Dienstag, November 05, 2013

WMDEDGT im November?

Wie jeden Fünften im Monat möchte ich auch heute wieder von Ihnen wissen: Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?


Von meinem Tag gibt es heute nur die Kurzvariante:
ab 6:50h im Büro, ein dringendes Meeting jagt das nächste, dazu produzieren wir nun unter meiner Regie auf beiden Anlagen in einem Affenzahn Unmengen. Da mein Kalener explodiert, ist leider eingerissen, dass mir die dringendsten Termine auf die Mittagszeit gelegt werden (ich fand das früher immer total albern, wenn sich Leute "Mittagessen" als Termin in den Kalender eintragen. Finde ich immer noch albern, wenn der Kalender total leer ist, aber ich fürchte, anders werde ich diese Unsitte nicht in den Griff bekommen) und so hatte ich zwischen einem solchen Termin und der ersten Runde "Trimagisches Turnier" genau 15 Minuten, die ich für die erste Nahrung des Tages, die kein Kaffee war, nutzte, eine recht geschmacksneutrale Suppe ;-).
(Turnier lief soweit gut, aber wie man das aus Hogwarts kennt, treten da eh die Champions gegeneinander an und deswegen ist es wie immer kompliziert und bleibt spannend. Ich hatte mein Outfit mit der begrenzten Wahlmöglichkeit, die ich dank Betriebstauglichkeit habe, bewusst aus der hemdsärmlig-kompetenten Ecke gewählt, hat sich gut angefühlt ;-) ).
Der Nachmittag ging dann eigentlich genau so weiter, die rasenden Kopfschmerzen, die mich eigentlich seit morgens um neun begleiteten, sind immer noch da, die Kombination aus wenig essen (zu der Suppe kamen noch zwei Knoppers), wenig trinken (zu den zwei Morgenkaffees kamen noch drei oder vier mit ohne Milch, und immerhin eine Flasche Wasser) und erst die Anspannung (Waaaah, Turnier!) und dann die nachlassende Anspannung (Phew, Turnier vorbei) waren zuviel für die zwei Paracetamol, die ich dabei hatte.
Nun denn, um halb sechs war ich zu Hause, habe dem Hübschen unter viel Fluchen geholfen, den Crosstrainer, der nicht mehr mag, in riesigen Einzelteilen ins Auto zu bugsieren (wenn ich mich abgeregt habe und das Ding wieder geht, dann erzähle ich Ihnen eine Geschichte über keinen Service), habe die Kinder eingesammelt, zum Kampfsporttraining gebracht, mit dem verbleibenden Kind eingekauft (neben lebensnotwendigem wie Kakis, Brot und Joghurt auch einfach nur Schönes: Lichterketten und Sparschäler), Abendessen vorbereitet und mit heimgekehrtem Mann und grossen Kind verdrückt und jetzt bin ich so müde (und die Kopfschmerzen trotzen auch Ibuprofen), dass ich noch Wäsche zusammenlegen  und eine Maschinenladung aufhängen werde, die Spülmaschine ausräumen und dann werde ich nach einer heissen Dusche tief in mich gehen, ob ich noch zuschneide oder sogar nähe oder einfach ins Bett falle.

Der monatliche Turnus hat hier angefangen.
Wer mitmachen will, schreibt einfach heute Tagebuch und trägt sich in die untenstehende Liste ein: