Sonntag, Januar 25, 2026

250125

 Irgendwie zerrinnt mir der Tag heute zwischen den Fingern. Ich bin eigentlich früh aufgewacht, habe Kaffee mit INternet und Buch im Bett genossen (naja, ich habe das Buch "Nobody's Girl" ausgelesen, das ist eher harter Tobak als Genuss und macht so unendlich wütend auf die mächtigen, reichen Männer dieser Welt, die glauben, sie können sich einfach alles nehmen). Dann noch vor dem Frühstück den Teig und die Karamellsosse für die Sticky Buns vorbereitet, gemütlich gefrühstückt mit allen.

Der Hübsche und ich sind dann eine Runde spazieren gewesen, dann ging es für die Jungs ins Gym, für mich ins Homegym (unten in der Küche gingen die Zimtschnecken). 

Nach ausführlichem Training mit schwachen Armen die schwere Auflaufform voll Zuckercreme in den Ofen gestellt und geduscht, Kleider für morgen gepackt, dem Gartenbauer geantwortet (Learning bisher: Antworten bisher nicht direkt speditiv, kann daran liegen, dass Gartenbauer mehr Draussenleute als COmputerleute sind oder aber, dass sie im Januar noch nicht voll besetzt und in bisschen Winterpause sind. Ausserdem: von der deutschen Seite will wegen des administrativen Aufwands niemand ind er Schweiz arbeiten. Wir dachten, nachdem wir keine Elektroinstallationen bräuchten, wäre das eher ok, aber nein. Naja. Jetzt hat einer geantwortet und wir finden hoffentlich bald einen Termin, der uns allen passt), dann Zimtschnecken verspeist (sie sahen jetzt nicht besonders fotogen aus, sehr klebrig, sehr süss, kann man mal machen, aber nix für immer), einen kleinen Island Itinerary geschrieben, ein Kissen geflickt, viel Wäsche erledigt, für morgen gepackt, überlegt, was es zu essen gibt (Curry), festgestellt, dass das die letzte Dose Kokosmilch ist, also eine Koro-Grossbestellung zusammengeklickt, Ründchen, Wäsche, mehr Wäsche, naja, jetzt ist es dunkel und Currykochzeit. Irgendwie fühlt es sich versandelt an, der Tag, aber andersrum: eigentlich ist einiges passiert. Tja.

Hm




Samstag, Januar 24, 2026

240126

 Ausgeschlafen, mit (verdientem) leichtem Kopfweh vom Rotwein gestern abend aufgewacht (war aber sehr, sehr gut), Kaffee im Bett, dann Frühstück nur mit L., Q. war schon seit längerem "Seile retablieren" im Feuerwehrmagazin.

Danach hatten die beiden Planungstag für keine Ahnung was bei den Pfadis, der Hübsche und erledigten Häuslichkeiten (unter anderem haben wir die übervollen Recyclingsäcke weggebracht, dann gemeinsam beschlossen, dass genau jetzt der Zeitpunkt gekommen wäre, die echt in die Jahre gekommenen, kaputten und beliebig ekligen Säcke zu entsorgen und ersetzen. Wir sind in den Baumarkt stöbern gegangen und haben jetzt (das Bünzliherz jubelt) stapelbare Recyclingeimer mit Einwurfklappe, auf die man den gewünschten Inhalt als Piktogramm kleben konnte.

