Freitag, Juni 05, 2026

050626

You know the drill, right? Es ist der 5., d.h. es heisst wieder "WMDEDGT?" (kurz und knackig für "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"). 

Heute trifft sich der Freundeskreis Tagebuchbloggen sozusagen hier und verlinkt sich in der Liste unten.

Das ganze hat im April 2013 seinen Anfang genommen in einer Tagebuchblogwoche und hat sich irgendwie verselbständigt.

Die Regeln zum Mitmachen sind einfach:
  • über den heutigen Tag tagebuchbloggen (ohne Werbung, ohne Geschwurbel)
  • verlinken, mehr dazu findet sich am Ende dieses Posts.

Hier ist bissl die Luft raus, man kennt das ja: kaum hat man sich an kurze Wochen und Feiertage gewöhnt, kommen wieder die langen Wochen (ja, hier war kein Feier-/Brückentag) und es ist alles etwas anstrengend.

Heute: verrückt bis sechs ausgeschlafen, gefrühstückt, am Küchentisch angefangen zu arbeiten. L. in die Schule (es ist nach Notenschluss, es passiert nicht mehr viel repsektive sehr viel, was nicht mit Lehrplan zu tun hat. Wobei es manche Sachen gibt, die sie jetzt machen und die dann im nächsten Schuljahr benotet werden. Weird) und Q. in die Uni zur Matheklausur verabschiedet.

Dann: an L.s Schreibtisch umgezogen und gemerkt, dass ich tatsächlich nur ein einziges Meeting heute habe und das wurde dann auch noch 5min vorher abgesagt.

Ich habe also Zeug fertig gemacht, den Site Visit nächste Woche fertig vorbereitet und dann irgendwann tatsächlich relativ früh Feierabend gemacht. Kann man mal machen, besonders, wenn die nächste Woche crazy voll wird.

Draussen war es morgens noch frisch und kühl, aber ab 10 unendlich schwül und unangenehm stickig. Naaaaaja.

Wocheneinkauf erledigt, Pasta mit Spargel und Tomaten für alle zu Mittag (L. kam später, er war noch bei der Gemeinde, seine Unterlagen für die Führerscheinprüfungsanmeldung abgeben (er muss nochmal  hin, weil, wer hätte das gedacht, wenn auf dem Formular ein Kästchen für ein Passbild ist, reicht es nicht, wenn man seinen Pass mit Bild drin vorzeigt. Ich nehme an, das weiss er jetzt auch für den Rest seines Lebens.), Matheprüfung lief gut bei Q. (next stop: OC).

Später am Nachmittag hole ich mir noch zwei Kürbissetzlinge bei einem Kollegen ab, der zu viele hat und besonders, weil einer "Nicaragua Banana" heisst, bin ich neugierig (ich habe offensichtlich schon vergessen, dass ich von August bis vorletzte Woche JEDE WOCHE Kürbis im Gemüsekorb hatte... 

Zwischendrin entkommt Sansa mal wieder aufs Dach. Sie balanciert über den First, möchte dann eigentlich schon wieder zum Dachfenster rein, das Fensterbrett ist ihr aber zu heiss, sie verbrennt sich den Fuss  und anstatt reinzuspringen (meine Güte, sie springt ungebremst aus dem Dachfenster, aber reinspringen, wo sie weiss, dass dahinter das Bett ist, das geht nicht), klettert sie wieder rauf, rutscht mit dem Fuss ab und hängt an so einem Schneefänger, meine Güte... naja. Zur Not wäre sie in die Regenrinne gerutscht, aber irgendwann kommt sie dann doch wieder rein.

Wir schauen, während der Pizzateig geht, noch das Finale von Friends & Neighbours und ich hoffe, ich komme bald mal in Wochenendstimmung, irgendwie bin ich heute eher ... gedämpft und genervt unterwegs. NAaaaaaja.




Post-DSGVO-Reminder: wenn Sie sich auf die Liste eintragen, geben Sie Daten von sich frei. Was Mr. Linky damit macht, steht hier. Wenn Sie das nicht wollen, sollten Sie sich nicht eintragen.

