Montag, Januar 15, 2018

Was schön war

Heute morgen haben wir Q. mitsamt allem Skiequipment zum Bus gebracht, der ihn und seine Kollegen für eine Woche ins Glarnerland zum Skifahren bringen sollte. Es war wunderschön, die Vorfreude zu sehen, die Aufregung auf diese hoffentlich wundervolle Woche. (Ich erinnere mich gerne an unser Skilager damals in der 7. Klasse. In Pflersch, wo unsere Schule ALLES gemacht hat, von Skifahren über Theaterspielen und Orchesterwoche). Ganz toll fand ich auch, dass der Schulleiter auch zum Abfahrtstreffpunkt gekommen war, um immerhin drei Klassen seiner Schule zu verabschieden (ich bin übrigens högscht beeindruckt: er kennt jedes einzelne der ca 600 Kinder an der Schule mit Namen. Und auch die zugehörigen Eltern. Oder nur uns, wer weiss das schon, aber das mit den Kindern ist echt so.)


Little L. vermisst seinen Bruder übrigens jetzt schon. "Sogar seine Volksreden, das hätte ich gar nicht gedacht!")


Es ist wieder Fastenwähenzeit! Das habe ich mit Freude heute beim Bäcker am Bahnhof festgestellt, als ich die Wegzehrung für Little L. (und seine Turnkollegin, die wir immer noch auf dem Heimweg mitnehmen) besorgt habe. Little L. hat sich auch sehr gefreut und die gibt es jetzt jeden Montag, bis Ostern oder so. Der Bäcker am Bahnhof ist eh super: es immer irre viel los, aber die Leute dort sind unglaublich freundlich. Heute, mitten in der Rushhour, lief dort "Bamboleo" und alle drei Verkäufer tanzten und pfiffen, während sie Brot und Kaffee verkauften. Kein Kunde ging ohne Lächeln!


Das haben die meisten dann übrigens auch in den Zug mitgenommen, da war nämlich irgendwie die Durchsage kaputt, mitten auf halber Strecke meinte sie nämlich: "Nächste Station: Basel SBB. Dieser Zug endet hier, bitte alles aussteigen." Und anstatt die Augen zu rollen, fingen alle an zu lachen und spannen skurrile Geschichten, wie das den jetzt gegangen ware. Raumzeitfalte oder was?


Heute hatte die kleine Schwester von Little L.s Freund bei Turnen geschnuppert und der Freund kam zum Abholen mit. Es war sehr süss, dass er dann nicht mit Mutter und Schwester mit dem Auto hochfahren wollte, sondern "Gell, ich darf dem L. hochlaufen, oder?" sich mit uns auf den Hatsch nach oben machte.


Und worauf ich mich jetzt noch sehr freue: ein Internettelefondate mit Irland.


Selbstbeweihräucherung: heute zwei Meetings kürzer als geplant hingekriegt, Minutes schon verschickt. Das ist wichtige, aber nervige Fleissarbeit, diese Dokumentiererei. Und dann habe ich, als sich abends rausstellte, dass jemand mich (absichtlich oder nicht) übergeht, direkt zwar angepisst geschrieben, dass ich das nicht toll finde und bitte in Zukunft dabei sein möchte, aber den blumigen Teil habe ich dann wieder gelöscht.

Kommentare:

B. Mildenberger hat gesagt…

Hallo,
ich wollte einfach mal schreiben das ich schon auf "Entzug" bin , wenn ich mal vergesse Ihren blog zu Lesen...deinen blog zu Lesen. Es ist einfach phantastisch wie und was sie schreiben, einfach das normale Leben...ich finde es einfach Klasse.
Musste ich einfach mal loswerden!:)
Viele Grüße aus Deutschland
Biggi

Anonym hat gesagt…

Das Glarnerland ist soooooooo toll!!!!! Und wird von fast allen unterschätzt. Ich habe von 2002 bis 2005 in Glarus gelebt und vermisse diesen Kanton und seine lieben Menschen zwischendurch gewaltig!!! Ganz vielleicht schnappe ich mir diesen Sommer ein Wohnmobil und unsere Kinder und mache eine Schweiztour, bei der Glarus ganz sicher nicht fehlen darf.