Mittwoch, Oktober 05, 2011

They got us, babe

So, nachdem wir über Monate bis Jahre hinweg den Trend versucht haben zu ignorieren, Little Q. die gesamte Backstory in allen Details (wie lahm ist das denn: eine Anime-Serie, in der Kinder mit Kamfkreiseln spielen?) auswendig kann und einen Blade blind im Sandkasten schneller auseinander und staubfrei wieder zusammen bauen kann als ein Rekrut sein Sturmgewehr, Little L. schon "Let it rip!" schreien und die Blades aller Nachbarskinder bedienen kann, war es gestern abend so weit: Ich hatte von Little Q. genauestens instruiert alle einschlägigen Spielzeuggeschäfte der Umgebung abtelefoniert ("Nein, ich suche definitiv Metal Clash Blades, nicht die Tornados, nicht die mit Licht und Sound, nein, meinem Sohn ist es egal, dass die im Angebot sind, die haben ein ganz schlechtes Angriffsverhalten"), Little Q. hat sein Taschengeld zusammengesammelt und so ging es dann am Abend nach Kinderkrippe und Arbeit dann sogar noch über die EU-Grenze (dank Euroschwäche hat unser Kapitalistenkind auch noch mal ordentlich gespart), den ersten eigenen Beyblade kaufen (für die Kenner: "Fury Capricorn" für Little Q. und einen "Midnight Bull" für Little L., der zwar vor Ort gerne grosszügig auf den Beyblade verzichtet hätte und dafür lieber das mannshohe Toystory-Set genommen hätte).
Hach. Zwei seelige Jungs (normalerweise bekomme ich sie an Arbeitstagen kaum pünktlich aus dem Bett, heute hiess es schon vor sechs: "Let it rip!") und, ich muss es zugeben, zwei Eltern, die doch högscht interessiert an der Technik und den Variationsmöglichkeiten sind ;-).
In diesem Sinne: Welcome to the mainstream! (Und könnte sein, dass dieser Post den längsten Satz dieses Blogs enthält)