Donnerstag, Juni 04, 2026

040626

 Super geschlafen (es tut mir anscheinend schon gut, wenn andere Leute im Urlaub sind :-)), hervorragend frisches Brot und Aprikosenmarmelade gefrühstückt. Jonny ist zur Zeit gerne die ganze Nacht draussen und das finde ich ja an sich super, aber im Laufe des TAges werde ich dann doch nervös, wenn er auch untertags nicht auftaucht und frage dann meist bei den Nachbarn nach. Heute hatte ich noch ein paar MInuten, weil ich ja nicht unendlich pünktlich beim Schwimmen sein musste, weil kein Kurs um halb acht startet, also bin ich zum Tennisplatz, habe einmal die Dreamie-Box geschüttelt und es kamen drei verschlafene Katzen aus dem hohen Gras, eine davon habe ich mitgenommen.

Dann: schwimmen war super,Arbeitsmorgen auch.Ich habe allein Salat mit Aussicht gegessen, dann ein (noch trockenes) Ründchen um den Block gedreht.

Am frühen Nachmittag ein Meeting als Vertretung unserer neuen Organisation mit Vertretern meiner alten Abteilung, um Prozesse, die Teile der Arbeit, die wir von ihnen übernommen haben, enthalten, zu erklären. War alles gut, alles super, aber meine Güte, ich bin so, so, so froh, aus dieser Abteilung weg zu sein! (Die Kollegen, mit denen ich da heute geredet habe, sind super, nett, kollaborativ, alles gut, aber ich bin so froh, dass das nicht mehr meine Homebase ist!)

Am Nachmittag kam ein Kollege vorbei, der die letzten Wochen viel unterwegs war und dem ich gestern gesagt hatte, dass ich mich freue ihn zu sehen, ich hätte ihn vermisst die letzten Wochen. Das hat ihn so gefreut, dass er heute extra nochmal an meinem Platz vorbeigekommen ist, um sicherzugehen, dass wir uns heute auch sehen, weil er jetzt dann wieder zwei Wochen unterwegs ist. Er hat es echt, echt streng im Moment und anscheinend hat mein Satz gestern ihn ehrlich von Herzen gefreut. (Wie cool das ist, dass wir in unserer Gruppe einfach so ehrlich und offen miteinander sein können. Alle.)

Dann... hatte ich Heimradeln eingeplant, damit ich nach den letzten Meetings um sieben wirklich Feierabend hätte. Draussen regnete es und das würde bis 10 auch nicht aufhören. Ich dachte mir: "Come on, keine grosse Sache, hab ja REgenkleider dabei." Was ich nicht bedacht hatte: ich war morgens so euphorisch von der frischen Luft gewesen, dass ich keine REgenjacke angezogen hatte und irgendwie ist meine Notfalljacke nicht mehr in der Radtasche. Die Regenhose schon, aber nur mit Hose, in die es dann oben reintropft, wollte ich auch nicht fahren und so bin ich halt in Radshorts, Turnschuhen und Radtrikot heimgeradelt. Es hat nicht geschüttet, aber halt kontinuierlich geregnet und ich war nass bis auf die Unterhose. (Das Gemüse im Korb aber schon mal vorgewaschen!)

Dann schnell umgezogen, passenderweise war ein Unterwäschepaket angekommen, da konnte ich gleich eine trockene Garnitur ausprobieren. Ich bin auf der Suche nach einem Ersatz für meine ursprünglichen Woxer. Leider haben sie mein Lieblingsmodell des Bustiers verschlimmbessert mit "mehr Halt" und naja, jetzt klemmt es halt und ist nicht mehr das, was es vorher so gut gemacht hat. Ich habe schon verschiedene Alternativen probiert, war aber bisher nix gescheites dabei, die waren alle noch schlimmer, heute also mal Snocks. Bisher: gar nicht unrecht (und halt trocken, damit war schon viel gewonnen heute).

