Dienstag, Januar 04, 2011

Kapitalismus, nein danke.

Q.: "Schau mal, Mama, was der P. mir geschenkt hat!"
(ein pinkes Gummiband in der Form eines Pudels)
K.: "Aha. Und was hast du ihm dafür gegeben?"
Q.: "Einen ganzen Arm voll Gummibänder."
(selber gekauft vom Taschengeld und stolz getragen, natürlich waren doppelte dabei. Deswegen schmerzt mein Mutterherz in Vertretungfür Little Q., der, lassen Sie uns doch ehrlich sein, von einem Älteren abgezogen wurde)
K: "Aber warum gibst du ihm denn vier Bänder, wenn er dir nur eines gibt?"
Q.: "Weisst du, Mami, er hatte halt nur eins, also eigentlich zwei, aber das andere war eine Prinzessin und das wollte ich nicht. Und ich hatte halt vier doppelte."
K.: "Meinst du nicht, dass das nicht so ein guter Tausch war? Jetzt hat der P. drei Bänder mehr als vorher und du drei weniger" (und eins davon ist ein pinker Pudel....)
Q.: "Ah. Ja. Schon, eigentlich. Aber kein Problem, ich gehe das morgen zurücktauschen."

Und wieder schmerzt mein Mutterherz, weil das vermutlich in die Hose gehen wird. Wie bringe ich meinem Kind denn bei, dass nicht alle so nett sind wie er?