Sonntag, Oktober 13, 2019

131019: Ich könnte nochmal

...weitermachen mit Wochenende. So drei Tage frei, da gewöhnt man sich doch sehr dran :-).
Sansa ist morgens sehr, sehr süss, allerdings hat sie das mit dem Kuscheln noch nicht so sehr raus. Sie kommt an, piepst mir ins Gesicht, tatscht mit der Pfote in mein Gesicht, damit ich sie kraule. Dazu steht sie aufrecht vor mir und drückt ihr Köpfchen in meine Hand. Wenn ich zu langsam werde oder einschlafe (gestern habe ich angeblich den Hübschen in den Schlaf gekrault. Ich erinnere mich nicht daran. Vermutlich hat er mir ins Gesicht getatscht), wird nachgetatscht. Wenn sie ganz entspannt ist, kuschelt sie sich auf die Fleecedecke, die ich über meiner normalen Decke habe, nuckelt an einem Zipfelchen (ja, bisschen eklig, aber immerhin ist es nicht mein Ohrläpphen), schnurrt und trampelt mit Hingabe mit allen Füssen (mit Krallen). Allerdings geht das nur für 5 Minuten, dann ist fertig Entspannung, man tatscht wieder ins Gesicht, legt sich vielleicht anders hin, bitte kraulen, halt, anders hinlegen (naja, ich kann das ja verstehen, entspannen ist nun nicht einfach).

Trotzdem ausgeschlafen, irgendwie, um acht die Katzen rausgelassen, Pyjamafrühstück, dann den Hübschen und L. zum Joggen verabschiedet, selber auf den Crosstrainer gestiegen, alle haben ordentlich geschwitzt.

Die Zeit bis zum Abholen von L. dann mit Sonntagsdingen verbracht, wie: Nägel lackieren (sehr enttäuscht von der Gel-Couture-Formulierung von Essie, die hält echt nicht), Wäsche ab-, aufhängen, saugen, Schminkpinsel waschen,Blusen bügeln, Fotos einkleben (so ein Pain das ist, die jetzt eindreiviertel Jahre nachzukleben: es ist so schön, zu sehen, was wir alles erlebt haben! Bittersüss: das Album Nr 16 für Q., das voll wurde, hat auf der Titelseite ein Bild von Q. beim Lesen, auf dem Dax ihm im Nacken kuschelt. Ach, ach.... Anyway: wir haben so viel erlebt und so tolle Reisen gemacht! Während ich die Bilder zwischen Q., L., Allgemein, Katzen sortiere, stelle ich mir vor, dass irgendwann, wenn ein Bruder heiratet oder einen runden Geburtstag feiert oder so was, der andere Bilder aus seinem Album auswählt, und das ist schon eine sehr schöne Vorstellung), Reunion mit L.s bestem Freund, der die Ferien verreist war und erst frisch zurückgekommen ist, Eis auf der Terrasse, es war immer noch T-Shirt-warm, und endlich dann: Q. abholen!
Es ist übrigens so weit: mit 14 und beim Leitpfadikurs ist es nicht nur peinlich, zum Abschied umarmt zu werden, nein, die meisten fahren vom Abtrete-Punkt auch einfach mit dem Bus nach Hause und die direkt abholenden Eltern sind in der Unterzahl (naja, ich war schon auch sehr froh um die "Bioweapondefense"-Funktion des Autos, weil, holla!). Q. und ich hatten btw auch total falsch eingeschätzt, was "Ihr müsst Euren Rucksack tragen können" bedeutet. Wir dachten: vom Treffpunkt in den Zug und vom Bahnhof zum Lagerplatz, so eine halbe Stunde. Es hiess: Vom Treffpunkt zum Lagerplatz. Zu Fuss. Das sind 11 km. Upsi. (Konnte er, aber holla!)
(Mit 14 räumt man aber auch seinen gesamten Rucksack allein aus und auf, das fand ich schon sehr cool.)

So, jetzt sind die Schul- und Arbeitstaschen für morgen gepackt, es hilft ja nix, next stop: Weihnachtsferien :-)

Gegessen:
Hefezopf mit Honig
Eis
Edamame
Entenbrust/Austernpilze mit Himbeersosse, selbergemachten Petersilienlimettennudeln und Salat

Gelesen:
"Abendrot"

Getragen:
Jeans, Tanktop, Flatterhemd

Gesehen:
Disentchantment und This is us und Working Mums

Stressleveldurchschnitt gestern: 29
Selbstbeweihräucherung: die neuen Kindertermine (L.: Volleyball, Q.: Pio-Hock und Freitagstraining) eingetragen und relativ cool ob des vollen Kalenders geblieben