240726
Gestern abend das Essen war lustig! Die Kollegen hatten vorher eine Golfstunde, ich halt nicht, weil Arbeit, und kam dann nach. Der Golfplatz, stellte sich raus, ist in der Nähe von dem Haus meines allerersten Chefs, die Route, die wir fahren mussten, weil die andere gesperrt war, war die "Schmugglerroute", auf der er damals das Wildschwein mit dem Hornbachlaster "erlegt" hatte...
Ich hatte das Vegiessen und bis auf die Unmengen Pfeffer (und Salz) in den Gnocchi Cacio e Pepe (ja, ich weiss, aber es muss nicht so viel Pfeffer rein, dass jeder Bissen knirscht), war es richtig super: Burrataschaum kannte ich jetzt auch noch nicht.
Ich konnte (bisschen spät, weil das Projekt ist ja jetzt beerdigt) die KollegInnen ein bisschen näher kennenlernen, mit denen ich bisher noch nicht so viel zu tun hatte (und von anderen, mit denen ich mehr als genug zu tun habe, mehr als genug zu kriegen. MEINE GÜTE!!!!), das war wirklich lustig. Und Dorf, das Basel und die Pharmablase ist, ist der Sohn der Regulatory Kollegin vermutlich ein Kommilitone von Q.
Heimweg dann: aufregend im Mini, ich hatte mir selber Angst vor den Wildschweinen eingeredet, kam aber keins.
Heute dann endlich Freitag, ich hatte ja seit Dienstag jeden Tag damit gerechnet. Zu tun gab es genug, ich bin noch nicht (wieder) in dem Status, dass ich beim neuen Projekt das Gefühl habe, alles tippitoppi im Griff zu haben, aber relativ nah dran. Auch ein Learning aus dem letzten Jahr, denke ich.
Hauptchallenge für mich: in einem Call mit evtl zukünftigen Lieferanten deren berechtigte Fragen mit Pokerface und kaum substanziellen Antworten abzufrühstücken, weil diese Antworten zum allergrössten Teil noch nicht existieren. Entweder war ich sehr gut in dem Pokerfaceteil oder aber sie sind sehr höflich oder aber das ist einfach ein Standardsatz, dann wäre er arg passiv aggressiv rübergekommen, es wurde sich nämlich für die extrem gute Vorbereitung und gute Hilfe gedankt. Ich war auch schon auf der anderen Seite solcher Gespräche und ich weiss, wie das ist und wie dringend man eben solche Auskünfte braucht. Tja nun.
Letztes Gespräch relativ spät dann noch mit der Regulatory Kollegin vom neuen Produkt, ich glaube, das wird sehr gut.
Q. bestellt vergessene Dinge aus dem Lager (morgen reist L. und der Rest der Pfadis hinterher). Apropos vergessene Dinge: die Jacke vom Berg ist wieder da, genau rechtzeitig für L., um sie ins Sola mitzunehmen, so dass wir die bestellte Ersatzjacke einfach zurückschicken können. Damit war der Aufwand des Ganzen echt überschaubar: Expressporto und Sorry-Schokolade, Paketkosten und Aufwandsentschädigung für die Hüttenleute, Rücksendekosten der Ersatzjacke. Für das, dass insgesamt 600Franken in Jacken am falschen Ort waren, geht das tatsächlich (ach ja: und natürlich ungefähr 15 Emails, um das alles zu regeln)
Jetzt: Feierabend, morgen klingelt der Wecker nochmal früh, um L. zu verabschieden, aber es könnte sein, dass ich danach um halb sieben nochmal schlafen gehe.
Halleluja.
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