Dienstag, Januar 25, 2022

250122 Satz mit X

 Es war heute traumhaft sonnig und zwar irgendwie kalt, aber nicht eisig draussen. Beide Katzen hatten Frühlingsgefühle, Sansa war viel weiter unterwegs als die letzten Monate (wo sie sich in Rufweite ums Haus aufgehalten hat, weil KALT!), fast schon wieder Sommerrevier, Jonny war länger weg als die letzten Wochen, wo er jeweils so gegen zwei, drei Uhr Nachmittags Feierabend machte und in Q.s Bett schlafen ging. Heute kam er um halb fünf (weit weg von Sommerausgangszeiten) und ging in L.s Bett schlafen.

Sonst: viel Arbeit, ich glaube, jetzt kickt eine meiner Stärken für das Team ein, nämlich: "So, jetzt machma aber mal fertig, hm? Abgabe ist morgen, wir haben lang genug rumgesandelt (as if), jetzt pack mas zamm."

Mittags gab es heute Pho (ich hatte gestern abend auf Twitter noch den Link zu diesem Rezept gesehen, hatte ALLES da und so habe ich um zehn Uhr abends noch den Cooker bestückt und über Nacht "kochen" lassen. Ohne Fleisch, dafür mit nachträglich Tofu-Streifen rein), ich muss sagen, das war wirklich lecker und sehr nahe an meiner Referenz-Pho aus der Basler Markthalle. (ich muss bei Pho immer an das Fräulein denken und ihre Schilderung der Pho-Stube in Dublin und ach.)

Als Q. heute mittag heimkam, habe ich dann Laptop, Handy und Kind ins Auto gepackt und wir sind zum Testzentrum im nächsten Krankenhaus gefahren (Sie erinnern sich? Mittagessen mit Seuchenherd am Freitag? BAG- und überhaupt Schweizer Richtlinien -- und das ist gar nicht so einfach rauszufinden, wenn man ein vollgeboosterter Mensch und nicht der normale ungeimpfte Honk ist, da ist nämlich alles klar --, sagen: wenn symptomfrei, nach 4-7 Tagen Test, PCR oder Schnelltest). Ich dachte ja, ich wäre sehr schlau, zu einer Teststelle zu fahren, die NUR PCR-Tests macht, weil: Schnelltest können wir mittlerweile selber danke. Wir haben jetzt so Testkits, wo nur kurze Stäbchen dabei sind, die kriegen wir mittlerweile so weit in die Nase, dass man aufpassen muss, dass man sie noch festhalten kann und bei dem Zeug, was dranhängt, bin ich mir nicht sicher, ob nicht manchmal ein bissl Hirn dabei ist.

Ich habe als Q. mit Krankenkassenkarte, Buch (weil: da ist schlechter Empfang, weil sehr nah an der deutschen Grenze und entweder zahlt man sich doof für Datenroaming oder aber hat nur Edge,) und keiner Jacke ("Mir ist nicht kalt, Mami") an dem Schild "Ab hier 60 min Wartezeit" abgestellt und mich ins Auto gesetzt, via Hotspot das Laptop mit der Welt verbunden und auf dem Beifahrersitz gearbeitet. Lustiger Zwischenfall:


Nach fast 60 Minuten kam Q. zurück, ungetestet, weil "Kontakt reicht nicht mehr für kostenlosen PCR-Test". OK, dann ist das so. Ich habe längst keine Emotionen oder Meinung mehr für sowas übrig, ich fände es halt nur ein bisschen schöner, wenn man sowas nicht nach 60 Minuten Anstehen mit lauter Seuchenvögeln rausfinden würde, sondern halt am besten in den BAG FAQs oder auf der kantonalen Website (ich hab mir sogar ein Video mit betulicher Musik angeschaut zum Thema "Welcher Test ist in meiner Situation richtig?", in dem dann meine oder Q.s Situation überhaupt nicht vorkam) oder auf der Testcenter-Website oder von mir aus auf einem Schild VOR dem Testcenter. Naja, immerhin war Q. ein bisschen an der frischen Luft, hat mal wieder gelesen und ich hatte es ja die meiste Zeit schön warm.
Donnerstag / Freitag ist eh Pooltesttag in der Schule, und wir haben es wenigstens versucht.

Die Spülmaschine ist verdächtig servil und spült ganz brav, während wir misstrauisch daneben sitzen und nur drauf warten, dass sie wieder waterprooft. Ich gehe davon aus, sie wiegt uns in Sicherheit, bis wir sie allein lassen und zack, waterproof. Am Wochenende. 

Irgendwas wollte ich noch schreiben, aber es fällt mir nicht mehr ein. Naja, dann halt Feierabend.

Gegessen:
Hefezopf mit Quittengelee aus dem Internet
Pho
Wraps mit viel Gemüse und Resten der Ottolenghi-Steckrübensteaks in Würfeln angebraten

Gesehen: "In Treatment" beim Strampeln, "Ozark" mit dem Hübschen

Gelesen: "Die Ernte des Bösen" (Ich lehne mich mal ein bisschen aus dem Fenster und sage, dass der Schlüssel zur Lösung, seit es "nebenbei" erwähnt wurde, das Medikament ist, das in irgendeiner Schublade gefunden wurde. Eins, das ich btw seit zwei Jahren betreue. Deswegen bin ich vielleicht ein bisschen voreingenommen)