Mittwoch, April 18, 2007

Schwindeln gildet nicht

Dank wildester Schlafeskapaden von Little Q. gehe ich müdigkeitstechnisch ein bisschen auf dem Zahnfleisch. Kein Problem, der Hübsche und ich waren als Kinder wohl genauso. Mein Vater wollte mir letztens wohl Mut machen:"Aber so ab drei oder so, da warst du dann kaum noch wach zu kriegen" Super, da haben wir ja schon mehr als die Hälfte überstanden...
Wie gesagt, kein Problem,mit ein bisschen mehr Kaffee geht das prinzipiell schon. Leider hat sich mit der Müdigkeit auch der "gutartige Lagerungsschwindel" wieder eingestellt. Erstmals hatte ich das zu Dissertationszeiten, lief von HNO-Arzt zu HNO-Arzt, um dann endlich nicht mehr als Simulantin abgestempelt mit einem kleinen Übungsprogramm "Kopf links, rechts, dreimal nicken" oder so nach Hause geschickt zu werden. Das Ganze äussert sich mit extremen Schwindelanfällen bei Lagewechsel, d.h. zB wenn ich mich ins Bett lege, fühle ich mich erstmal wie auf einem Karussell. Heute morgen, als ich bei Little Q.s "Mami, Mej"-Rufen in die Küche spurten wollte, hat es mich erst mal auf den Boden gelegt.
Plan: Kreislauf auf Trab halten (nicht schwer mit Büro im 3., Labor im 1. Stock und einem Laboranten, der einem alles genau zeigen will), im Moment eher weniger solche Aktivitäten (habe keine Lust, irgendwelche Gittertreppen runterzufallen oder in eine Kessel zu stürzen) und alles mit viel Schlaf (hahahahaha, heute Nacht auf dem Schlafsofa immerhin 5 Stunden ungestört, das ist doch was) wieder hin zu kriegen. Das Übungsprogramm habe ich leider verloren, seinerzeit.
PS: Es lebe Wikipedia. Da habe ich doch neben der medizinischen Erklärung (igitt, in meinen Ohrgängen schwimmen Sachen rum) auch noch das Übungsprogramm wiedergefunden...