Samstag, April 17, 2010

An mein Herz

Melody. Danke fürs Ausformulieren dessen, was ich eigentlich gemeint habe.

Kommentare:

petra hat gesagt…

Könnte jetzt bitte diese Hexenjagd nach meinen angeblichen Argumenten beeendet werden?

Bitte mal GENAU lesen was ich geschrieben habe.

Ich sehe nichts frauenfeindliches darin, wenn man durch die Umstände Gelegenheit bekommt, sich um sein krankes Kind zu kümmern.

Das geht ja schon durch andere Blogs-finde ich echt schlimm so was.. einer fängt an und die anderen plappern alles nach.

Hoffentlich ist damit alles aufgeklärt- wer sich trotzdem noch angegriffen fühlt darf mich gerne anmailen.

petra- nicht anonym

Tin@ hat gesagt…

"Ich sehe nichts frauenfeindliches darin, wenn man durch die Umstände Gelegenheit bekommt, sich um sein krankes Kind zu kümmern."

Ja, weil Frau Brüllen die kranken Bälger sonst immer in die Krippe abschiebt, um sich an Arbeitplatz endlich mal selbstzuverwirklichen.

Gestehen Sie Frau Brüllen, sie wurden überführt!

petra hat gesagt…

wo bitte hab ich denn sowas gesagt?
gibt es denn kein ende mit diesen verleumdungen?




ok ich gebs auf...
fesgefahrene negative meinungen über mich sind auch durch die wahrheit anscheinend nicht zu bewegen.
traurig traurig





petra

Barbara von Alpenschick hat gesagt…

Diese Diskussion ist absolut doof. Wisst ihr warum? Weil Kinder auf die Welt bringen, erziehen und das nötige Geld dafür zu verdienen einfach der strengste Job der Welt ist. Egal ob arbeitende Mutter, oder Vollzeit-Mutti, es verlangt einem extrem viel ab. Wie man es macht, hängt von so vielen Faktoren ab, dass man fast kein Urteil über die Entscheidungen anderer Frauen fällen kann. Hier in diesem Blog lese ich immer mal wieder mit und oft habe ich mir gedacht, dass das Leben dieser Mama wirklich sehr streng ist. Mitleid mit den Kindern hatte ich nie, aber ich hatte oft das Gefühl, dass Frau Kleines Brüllen einen sehr hektischen Alltag lebt. In diesem Sinne rufe ich zu mehr Solidarität zwischen uns Frauen und im Speziellen unter uns Müttern auf....
Liebe Grüsse
Barbara

Melody hat gesagt…

Anytime :-)

Das kleine Brüllen hat gesagt…

Liebe Petra,
das hier ist sicher keine Hexenjagd gegen dich. Ich muss ehrlich sagen, dass ich gar nicht genau weiss, welchen Originalkommentar du missverstanden siehst.
Mich hat einfach die in diversen Kommentaren angeklungene(vielleicht gar nicht so gemeinte) Annahme gestört, dass ich, überspitzt gesagt, doch froh sein solle, weil jetzt hätte ich ja mehr Zeit für die (kranken) Kinder und sowohl die Kinder als auch ich würden in Zukunft weniger krank werden.

In diesem Sinne: es ging nie gegen dich. Schwamm drüber?

schussel hat gesagt…

Das bittere ist ja, dass die Leute solche Kommentare wirklich nicht böse meinen - es sitzt einfach so tief drin. Wie sagte doch mein Chef neulich, als ich davon erzählte, dass der Knirps mit Lungenentzündung in der Klinik lag:
"Das war bestimmt seine Art, Ihnen zu sagen, dass sie nicht arbeiten gehen sollen..."
Ja klar. Deshalb wurde er krank. Warum auch sonst.
(und mein Chef unterstützt mich wirklich..)

Tin@ hat gesagt…

Wisst ihr, was mich wirklich immer wieder aufregt?

Wo sind die Väter in der ganzen Diskussion? (allgemein, nicht bezogen auf Herrn Brüllen)

Warum spricht alle Welt von den arbeitenden Müttern und nimmt dabei wie selbstverständlich hin, dass der Vater sowieso außer Haus ist? Der mahnende Finger geht IMMER und ausschließlich auf die Mutter. Selbst wenn sie als leitende Angestellte und er als Hausmeister (überspitzt gesagt) beschäftigt wären, stünde es außer Frage, wer seine Arbeitszeit gefälligst zu Gunsten der Kinder einzuschränken hat.