Dann: Ausflug in die grosse Stadt, der Hübsche wollte Mammut-Schuhe schauen und probieren gehen. Dazu muss man wissen: der Hübsche ist jetzt ja genauso digital Ureinwohner wie ich, aber warum auch immer hat er unglaubliche Hemmungen, online zu shoppen, besonders Kleider und Schuhe, weil man da ja, Gott bewahre, was zurückschicken müssen könnte. Er kriegt aber genauso auf sein Onlineverhalten abstimmte Werbung wie ich, aber anstatt dann irgendwann schwach zu werden und zu bestellen (und evtl die falsche Grösse zurückzuschicken), will er das dann irgendwo offline anschauen und probieren. Für die Mammutschuhe waren wir ja vor ein paar Wochen schon im Bächli-Bergsport (hatten sie nicht), heute sind wir in die Basler Innenstadt gefahren, weil es dort einen Mammut-Store gibt, und wo, wenn nicht dort (naja, zB bei Bergzeit.ch, wo ich sogar einen Account habe, weil ich mal irgendetwas wildes für die Pfadis dort bestellt habe. Seilbürsten oder eine Seilschleuder oder so was), sollte es diese Schuhe geben? Stellte sich raus: es gibt den ganzen Mammutstore schon nicht mehr. Wir waren dann in allen Läden, die vermeintlich oder gemäss Google Maps irgendwas mit Mammut hatten, sind 16k Schritte gelaufen und in keinem der Läden gab es die Schuhe. Auf Nachfrage erzählte der Hübsche, dass er diese Werbung seit 2024 bekäme und vermutlich gibt es die Schuhe einfach nirgends mehr (vielleicht nicht mal mehr bei Bergzeit.ch).

Naja.

Auf dem Weg haben wir ein sehr gehyptes Cheesecake-Cafe ausprobiert (joa, es war irgendwie hinten drin und über so einem highend-Krusch-Laden, die Tische und Stühle nicht mal schraddelig zusammengewürfelt, wie Herr Buddenbohm bemerkte, sondern... Ikea-Family-Restaurant-Charme, nur in wackelig. Cheesecake ok (bin kein Cheesecake Fan, insofern kein Massstab), Cappuccino immerhin mit der guten Oatley Barista, aber lauwarm und sehr klein. Die angestossenen Teller und Tassen trug man selber auf einem kleinen Tablett in den ersten Stock, räumte dann das Geschirr selber in Spülkörbe und call me cheap shit oder altmodisch, aber warum genau ich dafür Trinkgeld bezahlen soll, weiss ich nicht. Vielleicht, weil man sich den Kaffee nicht selber eingeschenkt hat. Naja.


Ausserdem hatte ich beschlossen, dass ich jetzt doch Adidas Handball Spezial Schuhe möchte, in Wildleder entweder blau oder weinrot (nachdem ich von meiner Handballschwester gelernt habe, dass es nicht peinlich ist, wenn man die als Nichthandballer trägt, weil es ungefähr die unprofessionellsten Handballschuhe der Welt sind und kein Handballer, der was auf sich hält, die zum Spielen trägt. Und dass der Saugnapf an der Ferse keiner ist, sondern eine Dämpfung). Ich war also in mehreren Sportschuhläden, alle hatten die Schuhe in einem Preisbereich von 50 bis 140 CHF, mit sehr abstrusen Aussagen zu der verfügbaren Grösse (ich bräuche Grösse 39 oder halt, wie Adidas sagt. 39 1/3, jetzt nicht abstrus grosses oder kleines). In dem einen Laden sagte man mir: "Die kleinste Grösse dafür ist 40 2/3, für kleiner müssten Sie in die Damenabteilung gehen". Dort sagte man mir "Die grösste Grösse, die es gibt, ist 38 1/3". Im nächsten Laden sagte man "Die gibt es nur bis 37."

Ja, mei, dann halt nicht. Ich habe mir noch im Laden das Unisexmodell (!!!) bei Zalando in 39 1/3 bestellt und freue mich sehr.

Das klingt jetzt sehr motzig, ist es aber gar nicht: wir hatten wirklich einen sehr schönen Nachmittag zusammen, mit dem Hübschen macht eh alles Spass (ok, manche Sachen mehr, manche weniger, aber das hier war auf der "mehr"-Seite)

Wir beide haben uns vor dieser Kunst angemessen erschreckt (auf dem Foto sieht es noch fieser aus, weil man nicht sieht, wie unnatürlich still sie sich halten, weil halt nicht menschlich)



Daheim wurde uns mitgeteilt von der U25-Fraktion, man wäre nur kurz da und würde dann mit den anderen Pfadis essen und chillen, immerhin noch bevor ich von der superleckeren Gemüsesuppe zum Abendessen erzählte, daran wird es wohl nicht gelegen haben.

