Sonntag, Juli 02, 2017

Letzte Runde

Ich sags mal so: dem Schlafdefizit hat dieses Wochenende nicht wirklich geholfen.
Heute wurde mir sehr deutlich vor Augen geführt, dass ich halt schon nicht mehr 20 bin und der wunderbare verschwatzte Abend mit LittleBinF (ich weiss jetzt, was Mispelchen sind. Und wieder einmal mehr, warum ich die unkommerziellen Tagebuchblogs am liebsten mag: man trifft sich zum ersten Mal in real (okay, zum zweiten Mal, zum ersten Mal war es auf der Gartyparty) und hat so unglaublich viele Anknüpfungspunkte, dafür müsste man im realen Leben praktisch schon seit dem Sandkasten Insiderjokes ausgetauscht haben.) führte dazu, dass ich heute so matschig war, wie ca Neujahr 2001, als wir damals morgens um 4 oder 5 von der Party in dem abrissreifen Haus (spätestens nach der Party) nach Hause gefahren waren und ach ... es gibt gsd nur Bilder von der Feier, nicht von dem Tag danach.
Aber eben: ich bin nicht mehr 20 und deshalb habe ich auch nicht bis mittags geschlafen, sondern bis halb acht (senile Bettflucht oder so), dann zusammen mit zwei unausgeschlafenen 8jährigen Frühstück gemacht, viel Kaffee getrunken, gesund gefrühstückt und irgendwann sind wir dann alle im Nieselregen raus, es hilft ja nichts, und jetzt kennt LittleBinF auch unseren PokémonGo-Clan, mit dem wir am Römischen Badhaus einen Despotar besiegt (und nicht gefangen) haben.


Den Nachmittag rettete der Hübsche mit dem grossartigen Einfall, dass wir doch ins Spassbad neben dem Supercharger gehen könnten. Warmes Wasser hilft immer :-) und das Auto ist auch wieder voll.


Jetzt gibt es noch Soulfood (mit ohne Salat dazu, weil ich jetzt gerade blogge statt Gemüse zu schneiden) und morgen starten wir in die letzte Schul-und Arbeitswoche vor #noerdstrom. Der Hübsche reist noch für zwei Tage nach Lyon (und ich bin so froh und dankbar, dass Businesstrips dieser Art mittlerweile einfach überhaupt kein Problem für uns mehr sind. Man schaut in den geteilten Kalender, schiebt eventuell ein, zwei Sachen und zack, läuft das.), die Kinder werden in der Schule aufräumen und sortieren, grosse Umbrüche wird es nicht geben, weil beide noch ein Jahr im genau gleichen Klassenverbund bei genau der gleichen Lehrperson verbringen, bevor übernächstes Schuljahr dann alles ganz anders werden wird, ich werde erledigen, machen, tun und dann gibt es am Freitag Zeugnispizza und wir haben freifreifrei.