Montag, Juni 10, 2024

100624

Heute habe ich besser geschlafen (klar, hat ja auch geregnet).

Vor dem Schlafengehen habe ich dann noch ein Bild von Sansa an ihrem Schlafplatz gemacht. Wie der Hübsche sagt: eine Wachkatze für den Wachhund hinter der Tür.



Überhaupt: dieses Wetter ist Sansas Lieblingsdraussenwetter. Sie war heute bisher seit Mitternacht insgesamt 15 Minuten im Haus, ansonsten hängt sie draussen ab. Nicht nur auf Nachbars Fussmatte. Jonny legt immer mal wieder gemütliche Schlafründchen entweder auf seinem Wellpappebett oder in meinem Bett ein :-).

 Ich bin heute morgen ein bisschen erschrocken, hatte ich doch beim Schlafen ganz vergessen, dass ich mir gestern Abend meine Haare hatte leicht pastellrosa färben wollen und dann wurden sie ein bisschen weniger als knallpink. Ich war dann wach! Und als ich mich ein wenig zu halskratzig für Sport fühlte, dachte ich dran, dass ich ja ausgiebiges Haarewaschen morgens eingeplant hatte, um das Pink zu entknallen, und dann kann man ja auch grad vorher richtig schwitzen.

Erstmal habe ich aber Q. verabschiedet, der ist für zwei Tage auf Klassenreise in Lausanne (haben sie beim Science on the move-Wettbewerb gewonnen). Immerhin kam der Hübsche heute zurück, sonst wär hier arg viel Schwund!

Jonny kam heute direkt zu uns nach Hause, ohne bei den Nachbarn weiter vorn im Weg erstmal zu schauen, ob es vielleicht da auch schon Frühstück gibt, das war eine schöne Überraschung.

Dann: Sportründchen, dabei "Die Bettencourt-Affäre" fertig geschaut. Alles in allem so mittel, sowohl die Fitness, weil Halskratzen, Hüsterchen etc. Und auch wegen der Serie, weil meine Güte, das war ungefähr so spannend wie der Wikipedia-Artikel dazu, aber halt so unendlich viel länger. Schad, Digga, schad.

Beim Duschen aus Versehen dreimal die Haare eingeschäumt, weil das, was ich für Conditioner gehalten habe, halt auch alles Shampoo war. (Kommt davon, wenn man mit einem langhaarigen Kind, das sich in Haarpflege eingearbeitet hat, die Dusche teilt, da steht EINIGES). Und somit war das Ziel von "leicht zuckerwatterosa Haaren" fast erreicht.

Mein erstes Meeting war erst um 10, ich hatte also jede Menge Zeit, Zeug abzuarbeiten. Lief gut, ich snackte grosse Mengen an Pfirsichen und Nektarinen (die Saison geht los und yay!)

Dann wird es ein intensiver Arbeitstag, unterbrochen von einer halben Stunde Mittagspause auf der Terrasse mit aufgewämtem Spargelrisotto von gestern und Buch in genau der richtigen Temperatur.

Der Hübsche kam heim, gerade rechtzeitig für ein kurzes Kaffeetrinken vor dem Meetingmarathon, der sich dann bis halb acht zog. Meine Schultern fühlen sich an wie zwei kleine harte, schmerzhafte Klumpen, die direkt unter dem Ohr sitzen und ich möchte nicht mehr über *Extractable Volume" und "Volume in Container" diskutieren. (Muss aber noch ein paar Mal.)

Der Hübsche hatte praktischerweise noch frei und sich um Zeug wie Spülmaschine ausräumen und Wäsche am Balkon abhängen respektive die vom Wind runtergewehte einsammeln, Rasen mähen, ausschnaufen kümmern können.

Ich bin ... durch. Und es ist erst Montag :-(

Wunschlistenfrage heute:

Möchten Sie uns zusammen mit dem Hübschen Ihre Argumente für und gegen die Wurmkiste erklären?

Zusammen eher nicht, weil der Hübsche ja heute erst aus der alten Heimat heimkam und da haben wir andere Sachen, über die wir zuerst reden wollen, bevor wir eine Wurmkistendiskussion führen, aber ich erinnere mich noch gut an seine Argumente gegen meine Fieberidee.

Meine Idee war ja: ich finde es schade, unsere Küchenabfälle in den normalen Müll zu tun. Wir haben aber zu wenig, als dass ich dafür eine Grüntonne beantragen möchte, ich habe auch keine Lust, sie zwischenzulagern (örks), und immer mal wieder zur allgemeinen Grünschnittmulde zu bringen oder halt nicht zwischenzulagern und nach jedem Essenmachen oder Apfelessen 500m zu laufen, um den Butzen wegzuwerfen. Wir haben keinen Platz für einen Komposthaufen im Garten (und auch nicht genug Material). Ich fände es ganz nett, Dünger für meine Balkonbeete zu bekommen.

Da ist der Hübsche übrigens immer noch voll dabei, wo er streikt, ist der Standplatz im Haus.

Mein Argument: draussen ist es entweder zu heiss (normalerweise von April bis Oktober) oder zu kalt (Dezember bis Februar), also: drinnen.

Der Hübsche sagt: auf keinen Fall, das stinkt bestimmt und es kommen Fliegen und die Würmer kommen aus. Pfuigreislich, sicher nicht.

Und wenn man die Erfahrungsberichte und Anleitungen ernsthaft liest (und dem Kollegen mit der Wurmkiste im Garten zuhört), kann man all das nicht ausschliessen und naja, ich lasse es jetzt mal drauf ankommen, ob ich beim biketowork eine gewinne, sonst mache ich halt weiter Müllsuppe.

2 Kommentare:

Judith hat gesagt…

Mein Nachbar hat eine Wurmkiste, und bevor er einen besseren Deckel/Verschluss hatte, sind mal welche ausgebrochen und in der Küche spazieren gegangen. #Team Müllsuppe (was für ein herrliches Wort!)

Anonym hat gesagt…

Vielleicht wäre ein Bokashi ja ein Kompromiss für Sie? Gibt es in unterschiedlichen Größen, können draußen gelagert werden, sind nur Mikroorganismen und nix, was rauskriechen kann und machen aus Biomüll Dünger...

Schöne Grüße,
Nadine