Klari hat gesagt…

Und all diese Diskussionen um die "Rabenmutter", die auch noch arbeiten geht / GEHEN MUSS (wegen der Kohle) gibt es nur im deutschsprachen Raum. In Norwegen oder Schweden ist das überhaupt kein Thema.... Im Gegenteil würde man sich da wundern, wenn die Frau nicht arbeiten gehen will. Der Staat unterstützt eben Mütter (und Väter), weil er sich über den Nachwuchs freut!

josili hat gesagt…

Ich finde es sehr erleichternd, dass ich diese Diskusion hier in Portugal nicht führen muss. Es ist einfach wie es ist. Und ehrlich gesagt, gibt es einige Momente in meinem Alltag in denen ich Vollzeitmütter uneingeschränkt beneide, zB.darum, dass sie an einem verregneten Sonntag keine Wäsche waschen müssen ;-)

Erzangie hat gesagt…

Vielleicht liegt die Krux ja auch darin, dass sich Mütter mal eingestehen müssen, dass sie ihre Entscheidung, zu arbeiten oder nicht, aus ihren EIGENEN Wünschen heraus fällen, und nicht, weil es für die Kinder besser oder schlechter ist.

Mich nervt an diesen immer und immer wiederkehrenden Diskussionen am meisten, dass auf der einen Seite behauptet wird, den Kindern würde die mütterliche Umsorgung fehlen und von der anderen Fraktion der Vorwurf, die Kinder würden durch eine Gluckenmutter zu unselbständigkeit erzogen. Immer sind die Kinder das Argument für oder gegen eine Lebensweise. Sagt doch einfach mal, dass IHR euch mit dieser oder jener Lebensweise besser fühlt!
Und Mütter sollten verdammich mit diesem Konkurenzkampf gegen einander aufhören. In der Zwischenzeit verdienen die Kerle nämlich ein Drittel mehr Geld, machen Politik und besetzen die Aufsichtsräte. Und werden nie gefragt, wer denn gerade den kranken Sohn oder die kleine Tochter betreut.

Gruß
Erzangie

Das kleine Brüllen hat gesagt…

Meine Lieben, ganz ehrlich: halblang. Ich habe nirgends eine Diskusison zum Thema arbeitende Mütter vs. Vollzeitmütter oder wie auch imme rman das nennen mag, angezettelt. Würde ich auch nie, weil man da nie zusammen kommt. Ich habe nie gesagt, dass 100% Daheimmütter schlechte sind. Und deswegen lasse ich mir auch nicht sagen, ich wäre eine schlechte.

Was mich stört, ist ich sage: "Durch die Kündigung (oder die Ankündigung der Kündigung) verliere ich meinen Traumjob, Scheisse, mein perfekt ausgetüftelter Lebensplan bricht zusammen." Und als Antwort bekomme (zumindest kam das zum Teil so bei mir an):"Warts ab, wirst eh bald einsehen, dass der Scheisse war."
Und das, ganz ehrlich, stinkt mir. Ich habe mir sehr viele Gedanken gemacht, wie ich Arbeit und Kinder unter einen Hut bekommen will. Da stehen auf der einen Seite die Kinder (und @Erzangie: das liegt ja in der Natur der Sache, dass man, sobald Kinder da sind, jede Entscheidung im Hinblick auf ihr Wohlergehen trifft, oder? Meinst du, irgendeine arbeitende Mutter hat gesagt: "Scheissegal, was mit den Blagen ist, ich will mich selbst verwirklichen, egal, ob die dabei vor die Hunde gehen?" Jede, absolut jede, tut das (oder sollte das tun können), was sie als für sich und die Kinder als am besten empfindet. Für mich ist das der Teilzeitjob mit Krippenbetreuung (ich habe erstens gesehen, wie meine Mutter nach 20 Jahren "Familienpause" von meinem Vater mit vier Töchtern sitzen gelassen wurde und wieder anfangen musste zu arbeiten. So möchte ich nie da stehen. Zum anderen habe ich nicht ein extrem anspruchsvolles Fach studiert und promoviert um 24/7 Kinderbespasser zu sein. Da wären weder die Kinder noch ich glücklich. Und in meinem Job kann man sich keine drei Jahre Babypause leisten. Das geht einfach nicht).
Das wollte ich alles gar nicht schreiben, weil diese Diskussionen nie zu etwas führen.
Nun gut.

