Ok, es ist so cheesy, aber das ist mein Stresslevel der letzten Tage
Ich habe geschlafen wie ein Baby, war kurz vor sieben (kurz vor acht daheim) wach, draussen war es noch dunkel. Ich habe versucht, leise zu sein bis zum Aufstehen.
Beim Frühstück Wiedersehen mit der üblichen Gruppe an älteren amerikanischen Bildungsreisenden.
Wir hatten dann einen vollgepackten halben Tag in Reykjavik, es wollten doch unsere Lieblingsplätze besucht respektive dem mitreisenden Islandneuling gezeigt werden. Wir haben uns also durchpusten lassen (so kalt, so windig, so kein Schnee!), ich habe einen neuen Badeanzug, wir haben einen Geburtstagsgutschein für Mütze und Handschuhe eingelöst , haben frisch gebackene Zimtschnecken bei Brauð&Co erwischt, grad nich so Kaffee bei den Reykjavik Roasters, denen irgendwie alles ausging, wir waren in der Hallgrimskirkja
(unter anderem einen Haufen Kerzen anzünden, besonders für Frau Herzbruch).
Dort übrigens der einzige Ort in ganz Island der nur Cash nimmt, und ich dachte, ich würde den letzten 500 Kronenschein von 2021 nie los!
Am Montag war Bolladagur, wo sich die Bäckereien überschlagen mit ... ich glaube, es sind sowas wie Windbeutel mit den kreativsten Füllungen. Wir hatten für heute bei "Sweet Aurora" noch welche vorbestellen können (das ist eine französische Patiessiere, die vor ein paar Jahren einen Ladennind Reykjaviknaufgemacht hat. Wie waren letztes Mal schon dort, da war ich allerdings so krank, dass ich es nicht geniessen konnte). Es war ein Fest (aber auch bisschen arg viel), der cafe-Hund beäugt uns streng. (Ich frage mich was erst kam: der Hund oder die Innengestaltung des Raumes)
Wir hatten gestern schon gesehen, dass der Tjörnin zugefroren war.
Zurück im Hotel holten wir unser Gepäck, orderten ein Taxi (fühlt sich immer noch so verwegen an. Taxifahrer ist auf meiner "Luxus, not for me"-Liste ganz weit oben) zu Inlandsflughafen und waren natürlich viel zu früh da. Der Checkin öffnet 45min vor Ablflug. Das gab uns genug Zeit, in unserem Gepäckhaufen rumzusitzen, dass wir von zwei Influencern oder Icelandairpraktikanten gefragt wurden, ob sie sich das Gepäck für ihr Video ausleihen könnten.
Es war dann schon ein bisschen wild, ohne jede Sicherheitskontrolle oder so (Pass schon) durch eine Tür, ein Tor im Zaun (Gate 1) ins Flugzeug zu steigen.
Eine Propellermaschine mit 39 Sitzen ist ... klein. Und familiär.
Der Flug über das Hochland war dann schon ei Highlight, ich habe das noch nie gesehen!
35 min später: Landung in Akureyri, Auto holen, das geht parallel zum Gepäck holen (es ist echt lustig: von touchdown bis im Auto sitzen ging es 10 Minuten), Supermarkteinkauf für die nächsten Tage, doch noch bei der Vinbuðin vorbei, weil es gestern im Slipbarinn kein Helga-Bier gab (und ja, man könnte auch einkaufen, ohne vorher online zu checken, wieviele Einheiten Helgabier es noch in der Niederlassung in Akureyri gibt (124), aber praktisch ist es schon) und dann ab nach Grenivik in unser Zuhause für die nächste gute Woche!
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