Dienstag, November 14, 2017

Back to the glue factory

Vielen Dank für Ihre Kommentare zum gestrigen Post! Keine Sorge, ich bin stur genug, um nicht MEIN Konzept in Frage zu stellen, ich war nur überrascht, dass es einen anscheinend gar nicht so kleinen Teil vom Internet gibt, mit dem ich nichts anfangen kann und der mit mir genausowenig anfangen kann, wenn ich die „blank stares“ im Publikum mal für mich übersetze .



Aaaaaanyway, es geht hier ja trotzdem weiter. Zum Beispiel mit dem Italienprojekt. So weit, so gut, allerdings viel langsamer, als ich alter Optimist das gedacht hätte. Mein Reiseplan hat sich mittlerweile viermal verschoben, anstatt ursprünglich morgen bis vielleicht Sonntag bin ich mittlerweile bei Montag bis vielleicht Freitag gelandet. Morgen mache ich das mit den Kollegen aus Irland fix. Das wird dann insofern spannend, weil ich damit gerechnet habe, bei dem Pass-Termin im Konsulat, für den ich schon alle Unterlagen parat und in verschiedene Sichtmappen sortiert habe (Original Q., Original L., Originale für beide, Kopien für Q., Kopien für L., Antrag Q mit Foto, Antrag L. mit Foto und natürlich das beglaubigte Ding), dabei zu sein.
Jetzt wird das vermutlich nix und ja, auch wenn ich dafür da beglaubigte Ding habe, bin ich wenig ratlos, weil in den Unterlagen steht, dass die Pässe beider Eltern in Original und Kopie vorgelegt werden müssen. Kopie ist natürlich kein Thema, aber das Original wird mit mir zusammen in Italien weilen. Hm. Vermutlich würden die allermeisten Menschen sagen: „jaja, passt schon, ist ja logisch, dass das nicht geht, ausserdem haben sie ja letztes Mal den Pass schon geprüft, die Beglaubiger haben das auch gemacht, anders geht das ja nicht“. Ich hingegen habe mal an das Konsulat geschrieben und hm. Mal sehen, ob sie noch antworten (jajajaja, ich weiss, kein Drama, zur Not verschieben wir den Termin und auch wenn wir dann die neuen Pässe nicht mehr rechtzeitig bekommen, ist das nicht schlimm, weil man bis zu einem Jahr mit einem abgelaufenen rumhampeln kann, aber eben.).


Und weil ich grad schon dabei bin, mich mit fast klaren Fragen in die Nesseln zu setzen, habe ich noch ein Riesendurcheinander ausgelöst, als ich aus Gründen ein neues, vereinfachtes Vorgehen für Reisebuchungen vorgeschlagen habe, anstatt es einfach zu machen. Jetzt hat sich rausgestellt, dass alles neu ganz anders ist und es könnte sein, dass es noch komplizierter wird als bisher. Und zwar nicht nur für mich, sondern auch noch für fünf andere Kollegen. Ups. (Irgendwann schaffe ich von „Better safe than sorry“ auf „It’s easier to ask for forgiveness than for permission“ umzuschalten. Vielleicht.)