Bianka hat gesagt…

Ich sag nur: "Mütter, Euer Feind ist weiblich" ;-) - Du machst das schon richtig, und ich hatte letzten September nicht das Gefühl, dass Deinen Jungs irgendwas "abgeht", weil Du arbeitest - und ich habe auch bei Tim nicht das Gefühl, dass er einen "Knacks" hat, weil ich arbeiten gehe...

Kassiopeia hat gesagt…

Und das findest du gut, was da steht? Weißt, dass dich das aufregt, versteh ich. Aber da steht der gleiche scheiß in grün- das da "drüben" ist in keinster Weise besser!...

Das kleine Brüllen hat gesagt…

@Kassiopeia: nein. Weil eben nicht die Mütter, die daheim bleiben, verteufelt werden, sondern die, die daheim bleiben und allen, die es anders machen, sagen, dass sie es falsch machen und ihre Kinder vernachlässigen. Ich zB bewundere sehr, was und wie du es machst (auch wenn du das immer nicht hören willst), ich könnte (und wollte, da bin ich ehrlich) es nicht. Deswegen sind wir trotzdem beide gute Mütter und weil wir beide auch nette tolerante Menschen sind, können wir akzeptieren, dass es für andere Menschen andere Lebensentwürfe gibt, die genauso stimmen wie der eigene, oder?

josili hat gesagt…

Amen! ;-)

Kassiopeia hat gesagt…

@Frau Brüllen: Ja. Na klar, weißt du doch! :)

Nur hat die Frau, wenn ich das richtig verstanden habe, gesagt sie arbeitet selbst. Das heißt die ganze Vollzeit-Teilzeit-Mutter-Diskussion, die daraus entstand ist überflüssig.
Wenn ich das richtig verstanden habe, war es ein Spruch ala "dann haste ja jetzt Zeit, sieh es mal von der Seite..." Dein Satz dazu wäre gewesen: "Du Scherzkeks, ich wäre wohl wesentlich entspannter und hätte mehr nerven, wenn ich mir zu dem Kranksein des Kindes nicht permanent Sorgen um meine berufliche Zukunft machen müsste..."

Scheiße gelaufen, hieß das früher glaub ich...

Und P.S. Mir reicht die Sorge um einen Arbeitsplatz und abgesehen davon, dass ich gar keine Lust hätte arbeiten zu gehen, wüsste ich gar nicht wann ich noch arbeiten gehen sollte und es ist mir ein Rätsel wie du das hinbekommst, deswegen Hut ab vor dir! (Und jetzt komm mir bloß nicht, mit diesem bei dir sind es ja vier blabla...) :)

Kassiopeia hat gesagt…

Und im übrigen hat Melody ganz klar gesagt, wo ihr Standpunkt liegt. Wenn ich ihr glauben würde, mache ich es mir leichter zu Hause zu bleiben. Und das ist eine Aussage, die total daneben ist. Das ist nämlich an dieser Stelle wertend und nie würde ich die Frechheit besitzen pauschal so über dich und andere arbeitende Mütter zu sprechen...
Sie hat die Aussage von Petra benutzt um mal ordentlich auf die Kacke zu hauen, aber davon hast du ja im Moment selbst genug gehabt :) Von daher soll es dich nichts mehr angehen!

Erzangie hat gesagt…

Nur eins noch: ich glaube, du hast mich missverstanden (oder ich habe es nicht klar genug formuliert: ICH weiß das, dass JEDE Mutter für das Wohlergehen ihrer Kinder sorgt!) Ich bin selbst Vollzeitberufstätig, allein erziehend mit zwei Kindern UND studiere nebenher, von daher würde ich tendeziell ja eher auf der Seite der berufstätigen Müttern stehen... wenn, ja WENN man überhaupt auf einer Seite stehen muss! Mein Kerngedanke ist doch, dass beide Lebensmodelle gleichwertig sind und dass dieser "Krieg" sowas von überflüssig und schädlich ist..

