auch ein Grund, warum ich gerne Paypal nutze, dort kommt das Geld im Scamfall im Nullkommanix zurück. Amazon: immerhin ist die Rücksendung problemlos.

Dann für Q. den Flybus endlich noch gebucht, vom Handy aus ging es, warum auch immer es am Computer nicht geht. Könnte natürlich meine Cookie löschen, aber naja, das wird dann für den Rest wieder so nervig. Beobachtung: in Island scheinen zumindest im Winter Kundenservice eher gemütlich drauf zu sein. Die von Flybus haben seit einer Woche nicht reagiert, bei dem einen Hotel ging es auch eine Woche, bis eine (nicht hilfreiche) Antwort kam. Egal, es ist erledigt.

Dann: Frühstück mit L., der heute Theaterprobe hat. Er hat mir den Account ihres Klassentheaters und die Storyhighlights der Talentshow gezeigt (sein Talent: er war nicht da, hat sich aber für eine Hauptrolle gemeldet, zack, Henry Antrobus).

Dann: den Hübschen und Q. geweckt, bis das gefruchtet hat, noch ein bisschen im Bett gelesen. Dann: Frühstück, Zimtschneckenteig ansetzen und Buttermischung vorbereiten. Draussenründchen für Schritte und frische Luft, viel Wäsche waschen (jetzt sind wir wieder a jour mit L.s Wäsche und unserer. Wann immer mir jetzt etwas unbekannt vorkommt, ist es vermutlich etwas, was L. in Japan gekauft oder bekommen hat.) Das ist short term übrigens die grösste Umstellung: noch eine grössentechnisch erwachsene Person, die Sport- und normale Wäsche produziert.

Dann: eine von L.s sehr coolen, exzessiv bestickten Jeans, die er in Kyoto erstanden hat, geflickt (er hat sie billiger gekriegt, weil ein Loch drin ist, "aber ich habe gesagt, meine Mama kann das nähen, keine Sache"), gebadet, die Haare ausführlich mit Silbershampoo und Conditioner behandelt (ich wäre bereit gewesen für tatsächlich lila Look, aber, kaum hat man das teure Zeug, wird es halt tatsächlich nur silber(grau) statt lila, hm.), Zimtschnecken speisen, Handyverträge verlängern (die Kinderverträge laufen auf mich und seit MONATEN werde ich von Salt genervt, dass ich irgendwelche superduper Angebote annehmen soll, obwohl ich doch den Tag, an dem das erstmals regulär ohne Gebühren geht, im Kalender eingetragen habe, nämlich heute. Der Hübsche verhandelt gern, ich hasse es wie die Pest, wie schön, dass ich DREI Verträge aushandeln muss. (Mein krassester Move war mal: "Mein Mann hat das und das bekommen, wir sind genau gleichlang Kunden, ich will das gleiche" "Ok"). Wir alle drei hatten identische Verträge zu nur altersbedingt unterschiedlichen Preisen, aber total unterschiedliche Verlängerungsangebote. Ich habe also mit dem Hübschen erarbeitet, was mein Verhandlungsziel ist, was die Fallbacklösung ist und dann angerufen. Skurriler Moment: "Ja, und dann haben Sie meinem Sohn Travel max für 44.95 angeboten und mir Europe XXL für 33.95. Ich hätte gern für mich Travel max für 44.95" "Oke, lassen Sie mich schauen, ich kann Ihnen Travel Max für 41.95 anbieten". "Oke?!" (Damit habe ich jetzt einen günstigeren Tarif als der Hübsche, take this!)

Dann: letztes Ründchen nochmal draussen, mit dem Hübschen einen Pitch an einen Gartenbauer schreiben, dann noch eine Folge "The Beast in me" anschauen und dann Pastaabend, bevor die erste reguläre Woche endlich wieder zu viert lostgeht.

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