Samstag, Oktober 16, 2010

Paralleluniversum in Filz

"Und wenn die Zaubernuss nicht aufgehen will, dann sollten wir sie auch nicht dazu zwingen."
Sagten Lumlum und Poffel (oder Pompom und Luffel, vor lauter Märchenwolle um mich rum und einem hibbeligen Little L. auf meinem Schoss, der im Aufführungsraum einen unter dem Waschbecken versteckten Holzlaster entdeckt hatte, war meine Aufmerksamkeit nicht 150% auf die Geschichte gerichtet) und damit war das Puppentheater zu Ende.
Vor der Tür warteten schon schokoverschmiert Little Q. und der Hübsche, die mit der deutlich noch weniger spannenden, dafür deutlich längeren Marionettenaufführung ("Das ist der Geheimrat Tegel, der trifft seinen Türkenfreund Mustafa") schon fertig waren ("Uuuuund, gefällts dir, Little Q.?" "Ja. Wie lang gehts noch?") und sich somit einen biodynamischen Schokocrepe gegönnt hatten.
Nun ja. Was erwartet man, wenn man als to the bone rationale Naturwissenschaftler zu einem Märchenfest an einer Steinerschule geht...
Immerhin habe ich endlich mal Gabriela kennengelernt. Das nächste Mal vielleicht mit ein bisschen weniger Filz und Wichteln um uns rum und dafür ein bisschen mehr Zeit, das wäre toll!
Der Hübsche fordert, dass ich hier schreibe: "Dieser Nachmittag war ganz allein meine Idee. Ich übernehme die volle Verantwortung."