Aber: egal. Du hast recht, man kriegt es nicht übereinander. Ich wünsche dir viel Erfolg bei den Bewerbungen. Es gibt nix schlimmeres als die Ungewissheit, wie es weiter geht. Und gute Besserung dem Kleinen!

Grüße
Erzangie

Melody hat gesagt…

Melody hat ganz klar gesagt, dass eine DOPPELBELASTUNG nicht so einfach ist wie eine Einzelbelastung. Das stimmt ja auch.

Ich übersetz das mal von der Theorie in die Praxis, Kassiopeia: Wenn du jetzt mit 4 Kindern noch "nebenbei" arbeiten gehen würdest, dann wäre das nicht einfacher, sondern schwieriger zu organisieren im Alltag.

Oder: Wenn ich mit dem Arbeiten aufhöre, dann ist das viel einfacher zu organisieren für mich, als wenn ich "nebenbei" arbeite.

Das und nur das ist meine Aussage. Ganz simpel, einleuchtend und alles andere als diskriminierend oder wertend.

Aber wenn du mich gerne unbedingt falsch verstehen möchtest, darfst du das natürlich herzlich gerne :-) ich möchte dabei aber bitte nicht mitmachen, mein Tag ist wunderbar erfolgreich begonnen und angenehm ausgelastet und ich mag ihn mir nicht durch unnötigen Streit verderben.

Muschelfrau hat gesagt…

Lalalalalaaaaa *ein fröhliches Liedchen träller*

Frau Brüllen, Sie machen das ganz toll, und auch Kassiopeia *an mein Herz drück* find eich einfach nur Bewundernswert :-)
Es wird immer und immer wieder solche Disskusionen geben und sie führen zu NICHTS!!

Denn jede Mutter macht ihr Ding ;-)


Alles Liebe von der 3-fach Mutter

:-)

Kassiopeia hat gesagt…

@melody: Nein, es wäre nicht schwierig"er" arbeiten zu gehen. Weil daheim einfach ganz andere Schwierigkeiten auf mich warten, als in der Zeit in der ich nicht präsent wäre. Soviel nur dazu.
Es wäre anders. Aber nicht schwieriger. Schwierger wäre meinen Mann zu verlieren und alles allein machen zu müssen.

Melody hat gesagt…

@Kassiopeia: Dann haben wir wohl einfach nur sehr unterschiedliche Vorstellungen von dem, was wir jeweils schwierig finden - aber angreifen wollte ich dich sicherlich NICHT mit meiner.

Kassiopeia hat gesagt…

@melody: Ich glaube, dass ich dich ganz gut verstanden habe. Wenn ich dich an dieser einen Stelle richtig verstehe, sprichst du mir sogar einen schwierigen Alltag ab? Du hast eben deinen Standpunkt. Den du ganz klar vertrittst.
Ich eben meinen. Ich arbeite hart, jeden Tag. Von zu Hause aus.

Melody hat gesagt…

@Kassiopeia: Ich glaube, dass du mich nicht richig verstanden hast und auch gar nicht richtig verstehen willst und dass es meine Zeit verschwendet, geduldig immer noch mal wieder neu zu erklären.

Es muss eigentlich ausreichen, wenn ich dir einmal erkläre, dass ich dich nicht persönlich angreife und mich doch nicht mal mit dir oder deiner Situation überhaupt gedanklich beschäftige - der Rest ist dein Problem, findet in deinem Kopf statt.

Tatjana hat gesagt…

Das regt mich zu sehr auf...
Fakt ist, Melody zitiert Petra falsch und verkennt ihre Aussage.
Außerdem gebe ich Kassiopeia recht, es ist nicht zwingend schwieriger neben der Familie arbeiten zu gehen.
Allein, die Tatsache, dass ich auf dem Arbeitsweg deutlich schneller vorrankomme, mehr erledigen und besorgen kann als wenn ich mit Kind/ern unterwegs bin. Und ganz zu schweigen von den Leuten die "auf Arbeit" eine geradezu ruhige Kugel schieben... Das ist doch alles nicht vergleichbar, liebe Melody und alles andere als grundsätzlich "schwieriger zu organisieren".

...und das Sie das auch so gemeint haben, Frau Brüllen, ist enttäuschend.