Mittwoch, August 30, 2017

Too cool

Es ist übrigens unwiederbringlich so weit: Little Q. ist aus den Mottoparties rausgewachsen. Schon die letzten beiden Jahre war er sich sicher: Pizza, Lagerfeuer, Übernachten. Wir haben ja jeweils noch das Zelt und die Fackelwanderung oben drauf gelegt, für mehr Event und so, aber dieses Jahr wird es das nicht geben, stattdessen einen Filmabend und dann schlafen alle im ausgebauten Dachgeschoss, weil unser Garten zu klein für zwei Zelte und die Kinder zu gross für zu siebt im Viermannzelt sind. Zu siebt? Wir haben doch die Regel "Lebensalter in Jahren = Anzahl Gäste"? Diese Anzahl haben wir allerdings für Übernachtungen eingschränkt (auch wegen Platz im Zelt ursprünglich :-)). Trotzdem könnte Q. von uns aus mehr als fünf Gäste einladen, aber das möchte er nicht. Es ist ein. und derselbe Freundeskreis die nahezu alles zusammen machen, von Schul(weg)e, Pfadi, Sportverein, alles. Nachdem ich die alle sehr gerne mag und die Gruppe auch total easypeasy funktioniert, habe ich da natürlich auch nix dagegen.
Und so werden wir auch nicht gross dekorieren ("Mami, wir wollen halt einfach chillaxen!"), wir werden alles für Pizza vorbereiten (das machen sie ja alles selber, incl. der Rechnung für Extrawünsche am Schluss), eine Finnenkerze in der Feuerschale anzünden und Marschmelonen bereitlegen, ein Eisbuffet mit Toppingbar vorbereiten (MEIN Kind macht sich Gedanken: "Hm, das wird dann schwieirig mit dem Sofa, wenn dann jemand saut. Vielleicht machen wir es so, dass wir Kissen auf den Boden legen und mit Eis muss man da sitzen, weil die kann, man ja zur Not waschen"), die mit Q. vorbesprochene Netflix-Auswahl zur Wahl stellen ("Alles steht Kopf" oder "Percy Jackson"), und uns dann zurücklehnen bzw. das Matratzenlager und das klassische Waffel. und Pancakes-Frühstück für den Morgen danach vorbereiten.
Ein minibisschen wehmütig denke ich schon an die Mottoparties zu Harry Potter (alltime Favourite!), Star Wars, Wild things, Super Mario etc. zurück. Aber hey: es ist schon auch ziemlich cool, praktisch nix vorbereiten zu müssen (UND Pizza serviert zu bekommen) und ausserdem ist da ja noch Little L, für den ich vielleicht noch die eine oder andere Party mit allem Drum und Dran ausrichten darf.