Donnerstag, Oktober 12, 2017

Plopp!

Nach drei Tagen Workshop wieder in den Alltag gespuckt warden... das hat schon was seltsames. Irgendwie ist man noch auf den Rhythmus Kaffee-Präsentation-Break-out-session-report-out-Kaffee-brainstorming-wrap-up-mittagessen-repeat-until-social event (drum-workshop)-dinner-bar-bett, repeat gepolt und draussen hat sich die Welt dann irgendwie doch weitergedreht.
Apropos: ich weiss ja, dass Sie alle unglaublich gern übers Wetter schimpfen und immer ist es zu heisskaltwindigregnerischdunkeldunkeldunkelkalt, aber mal ernsthaft: ich habe heute im T-Shirt geschwitzt! Nix ist hier dunkelkaltundregnerisch, nix!
Okay. Um in der Realität anzukommen habe ich erstmal einen bunten Strauss an Dingen erledigt:

  • Termin beim Konsulat gemacht, die Pässe der Kinder laufen ab. Das wird toll, jetzt kriegen endlich beide welche mit Unterschrift und Fingerabdrücken. (ein bisschen schade ist es schon, dass das süsse Babybild von L. damit offiziell verschwindet)
  • Meinen Hellofresh-Account gelöscht. (Wir haben insgesamt zwei Kisten zum reduzierten Preis genommen, das ist dann so teuer wie mit der ganzen Familie Essen zu gehen, nur dass man kochen muss und je nachdem eine Woche lang Zucchinischiffchen oder Grillgemüse isst, weil die Kinder das nicht mögen. Ausserdem ersäuft man in Müll und wenn dann hätten wir das eh nur für den Notfall gebraucht und im Notfall kann ich immer Nudeln mit Pesto machen oder zum McD gehen) Jajajaja, man kann natürlich pausieren, aber eben nur maximal .... 3 Monate im Voraus und ich habe Riesenpanik, dass ich das mal vergesse und dann, zack, stehen Lebensmittel für ein Vermögen vor meiner Tür, im schlimmsten Fall ist wieder Zucchinischiffchenwoche...
  • Dann habe ich Kaffeenachschub einsortiert (es gab ein Baristaset gratis dazu, und ja, ich gebe zu, dass das Gimmickgedöns in meinem Bestellverhalten, zumindest was den Zeitpunkt angeht, beeinflusst. Aber Kaffee darf hier sowieso nie ausgehen. Jetzt muss sich der Hübsche ---> Movember! nur noch einen Hipsterbart wachsen lassen, ein Holzfällerhemd anziehen, englisch sprechen, wir holen ein paar Möbel vom Sperrmüll, kleben irrwitzigen Preiszettel dran und schon fühlt man sich hier wie in Kreuzberg)
  • Reklamationen gemanaged
  • Wäsche geräumt
  • mit meinen Lieblingsitalienert telefoniert (Die Katze hat in mein Headset miaut und hat jetzt viele Fans in Süditalien)
  • endlich mal wieder gesportelt
  • mich über Geburtstagsbesuchsnägelmitköpfen gefreut
  • Rechnungen gezahlt
  • Einkaufszettel geschrieben
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Die Kinder vermisst. Sehr!