Montag, August 24, 2015

Nachtrag #bloggerfuerfluechtlinge

Vielen Dank fuer das Feedback zum Artikel gestern auf allen Kanaelen.
Ich habe nun eine Annahmestelle fuer Sachspenden hier in Basel gefunden und zwar den OeSA direkt im Erstempfangszentrum.
Laut Auskunft der Dame, mit der ich heute gesprochen habe, leiden sie an Platzmangel, weswegen ich empfehlen wuerde, vorher kurz anzurufen und zu fragen, was sie gerade dringend brauchen.
Aktuell sind das:

  • Kinderkleider, aber nicht fuer Babies, da sind sie im Moment gut versorgt
  • Erwachsenenkleider, v.a. fuer Maenner und da besonders schmale Groessen ("Die meisten, die kommen, sind so ausgezehrt, die verschwinden in den meisten Kleidern")
  • Schuhe
  • und Koffer, Reisetaschen, Trolleys ("Oft haben sie nur Plastiktueten").


Ich habe zwar den Kinderkleiderschrank erst kuerzlich ausgemistet, aber in anderen Schraenken waren zB noch Schneeanzuege, Winterschuhe, Hallenturnschuhe, die wie neu aussehen, aber allen im Haus zu klein sind, Regenjacken, und fuer Erwachsene Wollpullis, Winterjacken, Fleecejacken und auch das eine oder andere Paar Schuhe zu finden. Ausserdem habe ich zwei Trolleys ausgemustert.
Ich wasche jetzt alles noch einmal durch, weil die Kleider direkt ausgegeben werden und sobald alles wieder trocken ist, bringe ich es vorbei.

(Und ja, als ich die Winter- und Uebergangsjacken eingepackt habe, musste ich dran denken, dass es genuegend Leute gibt, die den zukuenftigen Besitzern dann diese Markenkleider vorhalten werden, ohne zu ueberlegen, wo die wohl herkommen koennten.....)

Was ich uebrigens auch eine grossartige Aktion finde, ist "Mini Decki", eine Aktion, auf die mich Sabigleinchen hingewiesen hat: Fuer Kinder werden handgenaehte Decken genaeht und in den Erstaufnahmestellen verteilt. Diese Aktion ist mittlerweile auch nach Deutschland und Oesterreich uebergeschwappt, wer also Decken naehen mag, vielleicht auch Schulklassen als Handarbeitsprojekt?, das waere doch eine tolle Sache!