Unser Auk Mini, den wir uns zu Weihnachten gegönnt haben, funktioniert übrigens super und bald wird geerntet:


Die Katzen haben gestern ein neues Bett bekommen und ich habe im Laden wirklich gedacht, es wäre gross genug für beide (nicht zusammen natürlich): upsi.




Freitag, Januar 23, 2026

230126

 Um halb fünf von einer gerne frisches Frühstück haben wollenden kleinen Katzen geweckt worden. Sie hat aber nur aus dem Bad gepiepst, nicht eine Eskalationsstufe höher gezündet und die Klospülung gedrückt, da stehe ich dann meistens doch auf. So haben wir uns drauf geeinigt, dass sie Trockenfutter frisst und dann an meinem Bauch eingerollt schläft, bis wir gemeinsam um sechs aufstehen.

Dann: Frühstück, heute mit L., weil ja eine halbe Stunde später als sonst. Das war auch mal wieder schön (Ich habe ja gsd Kinder, die morgens auch schon sprechen und unterhaltsam sind!)

Dann: eine Runde arbeiten, bis es Zeit zur Physio war. Freitag ist ja eigentlich mein Tag für ein Alignmentmeeting mit meinem Strategy-Counterpart für ein Produkt, der genauso spricht wie mein Schwager und sonst für Zeug fertig machen und erledigen. Und: für Notfallmeetings, die dringend die Woche noch sein müssen. Davon hatte ich heute einige, sozzusagen Scherben zusammenkehren nach dem gestrigen Autounfall. Tja nun (Ich musste die ganze Zeit an die einzige Zeile aus "Clerks" denken, an die ich mich erinnere "I am not even supposed to be here today" 

Dann: Einkaufsründchen mit Hörbuch auf den Ohren, Mittagsründchen mit dem Hübschen, dann noch ein paar Scherbenmeetings, dann eine kalte Radrunde zum Katzen- und Vogelfutternachschub kaufen. Ich habe noch ein insektenhaltiges Futter gekauft und hoffe, das lockt noch ein paar andere Vögel an. Bisher habe ich unzählige Videos und Bilder von Kohl- und Blaumeisen und Rotkehlchen, viele davon wiederkehrend, alle schon benannt. Ich habe halt noch mindestens einen coolen Namen für einen Spatz schon vorbereitet, deswegen... kommt, es gibt genug zu essen!

Dann: Pizzateig vorbereiten, Wäsche zusammenlegen, nochmal nachrecherchieren, ob da ein Fehler in der Strickanleitung ist oder ich einen Knoten im Hirn habe...

Wochenende, ich kann es brauchen!

Donnerstag, Januar 22, 2026

220126

 What a day.

Eigentlich hätte es mir schon eine Ahnung geben sollen, als ich beim Schwimmen von einer Rückenschwimmerin von hinten, naja, nicht nur gerammt, sondern halt praktisch überschwommen wurde. Sie hat mich mehrfach berührt und fester berührt und als ich mich dann umgedreht habe, weil ich mir dachte: "Bruder, was ist dein Problem?", lag sie mir praktisch Rücken auf Rücken auf dem Rücken und hat mir aus 10 cm Entfernung ins Gesicht geglotzt "Ohhh". Ja, ohhh. Ok, offensichtlich schwimme ich sehr langsam, aber naja, ab einem gewissen Alter, so in etwa ... 5 Jahre oder so, sollte man doch verinnerlicht haben, dass man am Hinterkopf keine Augen hat und wenn man schon voll gut und schnell Rückenschwimmen kann, sollte man doch auch die Erfahrung gemacht haben, dass es nicht der Normalfall ist, dass man einfach weiterschwimmt, wenn man irgendetwas berührt? Es könnte ja auch zB nicht ich, sondern dern Beckenrand gewesen sein. Wäre sie dann auch einfach weitergeschwommen, bis sie auf dem Rücken auf den Fliesen gelegen wäre und hätte immer einfach weiter gepaddelt? Naja, ich schweife ab.

