Montag, Januar 22, 2018

...go!

Der Abend gestern war tatsächlich eine Art surrealer Start in diesen Trip. Der Hübsche hatte mir ja "Alt-J"-Karten für im Hallenstadion zu Weihnachten geschenkt und sich ein bisschen mit meiner Reiseplanung vertan, aber letzten Endes hat dann alles perfekt gepasst. Wir sind gestern nachmittag nach Zürich gefahren, haben mein Zeug ins Hotel gebracht, mein Handy repariert (ganz toll, totale Verweigerung zu starten und dann "Kann SD-Karte nicht lesen" und überhaupt gar nix mehr ist nicht sooooo toll, aber jetzt tuts wieder) und sind mit der Bahn zum Hallenstadion gefahren. Holladiewaldfee, Schweizer Preise sollten mich ach 15 Jahren nicht mehr schocken, aber ÖV in Zürich ist ungefähr doppelt so teuer wie in Basel! Naja, egal.
Das Konzert war der absolute Hammer und einfach Wahnsinn. Ich dachte ja lang, der Hübsche hätte mir mit diesem Video Alt-J für immer versaut,



aber nein: mit der Wahnsinnslichtshow und überhaupt live sind die einfach der Wahnsinn. Ihre Fans sind übrigens im Schnitt nur 1.50m gross, was für den Hübschen (186cm) und mich (176cm) sehr praktisch war.
Es war dann schon fast Mitternacht, als wir im Hotel zurück waren, der Hübsche machte sich auf den Heimweg und ich ... legte mich erstmal in die Badewanne. Ich war eh nervös und meie Ohren klingelten, da war das Runterkommen dann echt schön. Was nicht so schön war, war, was als nächstes passierte. Ich kam mit meinem Toilettenbeutel zurück, um mich fertig zu machen, da kam mir der Badboden schon komisch vor. So spiegelnd.....






Tja, das war nicht, wie mein müdes Hirn erst dachte, eine Glasplatte über den Fliesen, die ich vorher übersehen hatte, sondern ... 3cm Wasser, die beim Badewannenauslassen aus dem Abfluss gequollen waren. Gottseidank hatte ich keinen Fön eingesteckt oder so!
Ich habe also mit hochgekrempelten Pyjamahosen Zähne geputzt und bin ins Bett, weil: es war eins. Ich wollte nicht mehr diskutieren und hoffte ja, dass am nächsten Morgen alles trocken ware. War es aber nicht, weil der Abfluss mitnichten am tiefsten Punkt ist.
Cool war die Reaktion beim Auschecken: "Ja, da müssen wir jetzt echt mal langsam was machen, das hören wir immer wieder." Tja nun.


Dann: Gepäckabgabe, Jo-Malone-Düfte schnuppern (ich alter Cosmopolit warte mal ab, ob mir "Oak and Redcurrant" in Abu Dhabi immer noch gefällt, dann kaufe ich das da :-)), mit dem Alphorn- und Kuhgemuh-beschallten Shuttle-Zug zum Longdistance-Terminal fahren (habe ich erwähnt, dass man sich als (Wahl)Basler in Zürich wie ein Landei vorkommt? Zumindest am FLughafen? Ich bin noch vor dem Frühstück 5000Schritte gelaufen und so weit ist es von uns daheim zum Basler Flughafen nicht mal!), die gelbe PokemonArena einnehmen, in der Lounge mit Ausblick auf tristes Wetter frühstücken.






Während ich beim dritten Kaffee bin, meldet sich mein mitreisender Kollege und fragt, wo ich denn ware, er ware jetzt am Schalter :-).