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"Ausgeschlafen" bis sechs, will heissen: ich war eigentlich wach um halb fünf, dann richtig um halb sechs und das Weiterbacheln bis sechs hat sich wirklich wie Ausschlafen angefühlt. Seit Island schlafe ich wieder gut (bis auf die eine Migränenacht letzte Woche), auch mit dieser kurzen Schlafdauer bekomme ich einen Schlafscore von 90 und einen Durchschnittsstresslevel von 6, das ist phänomenal (und fühlt sich auch so an).
Dann: konzentriertese Loswerkeln bis halb 10 (genau dann kamen die für "zwischen 8 und 11" angekündigten Möbellieferer und -zusammenschrauber), ab dann hatte ich bis mittags back to back Meetings. Das erste war tatsächlich eins, vor dem ich etwas Bauchweh hatte, respektive, wo ich das Bauchweh seit gestern abend aktiv ignorieren musste, nachdem mein Chef im Teammeeting gestern abend sagte "Hier jetzt nur good news, die bad news mache ich morgen mit K&L in der Früh" und wir zwei keine Ahnung hatten, um was es ging. War aber nur ungeschickt formuliert, er hatte uns ungewollte gestern kurz vor knapp ... ein Ei gelegt, das wir, flexibel wie wir sind, gut gemanaged haben, aber er hat gemerkt, dass das nicht ganz so lief, wie wir gedacht hatten, und wollte das nochmal mit uns klären. Meine Güte, wie cool ist ein Chef, der nonverbale, wie er es nannte "leichte Stresssignale" in einem Gespräch erkennt UND das von sich aus klärt?! (Ok, dass der doofe Witz dazu uns beide noch mehr gestresst hat, das lassen wir mal aussen vor.)
Anyway, alles gut.
Dann: vor der diesmaligen Riesenprojektpräsentation haben wir uns direkt die Communicationsfrau ins Boot geholt mit der Bitte um Unterstützung. Ich sehe bei solchen Gesprächen immer direkt die Kaltmamsell vor meinem inneren Auge und habe vollstes Vertrauen und Zuversicht in die (für mich fühlt sich das wirklich so an) Magie, mit der sie da aus unseren Fakten und Inhalten die Story so rauskitzeln können, dass sie rund ist und richtig ankommt.
Letztes Meeting haben wir kurz gehalten, nachdem wir festgestellt haben, dass wir alle drei "I somehow heard..." Informationsstand zu der Problematik haben und das nicht für eine solide Entscheidungsfindung in toxikologischer Hinsicht reicht. Deshalb: neuer Versuch mit den Leuten, die das wissen müssen und nicht nur aufgeschnappt haben.
Währenddessen wurde unten der wunderbare neue Massivholztisch und die, hatte ich schon vergessen, drehbaren Stühle zusammengeschraubt.
Da haben wir uns was richtig, richtig Schönes gegönnt! (Ich bin sehr nervös vor dem ersten Kratzer oder so, aber mit geölt sollte das eigentlich ganz gut fixbar sein. Noch ist alles gut!)
Wird morgen direkt mit Essensgästen eingeweiht!
Dann: schnelles Mittagessen, schnelle Einkaufsrunde (die seit Wochen angeschmachtete "Happy COla Cotton Candy" hat leider gar nicht gut geschmeckt, für die allermeisten Leute ausser mir keine Überraschung)
dann weiterarbeiten, bis ich hibbelig wurde und das Slidedeck für Comments einfach mal rausschickte, weil alles, was ich weiss, da jetzt drin ist. Ich verabredete mich mit dem Hübschen für ein Ründchen in der Sonne, am Heimweg trafen wir einen dreckigen, weil im Staub gewälzt, Jonny.
Später hatte ich noch eine Verabredung mit einer Coelternrätin im Pfadihaus, wir hatten zugesagt, die seit Jahren immer voller werdenden Fundkisten durchzugucken, zu entsorgen, was nicht nutzbar ist und den Rest zu waschen und für die Tauschbörse in zwei Wochen parat zu machen. Ich hatte ein bisschen Bammel vor Ekligkeiten, aber es ging. Ich frage mich allerdings, wie Eltern nicht merken (oder nicht nachhaken können, respektive nicht in die wie Sauerbier nach jedem Lager angepriesenen Fundkisten schauen,), wenn ihre Kinder neuen Northface-Jacken, Ziener oder Reusch-Handschuhe oder ganze Schlafsäcke "verlieren"....
Die Waschmaschine läuft jetzt und im Pfadihaus ist wieder mehr Platz.
Jetzt: Pizzateig und Vanilleeisvorbereiten für den Besuch morgen :-)





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