Ab dann wurde es nur noch seltsamer und ein eigentlich okay aussehender Tag entwickelte sich zu einem Autounfall, der sich in Zeitlupe vor einem entwickelt, man sagt noch: "Du, da vorn, Strassensperrung, vielleicht bremsen, oder hier, guck, Abzweigung, das ist nicht mal ein Umweg, hallo? Halt? Stopp?", aber als Antwort wird aufs Gas gedrückt und gesagt "Ich nehm das auf meine Kappe" und dann puff. Tja. Und das, wo ich die letzten Monate so viel dran gearbeitet habe, dass man sich in dieser Gruppe wieder an die Verkehrsregeln hält und sich langsam und vorsichtig wieder Radfahrer und Fussgänger nach draussen trauen.

Das wird jetzt noch einige Folgen haben und meine Güte, ich möchte das nicht. Naja.

Das Heimradeln heute war essentiell wichtig, um den Kopf frei zu kriegen, respektive die direkten nächsten Schritte zu planen, wie man da Schadensbegrenzung betreiben kann. Immerhin hat das funktioniert und die Kopfschmerzen sind wieder weg.

Heute gab es dann auch mal wieder Gemüsekorb (Feldsalat und Chicoree direkt zum Abendessen verspeist):

Rosenkohl, Chicoree, lustig geformte Pastinaken, Karotten in orange, weiss, gelb und vielleicht lila, vielleicht sind das aber auch Rettiche, Feldsalat, Kartoffeln, DIE DOPPELTE MENGE EIER, mehr Karotten, Radicchio, Blaukraut, Kürbis und ein grosser Sellerie


Mittwoch, Januar 21, 2026

210126

 Sehr gut geschlafen, die kleine Katze anscheinend auch immer wieder auf mir drauf oder neben mir, das war sehr niedlich, aber auch für meinen Rücken nicht ganz so super, weil ich mit Katze auf mir drauf sehr, sehr still liege, Cat People kennen das.

Morgenroutine incl Schwimmen superst, als ich in die Schwimmhalle kam, waren ausser mir nur ZWEI Leute am Schwimmen, d.h. es waren zwei Bahnen ganz frei. Hat sich schnell geändert und wir waren bei der Januar-Standard-Belegung von 3+ Leuten pro Bahn, was relativ anstrengend ist, weil sich die Schwimmstile und -geschwindigkeiten nicht automatisch passend ausrichten...

Der eigentlich nahezu meetingfreie Morgen füllte sich schnell mit Zeug erledigen und noch mehr ad hoc Besprechungen. Es ist wirklich interessant, was sich da in meinem Kopf, aber auch zumindest in unserer Gruppe, geändert hat: die Zeit vor Ort macht richtig Sinn für mich, ich bin richtig gern im Büro und habe auch das Gefühl, dass das meiner Arbeit gut tut. (Der Freitag von daheim ist auch super und ich bin sehr froh um die generelle Flexibilität)

Schnelles Mittagessen, Ründchen in der Sonne, dann weiter im Text :-)

Vor dem letzten Meeting bin ich dann in der Sonne noch nach Hause geradelt, das war echt schön! 

Ich kam allerdings superknapp vor Meetingbeginn nach Hause UND war dann noch überrascht, dass beim Headset auf einmal nicht mehr funktioniert, dass man automatisch gemuted wird, wenn man das Mikro nach oben klappt. Dementsprechend wurde dann das ganze Team darüber informiert, dass der Hübsche mir bitte danke eine Ibu geben sollte, weil ich höllische Kopfschmerzen hatte. Man war angemessen mitfühlend.

Zum Abendessen war ich etwas uninspiriert, aber mir fiel ein, dass wir einen Sandwichtoaster haben und "alles, was da ist" mit einem Stück Raclette zwischen zwei grosse Toastscheiben klemmen und heissmachen, das macht alles lecker.

Der Hübsche und Q. holten dann noch den Mini ab (mit PIN für den Schlüsselkasten), grad noch so rechtzeitig, weil Q. morgen seinen Zweiphasenkurs hat aka so eine Art Fahrsicherheitstraining, das binnen einen Jahres nach Bestehen der praktischen Fahrprüfung absolviert werden muss, dafür braucht man ein eigenes Auto.

(Für meine Email an die Schule morgen habe ich schon Leitbild, Qualitätsstandard und den Ursprung des Zitats "Wer Bücher verbrennt, verbrennt auch Menschen" recherchiert und naja, vielleicht schicke ich sie auch erst Freitag mittag, um ihnen das Wochenende richtig zu versauen)

Dienstag, Januar 20, 2026

200126

Heute lief es dann doch deutlich: erstens das Katerversorgen, dann auch das Radeln (ich habe das Gefühl, ich bin geflogen! Zeigt sich: trocken und kalt ist perfekt. Hell oder wenigstens nicht pitch black wäre noch schöner, aber auch im Dunklen lief das gut heute!) und besonders das Schwimmen und/ oder Zählen. Trotz Kraulkurs und damit verbundener Wellen und Gnusch auf den verbleibenden Bahnen lief es gut. In der Umkleide aber wurden Stimmen laut, die durchaus finden, es wäre jetzt langsam wirklich gut mit den guten Vorsätzen und wenn die alle bitte wieder aufhören könnten. Lol, feel it. (Btw: habe beim Tchibo etwas spontan was wildes gekauft: eine Umkleidenfussmatte in Form einer wasserdichten Reissverschlusstasche mit Flausch drinnen. Das passt insofern, als ich bisher meinen Badeanzug und die Duschsachen in einem Bikinifisch aufbewahrt habe, aber da ist das Innenfutter gerissen und damit die Dichtigkeit nicht mehr gegeben. Die Tasche kann man dann aufklappen und hat seinen eigenen kleinen flauschigen Badteppich dabei. Ich habe den Usecase "viermal die Woche" noch nicht ganz meinen Wünschen entsprechend hinbekommen, weil ich die Matte ja gern zwischendrin trocknen würde, aber das mit einem minimalen Taschenformat hinbekommen möchte. Sehr schönes Gefühl aber: mit flauschgetrockneten Füssen die Socken anzuziehen!)

Meine Essenspläne gingen super auf, ich hatte nämlich in weiser Voraussicht eines Jubiläumsfrühstücks um halb neun nur genauso viel daheim gefrühstückt, damit ich weder vom Rad fallen noch im Becken untergehen würde vor Unterzucker. Das Frühstück für einen Kollegen zum 20jährigen Jubiläum war dann richtig schön, ich mag meine neue Gruppe so sehr!

Dann: grosses Groupmeeting von drei grossen Gruppen, erstaunlich spät, weil wir als neue Gruppe ja seit Juni existieren, aber gut, besser spät als nie. Ich fand den Ausdruck der "Product Triades" sehr, sehr schön! (Man kann aus "drei" so viel machen: Dreigestirn, Dreifaltigkeit, aber Triaden ist halt so ein bisschen badass :-)). Bisschen skurriler Moment, als mir im Lift zum Meeting bewusst wurde, woher ich die Kollegin, die ich jeden morgen beim Schwimmen treffe (und deshalb in allen Stadien der Bekleidung und Körperpflege kenne und sie mich auch), kenne. Ich hatte sie im Gedächtnis falsch einsortiert und naja, wir sind jetzt beide Teil der Product Triades. Locker Room Talk incoming!

