Dienstag, Oktober 21, 2008

Die Coens und ich

Ich glaube, ich bin der einzige Mensch, der die (meisten) Filme der Coen-Brüder echt blöd findet.
Ganz grosse Ausnahme vorweg: "The Big Lebowski" ist grossartig.
Aber sonst?
Ich habe gezwungenermassen "Fargo" gesehen (gezwungen deswegen, weil auf einem Nachskiferientreffen beschlossen wurde, dass wir uns jetzt ein Video ausleihen und meine Vorschläge alle untergebuttert wurden) und fand ihn einfach nur platt von Story/Dialogen und allem.
Dementsprechend lange habe ich mich dann geweigert, de "Big Lebowski" anzusehen, der dann aber ja eine sehr positive Überraschung war.
"Oh Brother, where art thou?": klar, der Schorsch ist immer schön anzuschauen, die Musik war gut und die Anspielung auf die Odyssee für mich als Altgriechisch-LK-lerin auch okay, aber ein Meisterwerk? Sicher nicht.
"The Man who wasn't there" war so langweilig, dass ich nur noch weiss, dass er in schwarz weiss war.
"No country for old men": wow. Selten so eine platte Story in so platten Dialogen so langatmig erzählt gesehen. *gääääähhn"
Und trotzdem werde ich mir natürlich "Burn after reading" (Schorsch! Brett!) ansehen und auf einen zweiten Lebowski hoffen.
Ich Banause.