Kleiner Aufreger (ok, recht gross): das Crowdfarming Olivenölpaket (immerhin 100Euro wert) war ausgeliefert worden, es gab ein Beweisfoto, wie es jemand ungefähr in die Nähe unseres Briefkasten geworfen hatte, aber es war halt weg. Im Haus war ein Amazonpaket, das Q. reingeholt hatte, aber kein anderes, er hatte auch nur ein geholt. Niemand sonst im Haus wusste was, ich habe also zwischen den letzten beiden Meetings einen "Fall" bei Crowdfarming aufgemacht und eine Reklamation beim DHL eingereicht. Als ich zweieinhalb Stunden später runterkam, steht vor dem Klavier ein Crowdfarmingolivenölpaket. Q. so: "Ah, ja, stimmt, ich war doch zweimal beim Briefkasten. Aber einmal bin ich hinten über den Garten rein." (ich würde mal sagen: es ist Zeit, dass er die Matheklausur schreibt und aus der Zone wieder rauskommt!). Also: alle Beschwerden wieder gecancelt und das flüssige Gold verstaut.

Zum Abendessen dann eine Riesenportion frisches Gemüse in Salat und einfach so-Form, zum Serienabend heute gibt es für mich Erbsen direkt aus der Schale. Ich mag die Gemüsekorbdonnerstage!

Brokkoli (3 kleine), Rucola, Eichblattsalat, Cocktailtomaten rot, gelb, gestreift, Erdbeeren, Kartoffeln, DIE EIER, Romasalat, Dill, Petersilie, es geht los. Zucchini, grosse Gurke, kleine Snackgurke, rote und gelbe Tomate und Basilikum, eine grosse Tüte Erbsen


Mittwoch, Juni 03, 2026

030626

Bei regnerischer Nacht sehr gut geschlafen und trotz erstem Aufwachen um viertel vor fünf nochmal bis Weckerläuten eingeschlafen, das hatte ich schon lang nicht mehr!

Nochmal Aprikosenmarmeladenbrot gefrühstückt und durch das kühle, feuchte Wetter (kühl: halt immer noch kurze Hosen- und kurze Ärmel-tauglich) geradelt, das war wirklich schön.

Schwimmen: ich hatte erst eine Bahn ganz für mich allein, dann wurde es richtig voll und wir waren zu viert und die Geschwindigkeiten (und das Schwimmverhalten, wie zB überholen oder halt nicht bei Gegenverkehr) passten nicht ganz zusammen, so dass ich zweimal an die Hand gekickt wurde, das war dann nicht so schön...

Arbeit: lief gut, viele der brennenden Feuerchen erlöschen, respektive werden professionell gelöscht, das ist super. Es ist wirklcih ein bisschen verdächtig ruhig und friedlich... nun ja.

Mittagessen mit einer über viele Aspekte vernetzte Kollegin (sie ist mit einem Arbeits- und Sportkollegen des Hübschen verheiratet, sie ist die Chefin der Regulatory KollegInnen für zwei meiner Produkte, wir sind Nachbarinnen im Lockerraum UND treffen uns dauernd beim Schwimmen), das ist immer wieder so schön, über den Tellerrand in verschiedene andere Teller und manchmal sogar Restaurants zu schauen.

Heimradeln vor dem letzten Meetingblock, damit kann ich nämlich noch vorher schnell beim dm vorbeiflitzen und spannende Sachen wie Waschmittel und Spülinachfüllpacks nachkaufen UND habe trotzdem um sechs nach dem letzten Call direkt Feierabend. Muss man ja durchaus mal ausnutzen, wenn es ein bisschen ruhiger ist (und ein 8h Tag reicht, das hat sich in den letzten Monaten ein bisschen arg weit zu 10h+ verschoben

Sansa war dann so unglaublich happy, dass jemand da war UND noch ein grosses Meeting mit vielen Zuschauern UND Lautsprecher an hatte, sie ist auf und ab paradiert, sass ganz aufmerksam vor der Kamera und biss mich in die Hand und alle sagten "Jöööö!", aber ein bisschen nervig war es schon, besonders weil ich dann flauschige Katzenhaare überall hatte.

Zwischendrin im Ecologicals Chat gelesen: jemand wollte eine Alternative zu Ballons bei Events, "because if I recall correctly we are supposed to avoid Valium-filled balloons" und das ist einfach so, so, so grossartig!


Skurrile Beobachtung übrigens in den letzten Tagen beim Radeln: ich frage mich seit Monaten oder eher Jahren, warum auf der Anhöhe über dem Kraftwerk auf der deutschen Seite so viele Wohnmobile parken. Ich dachte erst, das wären arme Bauarbeiter auf Montage, die auf der "Wir bauen für die grüne Zukunft"- Wasserstofftankwasweissich-Baustelle im Kraftwerk arbeiten, und keine Unterkunft bezahlt bekommen. Das hätte auch damit gepasst, dass da gerne schon mal morgens um 6:20h, wenn ich vorbeiradle, draussen Kaffee getrunken wird. Am Nachmittag stehen da jetzt gern mal Liegestühle draussen und es wird "wohnlicher". Mittlerweile hat es auch Schilder an dem Parkplatz, der ihn als Wohnmobilstandplatz ausweist. Ich habe die ganze Zeit gedacht, da kann doch niemand freiwillig stehen, so oberhal der Kraftwerksbaustelle, mitten am Arsch der Welt, da ist NIX ausser ein paar versprengten Häusern, von denenich auch nicht weiss, wer da warum dort wohnt. Es gibt keine INfrastruktur, keinen Strom, keine Kloausleermöglichkeit und ich dachte, es wäre nicht mal schön. Aber die letzten Tage ist mir aufgefallen: wenn man einfach den 120 Grad-Winkel auf der rechten Seite ausblendet, ist es da echt ganz hübsch: vorne Rhein, links Streuobstwiesen, hinten Schafweide (rechts Kraftwerk und Baustelle,irgendwann mal Wasserstofftank). Vielleicht gehen da wirklich Leute zum Urlaubmachen hin? 

Sehr mysteriös.

Anyway, jetzt Feierabend.


Dienstag, Juni 02, 2026

020626

 Heute hbe ich viel, viel besser geschlafen als gestern, was keine Kunst ist, weil gestern habe ich gefühlt überhaupt nicht geschlafen und tatäschlich war ich alle zwei Stunden knallwach und konnte ewig nicht einschlafen.

Frühstück: schnelles Marmeladenbrot (ich bekomme irgendwie jeden Frühsommer Aprikosenmarmelade von unserer lieben Nachbarin, die sich jedesmal entschuldigt, dass sie nicht so süss ist, weil sie sie lieber säuerlich mag, und ich sage jedesmal, das ist super, ich nämlich auch).

Dann: losradeln, in shorts und Radltrikot, aber mit Regenhose und Regenjacke dabei, am Nachmittag soll die Hölle losbrechen regentechnisch.

Schwimmen: geht gut, heute ist es auf einmal leerer als zB gestern, wo es für deutsche Pfingstferien und Montag recht voll war.

Dann: relativ entspannter Arbeitstag, es sind viele Leute weg, es gibt zwar viele Baustellen, aber nichts, was lichterloh brennt und mich zum Löschen braucht, deshalb komme ich dann auch zu Sachen, die ich schon lange als "das hat noch Zeit" depriorisiert habe. (Sie haben immer noch Zeit).

In einem Meeting gemerkt, wie viel das Framing und die initiale Reaktion ausmacht. Es gibt im Rahmen eines zeitkritischen Projekts eine Verzögerung, die wurde heute im Projektmeeting kommuniziert. Die Reaktion der Projektleitung (die in mein Team rapportiert) war: "Ja, das müssen wir sofort eskalieren, kann ja nicht sein, dass das einfach so hingenommen wird, da muss der Betriebsrat konsultiert werden, da kann man jetzt nicht nur auf Tagschicht weiterfahren und so tun als ob nix gewesen wäre, und am Wochenende Skifahren gehen" Die Reaktion auf der kommunizierenden Seite war (nicht so heftig, wie sie gewesen wäre, wenn ich auf der anderen Seite gewesen wäre, und vermutlich auch der schon längeren Zusammenarbeit in dem Team geschuldet): "Ja, ok, ich weiss das seit gestern, ich wollte das jetzt halt mal kommunizieren, ob es einen Impact auf die Gesamttimelines hat, kann ich doch nicht abschätzen, der Projektplan liegt ja bei Dir. Ausserdem arbeiten wir hier seit April Dreischicht, mehr geht nicht.".

Ich bin ja in diesem Team als "Schweiz" drin, eigentlich müsste ich gar nicht dabei sein, aber eben, solche "zwischenmenschlichen Probleme" zu vermeiden oder zu sortieren, das geht nicht von allein in dem Team, deshalb muss ich das machen. Am Anfang hatte ich da Hemmungen, weil ich mit dem Level an Aggression überhaupt nicht umgehen konnte und mir jedesmal dachte: "Hab ich das grad richtig gehört?!"


Also: es wäre so einfach gewesen zu sagen: "Danke für die Info, das ist natürlich nicht so toll. Wissen wir, ob es Massnahmen gibt, wie wir diese Zeit verkürzen können, zB Schichtplananpassung? Wenn das schon das Minimum ist, schaue ich mir das im Kontext des Gesamtprojekts an und muss je nachdem eskalieren, dass es einen Impact auf die Timelines hat, dann muss das zurückgespielt und priorisiert werden."

Mein Learning: ich fange das jetzt so früh wie möglich ein und falls das nicht gelingt, gebe ich klares Feedback, dass bitte nicht zu allererst mit Schuldzuweisungen und Verdacht der Inkompetenz oder Egalheit um sich geworfen wird und das Drama an die Wand gemalt, sondern halt mal sachlich analysiert. Meine Güte. Mittlerweile kriege ich das ohne Herzklopfen und Schweissausbrüche hin, bin aber immer noch perplex, was da einfach so ungefiltert rausgehauen wird....

Also. Das war der entspannt Arbeitstag, Mittag habe ich mit Buch und dann Spaziergang draussen, solange es noch nicht schüttete, verbracht. Am Nachmittag für die gute Laune ein "Pride-Cupcake" (Geschmack: Joah),



 dann nochmal eine gute Stunde Meetings, während draussen ein Wolkenbruch niederging, dann: gut eingepackt heimradeln und als Abendprogramm den Auk ausleeren und saubermachen (das klappt ja alles sehr gut, aber nach 8 -10 Wochen sind da immer Läuse dran und das ist halt auch doof und eklig)

Montag, Juni 01, 2026

010626

 Juni also. Und wie jedes Jahr die kurzzeitige Verwirrung: ach, uff, schon Juni, halbes Jahr schon rum. Dabei ist das gar nicht so, sondern erst Ende Juni. NOCH MAL GLÜCK GEHABT! (Überhaupt: heute vor einem Jahr habe ich meinen neuen Job angefangen und meine Güte, was für ein Glück das war und ist. Wie krass sich die Zeit zwischendrin angefühlt hat, wie kurz sie letztendlich war. Und wie weit wir bisher gekommen sind!)

Dann also: Juni.

  • L. startet entspannt in die letzten Wochen des Schuljahres, Tests sind alle gschrieben, Noten reichen mehr als komfortabel für die Versetzung in die nächste Klasse (das war ja ein bisschen ein Gambling nach dem halben Jahr Austausch).
  • Q. startet unentspannt in den Juni, er hat nämlich 2 Wochen lang intensiche Prüfungsphase nach dem zweiten Semester, bis er in entspannte 12 Wochen Semesterferien startet.
  • Ich: bin entspannter als auch schon, aber richtig entspannt bin ich ja nie. Ausser ich stehe grade irgendwo in Island im kalten Wind.
  • Ich werde nächste Woche für zwei Tage nach Mannheim businesstrippen
  • hoffentlich mit L. und wer sonst noch will eine Bergtour einlegen
  • bei der Arbeit Besuch aus Japan bekommen und einen Besuch IN Japan planen (zusätzlich zu den Ferien im Herbst. Oder wie der Hübsche gesagt hat: nächstes Jahr gehen wir aber wieder nach Island)
  • ausserdem bei der Arbeit feiern, nämlich den alljährlichen Charity-Walk und dann ein grosses Sommerfest (grad gesehen: einen Tag VOR dem nächsten Punkt)
  • in der Kolchose Landwirtschaftsgenossenschaft einen Arbeitstag ableisten
  • und generell einige wichtige Meilensteine für meine Produkte abarbeiten
  • mit den kleinen Neffen eine Chipsparty feiern (ich werde babysitten, während ihre Eltern auf einem Konzert sind und habe das als "Wir schauen die ganze Nacht Filme und essen Chips" angekündigt. Da wusste ich nicht, dass Filmeschauen keine so gute Idee ist, weil alles immer so aufregend ist, aber Chipsessen schon. Und so wurde da draus: "Ich freu mich so, wenn du kommst und wir die ganze Nacht Chips essen". Ich finde, es gibt schlimmere Vorstellungen)
  • der Hübsche wird zu einem Klassentreffen nach München fahren
  • und ausserdem zu einigen Konzerten nach Zürich: erstens das Weihnachtsgeschenk von vorletztem Weihnachten für L. einlösen: Linkin Park, die ja in Bern letzten Sommer fünf Minuten vor Start abgesagt haben, zweitens spontan zwei Tage vorher "A perfect Circle".
Und noch eine sommerliche Wunschlistenfrage:
Wird bei Ihrer Ninja Creami der Metall-Bolzen (der sich von oben mit dem Deckel verbindet) auch mit Glacé "kontaminiert"? Haben Sie einen Tipp zur Reinigung?

Mhm, wenn ich mich nicht an die Maximalfülllinie halte oder mehrfach re-spinne, wie zB für Eiskaffee, dann kann es schon vorkommen. Aber wenn man gleich mit einem feuchten Lappen abwischt und trocken nach, gehts eigtl gut weg.



Sonntag, Mai 31, 2026

310526

 Ausgeschlafen (also: wirklich. Bis halb neun. Um halb sieben war ich schon mal wach, aber dann noch zwei Stunden, das war schon sehr erholsam), dann Kaffee im Bett (dazu eine Wunschlistenfrage, die aus technischen Schwierigkeiten nicht auf der Liste gelandet ist).

Frühstück mit allen auf der Terrasse, Q. war angemessen kaputt, hat aber noch Bilder und Videos vom Towerrun gezeigt.

Der Hübsche und ich machten dann relativ zügig unser Ründchen, solange die Strecke am Wald entlang noch im Schatten liegt. Wir haben, wie so Dorfbewohner, die Stelle angeschaut, wo der flüchtige Autofahrer am Pfingstmontag in den Wald gerauscht ist (und Q. ein bisschen enttäuscht war, dass er da nicht auf Alarm bei der Feuerwehr war). Beeindruckend, es liegen noch Stücke vom Auto drin.

Dann: Zeug. Wie Schwimmtasche packen (ich habe zwei neue Kosmetikbeutel, die wasserdicht sind und genug Platz bieten, einmal das Körperpflegezeug und einmal das Schminkzeut ohne Stopfen zu beherbergen), Buch fertig lesen (ich habe die letzte Woche ein so schlechtes Buch gelesen, das war wirklich übel. Es wirkt wie von einer KI oder einer fremden Alienrasse, die die Menschen von ganz weit weg beobachtet hat und dann eine Geschichte schreibt, allein schon die Namen waren einfach total daneben. Ich dachte die ganze Zeit, da käme irgendeine krasse Erkenntnis noch, aber nein, war nur schlecht. Aber gestern war ich durch und habe ein aus so vielen Gründen mir sehr nahegehendes Buch in einem Rutsch durchgelesen.

Fussnägel habe ich (habe ich erzählt, dass ich ungefähr 3 Wochen meine 3 Paar Lieblingsflipflops gesucht habe? Und am Ende waren sie im Schuhschrank, genau, wo ich sie erwartet hätte und als erstes gesucht hatt?) frisch blau mit rosa Schimmer lackiert, es ist Sandalenzeit, da mache ich das öfter als zu Sneakerzeit, wo es mir nicht so direkt auffällt, wenn er rauswächst.

Dann geht das Gewitter los, respektive erstmal nur Lnadregen mit ein bisschen Donner in der Ferne. Es riecht so gut, wenn der Regen auf den heissen Stein kommt!

Die Katzen sind natürlich beide noch draussen, der Hübsche hat es wirgendwie geschafft, sich keine Sorgen mehr drum zu machen, dass den beiden was passiert, ich ... noch nicht ganz. Es ist viel besser als auch schon, aber noch nicht richtig cool.

Jetzt: Palak Paneer, es gab Spinat im Gemüsekorb (ich habe nur Hemmungen, den zu pürieren, das ist doch schad drum bei frischem Spinat und ausserdem sieht das nicht lecker aus...)