Nach einem sehr, sehr vollgepackten Morgen dann hatte ich die Idee, schnell allein Mittag zu essen und zu lesen. Dabei landete ich mit meinem Tablett (Currysuppe mit Gemüse und, weil das nur als eine Komponente galt, noch drei Schüsseln Salat) direkt neben einer Kollegin, die die gleiche Idee hatte (und mit einem Kollegen des Hübschen verheiratet ist und naja, so allein war es dann für keine von uns beiden.)

Draussen war strahlender Sonnenschein und ich bin eine schnelle Runde um den Park und das angrenzende Quartier gelaufen, das war schön. (bin übermässig stinkig, dass ich gestern um ein paar 100 Schritte mein tägliches Ziel, das ich natürlich in Minimum übersetze, von 12k Schritten nicht geschafft habe (dabei hätte ich nur noch ein zweimal die Treppe runterlaufen müssen)

Am Nachmittag dann neben einen schnellen Feuerlöschen (das war eher eine Wunderkerze, die man in ein Glas stellt und ausbrennen lässt, aber eben: allein, dass man das macht, hilft oft schon)

Endlich auch einen Kollegen, den ich sehr schätze, für ein Minigespräch nach Weihnachten wiedergetroffen, (er war nach der PAuse noch mit Noro zu Hause beschäftigt, danke, aber nein danke!), das war schön. Und ich hab eine meiner Orangen geteilt.

Zum Abschluss noch ein Department Townhall, oder, wie wir es nennen 30/60 (muss da immer  an #609060 und Journelle denken :-( )

Dann: Heimradeln im immerhin noch nicht ganz dunkeln, Essenspläne und Hocktermine unter einen Hut bekommen, Q. drücken, der heute seine letzte Prüfung für das erste Semester erledigt hat und jetzt wirklich frei hat. (Full multiple Choice test in der Anfängervorlesung in Chemie, damals (tm) hätte es das nicht gegeben!)

Der Mini hat übrigens "keine grosse Sache", ein Schlauchverteiler. Keine grosse Sache bedeutet 420CHF, wie gut, dass wir noch Händlergarantie haben. (Habe keine Mühe damit, Arbeit und Teile angemessen zu bezahlen, aber naja, ein Schlauchverteilerstückchen ist wirklich nix grosses, wie teuer kann das sein, wie lang kann man brauchen, das einzubauen?)

In Sachen Schulspinde haben sie jetzt da noch eine Chance, das mit L. zu regeln und ich bin fast bereit, über herablassende, unangebrachte, rechtlich fragwürdige Aussagen hinwegzusehen. Falls sie aber wirklich Bücher im Wert von ungefähr 500CHF einfach entsorgt haben, dann brennt die Luft, liebe Altphilologen.

Wunschlistenfrage:

Wie heißt der "Hightech-Druckbleistift" bzw. von welchem japanischen Hersteller/welcher Marke ist er?

Das ist der Mitsubishi Kuru Toga Dive (wir haben alle verschiedene (Hüllen)Farben von grün metallic (L), blau metallic (ich) und grau-lila matt (der Hübsche).

Montag, Januar 19, 2026

190126

Heute morgen um halb sechs startete der Tag erst sehr gut: Jonny, der ja noch ein paar Tage morgens Schmerzmittel bekommt, war zu Hause, dann nicht so gut, weil: Jonny hatte den Verdacht, ich würde ihn wieder zum Tierarzt schleppen und bescherte mir einen grossen Doppelkratzer über den Bauch und einen über die Brust. Schmerzmittel geben war dann gar nicht so schlimm.

Radeln dann perfekt, es ist trocken, gerade richtig kalt. Das Auto ist übrigens weg. Nachricht, die mit irgendetwas spektakulärem damit zu tun haben könnte, habe ich keine gefunden.