Jetzt die Wunschlistenfrage

Du trinkst, wenn ich es richtig verstehe, den ersten Kaffee morgens oben im Schlafzimmer. Wenn Du ihn auch oben zubereitest, wie organisierst Du das (Aufbewahrung von (Pflanzen)Milch, Säubern der Maschine) das u was für eine Gerät verwendest Du?

Wir haben eine Nespresso Latissima Touch, die hat einen selbstreinigenden Milchtank, d.h. man dreht einen Regler auf "Clean", dann wird das ganze Milchsystem mit heissem Wasser durchgespült. Ausserdem haben wir einen MInikühlschrank im Schlafzimmer, der am Wochenende (nur am Wochenende gibt es Schlafzimmerkaffee) angeschalten wird und in dem der Tank / Nachfüllmilch steht.


Samstag, Mai 30, 2026

300526

 Uff. Es ist so, so, so, so heiss!

Gestern abend waren schon wieder nicht alle zum Pizzaabend da, Q. hatte Feuerwehrübung (Maschinistenübung für Elementarereignisse unten am Rhein). Wir anderen haben aber draussen auf der Terrasse Pizza gegessen und alles über das Sportlager gelernt. Es ist so schön mit den Kids: sie sind so coole Menschen geworden und haben so unterschiedliche, coole Interessen und erzählen da so begeistert drüber, das ist wirklich grossartig.

Heute morgen dann übrigens die Erkenntnis: wir leben wirklich richtig auf dem Dorf, unsere Kinder sind in der Hinsicht schon etwas sehr unbedarft, aber eben: es hat halt keine Konsequenzen. Schweizer Wohnungs /Haustüren sind anders als deutsche Haus- und Wohnungstüren aussen auch mit Klinken versehen, d.h. man kann sich einerseits nicht aussperren, andererseits reicht zuziehen halt auch nicht für ein Minimum an "Leute draussen halten." Wir haben aktuell immer wieder das Thema: "Wer als letzter das Haus verlässt, sperrt ab. Ja, auch wenn es nur für eine halbe Stunde ist" (Eltern nicht das beste Vorbild dafür), es war schon das eine oder andere Mal die Haustür über Nacht nicht abgeschlossen. Heute nacht aber neues Highlight: die Haustür stand einfach offen. Der Riegel war rausgedreht, aber die Tür nicht im Schloss. Naja. Grosses Ups, die Katzen- Reconciliation hat nicht ganz gepasst (vorne rein, hinten raus), aber sonst ist nix passiert.

Ich habe mit leicht migränigem Kopf insgesamt bis halb neun geschlafen, ich war bei jedem Aufwachen ab fünf so, so, so müde, dass es sich aufsummierte.

Kaffeetrinken im Bett, dann Frühstück auf der Terrasse. Q. packte zusammen für seinen heutigen Plan des Tages: Towerrun den Basler Messeturm rauf in voller Atemschutzmontur. Joaaaaaah. 

Ich hatte ein weniger ambitioniertes Sportründchen (Bewegung, Bauchtraining, Liegestützen, KLimmzüge, aber nicht mehr Kopfweh als vorher) eingeplant, dann Häuslichkeiten wie Wäsche ab und auf, Kombucha umfüllen.draussen auf der Terrasse Eis essen und lesen, dann mit dem Hübschen Rheinschwimmen. Letzte Woche noch grenzwertig kalt mit unter 18 Grad, heute einfach 21 Grad und grad noch so erfrischend.

Beim Heimradeln waren wir schon wieder trocken. Wir haben auf dem Weg zurück beschlossen, weil Q. zum Essen da sein würde (L. ist mit Freunden verabredet), nochmal den Grill anzuwerfen und die vom letzten Wochenende eingefrorenen Würschtli und Spiesse mit frischem Kräuterbutterbrot, Perlcouscoussalat und Bratkäse zu brutzeln.

Aperitiv auf dem Balkon hat mich nahezu ausgeschaltet, ich merke: mein Sommerproblem ist zurück: kein Appetit auf nix ausser auf Obst, dann schlimm Kreislauf. 

Jetzt bin ich dank Roland-Snackperlen (richtig, richtig gut! Das sind gebackene Reismehl-Laugen-Perlen, einfach grossartig!!!) wieder ein bisschen fit, mische den Salat an und werde in dieser Sekunde von Q. erfahren, wie es war, den Turm hochzurennen