Beim Duschen vor dem Schwimmen dann war ich erst etwas überrascht, dass die, die ich mir ausgesucht hatte, auf ganz kalt stand. Weil: Hölle, nein! (Ich stelle immer auf ein bisschen weniger als angenehm warm, weil mir meist eh noch kalt ist und sich alles wärmer anfühlt und ich sicher gehen möchte, dass sich das Wasser im Becken nicht zu kalt anfühlt.) Diesmal stellte sich aber heraus, dass in genau dieser Kabine die Temperatureinstellung gar nicht ging und egal wie eingestellt, immer die höchste Temperatur rauskam. So kam ich zu seiner sehr warmen Dusche (das ist normal der schönste Moment am Schwimmmorgen: die richtig heisse Dusche auf einen erschöpften, angenehm durchgekühlten Kopf) schon vor dem Schwimmen.

Das hat mich anscheinend so verwirrt, dass ich entweder nur sehr langsam schwimmen konnte oder nicht genau zählen, ich brauchte EWIG für meine 40 Bahnen, es könnten auch 44 oder 46 gewesen. Dreimal war mich mir nicht sicher. Naja.

Dann: grosse Freude, ich habe nämlich schon wieder eine coole neue Hose heute zum ersten Mal getragen. Und zwar die hier (Bild von heute abend).



Hat was von einem Cape und bläht sich bei schnellem Schritt ein wenig auf. Ich mag diese Art, nun symmetrisch oder nicht) fancy Bundlösungen sehr!


Gerade noch rechtzeitig für "meinen" Platz UND einen spektakulären Sonnenaufgang an meinem Platz gewesen und irgendwie einen meetingfreien Vormittag mit IRRE viel Kaffee gefüllt (so sehr, dass ich mir dann irgendwann dachte: "etz muescht brämse!"

Mittagessen dann mit meiner sehr lieben Kollegin (das hatten wir schon letzte Woche spontan machen wollen, da kam dann aber noch spontaner eine dritte Person dazu und die Konversation war dann sehr auf diese zentriert.) und meine Güte, wie sehr mag ich die! Ich weiss gar nicht, wie wir in die eine Stunde erstens Essen und Kaffee und ein wirklich intensives Gespräch über Schwestern (heute festgestellt, dass nicht nur ich, sondern auch zwei meiner direkten KollegInnen von nicht hier kommen und unabhängig jeweils eine Schwester noch dazu hier runter kam), Hochzeitskleider und -planung, Kinderbetreuung, ADHS / Autismus-Spektrum, unterschiedliche Generationen in der Abteilung und wie tatsächlich anders die Gen Z Kollegen sind als wir GenX Kolelgen (und ihre Gen X Chefs) und wie wir damit umgehen, und dann noch wirklich viel über die Arbeit, aber da auch eher strategisches und richtig hilfreich. Hach. (Und das Essen war auch gut, ich habe mich getraut "gezupfte Jackfruit" zu essen, bin ja bisschen skeptisch bei Zeug, was ich nicht kenne, eigtl geschmacklosem Ersatzprodukt, aber das war richtig gut!

Dann: L. bisschen angefeuert, der gestern abend ein wenig verzweifelt war, weil.... sein Spind in der Schule, in dem er seine (ehrlich gesagt sauteuren) Lehrbücher (alle auf englisch und für IB) aufbewahrt hat, leer ist und er herausgefunden hat, dass die im Rahmen einer (of all things) Brandschutzüberprüfung bewegt wurden und deshalb ausgeräumt hätten werden müssen und sonst aufgebrochen und geleert würden. Er hat rausgelesen: alles wurde weggeworfen. Ich habe fertiggelesen: Mann kann den Inhalt dann gegen eine Bearbeitungsgebühr beim Direktor abholen. Ich habe auch gelesen, dass diese Info kam, als L. in Japan war und weder Zugriff auf die Emails noch auf den Spind hatte und wir werden das mit der Bearbeitungsgebühr mal sehen. Aber eben: das muss L. jetzt selber in die Wege leiten und er ist kein Fan von Konflikt. Wird werden. 

Jetzt: Pizzamontag, dann machen der Hübsche und ich uns auf den Weg, den Mini bei der Werkstatt abliefern, das Scheibenwaschwasserbehältnis ist undicht.